Weiberfastnacht 2024 in den Karnevalshochburgen begann traditionell um 11:11 Uhr, trotz des regnerischen Wetters. Zahlreiche Jecken feierten entlang des Rheins den Auftakt des Straßenkarnevals. Der Kölner Prinz Niklas I. rief dazu auf, “Sonne im Herzen” zu tragen, um die Stimmung nicht trüben zu lassen.
Trotz des unbeständigen Wetters strömten tausende Karnevalsbegeisterte in die Karnevalshochburgen, um den Beginn der fünften Jahreszeit zu feiern. Wie Stern berichtet, ließ sich die Stimmung vielerorts nicht vom Regen trüben.
Der Düsseldorfer Oberbürgermeister Stephan Keller (CDU) äußerte sich im WDR dazu, dass er das Wetter zwar nicht bestellt habe, aber dennoch davon ausging, dass es der Stimmung keinen Abbruch tun würde. Diese positive Einstellung schien sich vielerorts zu bewahrheiten.
Der Kölner Prinz Niklas I. gab als Rezept für gute Laune trotz Regen aus: “Einfach Sonne im Herzen, dann klappt das auch bei Regen.” Diese Botschaft wurde von vielen Karnevalisten beherzigt, die sich in bunten Kostümen und mit guter Laune den Wetterbedingungen stellten.
Weiberfastnacht markiert den Beginn des Straßenkarnevals und ist traditionell ein Tag, an dem Frauen das Regiment übernehmen. In vielen Städten finden Rathausstürmungen und andere Aktionen statt, bei denen symbolisch die Macht an die Narren übergeben wird.
Weiberfastnacht wird traditionell mit Rathausstürmungen, dem symbolischen Abschneiden von Krawatten durch Närrinnen und ausgelassenen Feiern auf den Straßen gefeiert. In Düsseldorf stürmen die “Möhnen” das Rathaus, während in Bonn die Waschweiber aktiv werden. In Mainz wird rund um den Fastnachtsbrunnen gefeiert, und überall im Rheinland sind die Menschen in bunten Kostümen unterwegs. (Lesen Sie auch: Weiberfastnacht 2024: Trotz Regen – so Feiern…)
In Düsseldorf stürmten die “Möhnen”, ein rheinisches Dialektwort für ältere Frauen, das Rathaus, um symbolisch die Macht zu übernehmen. In Bonn griffen die Waschweiber an, während in Mainz rund um den Fastnachtsbrunnen gefeiert wurde. Die Tradition des Schlips-Abschneidens durch Närrinnen ist jedoch zunehmend weniger verbreitet.
Die Bräuche rund um die Weiberfastnacht sind vielfältig und reichen von regionalen Besonderheiten bis hin zu humorvollen Aktionen, die die traditionellen Machtverhältnisse auf den Kopf stellen. Das gemeinsame Feiern und die Freude an der Verkleidung stehen dabei im Vordergrund.
Angesichts der großen Menschenmengen, die zu Weiberfastnacht erwartet wurden, verstärkten Polizei und Ordnungsamt ihre Präsenz in den Karnevalshochburgen. In Köln waren bis zu 1.500 zusätzliche Polizeibeamte im Einsatz, unterstützt von 400 Mitarbeitern des Ordnungsamtes und rund 2.600 Sicherheitskräften externer Dienstleister.
Ein Polizeisprecher in Köln äußerte die Vermutung, dass aufgrund der Wetterlage möglicherweise weniger Menschen als in den Vorjahren anreisen würden. Dennoch wurden umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen getroffen, um einen friedlichen und sicheren Verlauf der Feierlichkeiten zu gewährleisten.
Der Kölner Oberbürgermeister Torsten Burmester (SPD) betonte gegenüber der dpa, dass Karneval ein Magnet für die Menschen sei und dass die Stadt ein großes Fest organisiere, das sicher über die Bühne gebracht werden müsse. Er mahnte jedoch auch, dass zum Feiern Regeln gehörten und dass ein friedliches Miteinander im Vordergrund stehen müsse. Die Einhaltung dieser Regeln wird von den Ordnungskräften überwacht.
Die Kölner Polizei hat eine Hotline für Notfälle eingerichtet. Unter der Nummer 0221/229-0 können Bürgerinnen und Bürger jederzeit Hilfe rufen. Zudem wird darum gebeten, verdächtige Beobachtungen sofort zu melden. (Lesen Sie auch: Em 2024 Maskottchen Fake: YouTuber droht hohe…)
Die Weiberfastnacht hat ihre Wurzeln im Mittelalter. Insbesondere in Nonnenklöstern soll es an diesem Tag ausgelassene Feiern gegeben haben, bei denen getanzt und gesprungen wurde. Diese Tradition hat sich im Laufe der Jahrhunderte weiterentwickelt und ist heute ein fester Bestandteil des rheinischen Karnevals.
Es wird vermutet, dass die Weiberfastnacht als Ventil für den Wunsch nach Ausgelassenheit und dem kurzzeitigen Aufbrechen gesellschaftlicher Konventionen diente. Insbesondere Frauen, die im Mittelalter oft weniger Rechte und Freiheiten hatten, nutzten diesen Tag, um sich zu amüsieren und die traditionellen Rollenbilder zu hinterfragen.
Die Tradition der Rathausstürmung und des Schlips-Abschneidens sind jüngere Entwicklungen, die jedoch ebenfalls den Charakter der Weiberfastnacht als Tag der weiblichen Selbstbestimmung und des humorvollen Aufbegehrens gegen Autoritäten unterstreichen.
Nach der Weiberfastnacht erreicht der Straßenkarneval mit dem Rosenmontag seinen Höhepunkt. An diesem Tag finden in vielen Städten große Karnevalsumzüge statt, bei denen aufwendig gestaltete Wagen durch die Straßen ziehen und Kamelle und Strüßjer unter das feiernde Volk geworfen werden. Der Rosenmontag ist für viele Karnevalisten der wichtigste Tag der Session und zieht jedes Jahr Millionen von Besuchern an.
Die Vorbereitungen für die Rosenmontagszüge laufen bereits seit Monaten, und die Karnevalsvereine investieren viel Zeit und Mühe in die Gestaltung ihrer Wagen und Kostüme. Die Themen der Wagen sind oft politisch oder gesellschaftskritisch und spiegeln die aktuellen Ereignisse und Stimmungen wider.
Ob das Wetter am Rosenmontag besser sein wird als an Weiberfastnacht, bleibt abzuwarten. Doch auch wenn der Himmel wieder seine Schleusen öffnet, werden sich die Karnevalisten die Stimmung nicht verderben lassen und ausgelassen feiern. (Lesen Sie auch: Superreiche Vermögen: Wer Kontrolliert die Welt Wirklich?)
| Fakt | Details |
|---|---|
| Beginn Weiberfastnacht | 11:11 Uhr |
| Einsatzkräfte Köln | Bis zu 1.500 Polizisten, 400 Ordnungsamtsmitarbeiter, 2.600 Sicherheitskräfte |
| Traditionen | Rathausstürmung, Schlips-Abschneiden |
Die Weiberfastnacht hat ihre Wurzeln im Mittelalter und diente vermutlich als Ventil für Ausgelassenheit und den Wunsch nach dem Aufbrechen gesellschaftlicher Konventionen, insbesondere für Frauen in Nonnenklöstern.
Das Wetter kann die Besucherzahlen beeinflussen, trübt aber meist nicht die Stimmung der eingefleischten Karnevalisten. Viele Jecken trotzen dem Regen in bunten Kostümen und mit guter Laune.
Polizei und Ordnungsamt verstärken ihre Präsenz, um die Sicherheit der Feiernden zu gewährleisten. In Köln waren beispielsweise bis zu 1.500 zusätzliche Polizisten im Einsatz.
Der Rosenmontag ist der Höhepunkt des Straßenkarnevals, mit großen Umzügen in vielen Städten. Aufwendig gestaltete Wagen ziehen durch die Straßen, und Kamelle und Strüßjer werden unter das feiernde Volk geworfen. (Lesen Sie auch: Großglockner Prozess: Wer überschätzt sich am Berg?)
Das Schlips-Abschneiden symbolisiert die kurzzeitige Machtübernahme der Frauen und das Aufbrechen traditioneller Rollenbilder. Allerdings ist diese Sitte heutzutage weniger verbreitet.
Auch wenn das Wetter bei der Weiberfastnacht 2024 nicht optimal war, so zeigten die Feierlichkeiten doch, dass die rheinische Frohnatur sich nicht so leicht unterkriegen lässt. Mit “Sonne im Herzen” wurde der Straßenkarneval eingeläutet, und die Vorfreude auf den Rosenmontag ist ungebrochen. Die Traditionen wurden aufrechterhalten und die Menschen feierten gemeinsam, ungeachtet des Wetters. Informationen zum Karneval in Österreich finden sich beispielsweise auf der Seite des Brauchtumskalender Österreich, der einen Einblick in die regionalen Besonderheiten gibt. Für aktuelle Verkehrsinformationen, die im Zusammenhang mit dem Karneval stehen, empfiehlt sich ein Blick auf die Verkehrsservice-Seite des ÖAMTC.
Der SC Freiburg begeistert am 07. März 2026 Fans und Experten gleichermaßen. Der Verein steht…
Rot-Weiss Essen spielt am 5. März 2026 um 14 Uhr auswärts gegen Hoffenheim II. Das…
Am Samstag, dem 9. März 2026, trifft Energie Cottbus im Ostderby auf Hansa Rostock. Die…
Arsenal, auf dem Weg zum Quadrupel, trifft im FA Cup auf Mansfield Town. Das Spiel,…
Die Paralympischen Winterspiele 2026 in Mailand und Cortina sind von einem Eklat überschattet: Deutschland boykottiert…
Andrej Mangold und seine Verlobte Annika Jung erwarten ihr erstes Kind. Diese freudige Nachricht teilten…