📖 Lesezeit: 5 Minuten | Zuletzt aktualisiert: 11. Januar 2026, 20:00 Uhr
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt vor strengem Frost in weiten Teilen Deutschlands. In der Nacht zum Montag, 12. Januar 2026, sinken die Temperaturen verbreitet auf minus 10 bis minus 15 Grad – über Schnee sind sogar bis zu minus 20 Grad möglich. Besonders die Osthälfte Deutschlands ist betroffen.
Die aktuelle Kältewelle gehört zu den markantesten Winterlagen der letzten Jahre. DWD-Meteorologe Peter Hartmann bestätigt: „In den letzten drei Wintern hatten wir solche Wetterlagen in Deutschland nicht.” Zusätzlich droht am Montagmorgen gefrierender Regen mit Glatteis – der DWD hat eine Unwetterwarnung herausgegeben.
❄️ Aktuelle DWD-Warnung: Strenger Frost zwischen -10 und -16 Grad in der Osthälfte. Bei klarem Himmel über Schnee örtlich bis -20 Grad. In der Nacht zum Montag von Westen gefrierender Regen mit Glatteis (Unwetterwarnung). Längere Aufenthalte im Freien vermeiden!
Wie kalt wird es in der Nacht?
Die Temperaturen variieren je nach Region stark. Hier die aktuelle Prognose des Deutschen Wetterdienstes für die kommenden Nächte:
| Region | Tiefstwerte | Besonderheit |
|---|---|---|
| Osthälfte | -10 bis -16 °C | Strenger Frost, Dauerfrost tagsüber |
| Süddeutschland | -8 bis -15 °C | Alpennähe bis -20 °C |
| Mittelgebirge | -10 bis -15 °C | Über Schnee noch kälter |
| Westhälfte | -1 bis -6 °C | Ab Montag Milderung von Westen |
| Norddeutschland | -5 bis -12 °C | Stellenweise Nebel |
Meteorologe Dominik Jung vom Wetterdienst Q.met erklärt: „Wenn es nachts aufklart, kühlt es ordentlich ab. Über geschlossenen Schneedecken wird es deutlich kühler, weil der Schnee die Restwärme schneller Richtung Himmel reflektiert.”
Die extreme Kälte hat eine klare Ursache: Ein Hochdruckgebiet über Skandinavien blockiert die milden Atlantiktiefs und lenkt eisige Polarluft direkt nach Deutschland. Meteorologen sprechen von einer Abschwächung des Polarwirbels – ein Phänomen, das in den vergangenen Jahren selten vorkam.
Die Folge: Die kalte Kontinentalluft aus der Arktis strömt ungebremst nach Mitteleuropa. Bei klarem Nachthimmel kann die Wärme ungehindert entweichen, wodurch die Temperaturen ins Bodenlose stürzen.
🌡️ Rekordwerte: Im Erzgebirge wurden bereits minus 23,4 Grad gemessen (Kühnhaide). In den Alpen und im östlichen Bergland sind Temperaturen bis minus 20 Grad möglich – kälter als in vielen Gefrierschränken!
Extreme Kälte kann für Menschen zur echten Gefahr werden. Der DWD und Gesundheitsexperten warnen vor folgenden Risiken:
| Gefahr | Beschreibung | Risikogruppen |
|---|---|---|
| Erfrierungen | Ungeschützte Haut (Ohren, Nase, Finger) kann bei -15 °C in Minuten Schaden nehmen | Alle bei längerem Aufenthalt im Freien |
| Unterkühlung | Körpertemperatur sinkt unter 35 °C, Organe arbeiten langsamer | Obdachlose, ältere Menschen |
| Herz-Kreislauf | Kälte belastet das Herz, besonders bei körperlicher Anstrengung | Menschen mit Vorerkrankungen |
| Festklebende Haut | Feuchte Haut kann an Metall festfrieren | Kinder beim Spielen |
| Glatteis | Gefrierender Regen am Montag, extreme Glätte | Autofahrer, Fußgänger |
Erste Anzeichen einer Unterkühlung sind Zittern, blasse Haut, Müdigkeit und Konzentrationsschwäche. Lebensgefährlich wird es bei einer Körpertemperatur unter 30 Grad.
Mit der richtigen Vorbereitung lässt sich die Kältewelle gut überstehen. Hier die wichtigsten Tipps:
🚗 ADAC-Tipp: Bei Straßenglätte besonders vorausschauend fahren, genügend Abstand halten. Auf nicht unbedingt notwendige Fahrten verzichten. Decken und warme Getränke im Auto mitführen.
Der DWD hat für die Nacht zum Montag, 12. Januar 2026, eine Unwetterwarnung vor gefrierendem Regen herausgegeben. Von Westen kommend erreichen Niederschläge Deutschland, die auf den eiskalten Boden treffen und sofort gefrieren.
| Zeitraum | Betroffene Region | Warnung |
|---|---|---|
| Nacht zum Montag | Westhälfte bis Linie Schleswig-Harz-Allgäu | Glatteis (Unwetter) |
| Montag tagsüber | Ostwärts ausbreitend | Gefrierender Regen |
| Montag Abend | Westhälfte | Leichte Milderung |
In mehreren Bundesländern wird aufgrund der Wetterlage ein Schulausfall am Montag geprüft. Die Entscheidungen treffen die Landkreise meist am Sonntagabend oder frühen Montagmorgen.
Der Deutsche Wetterdienst aktualisiert seine Warnungen laufend. Hier die wichtigsten Informationsquellen:
Die extreme Kältephase neigt sich langsam dem Ende zu. Ab Montag, 12. Januar, setzt von Westen her eine Milderung ein, die sich jedoch nur zögerlich nach Osten ausbreitet.
| Tag | Westhälfte | Osthälfte |
|---|---|---|
| Sonntag, 11.01. | Frost bis -6 °C | Strenger Frost bis -16 °C |
| Montag, 12.01. | Leichte Milderung, Glatteis | Noch Dauerfrost |
| Dienstag, 13.01. | Zögernde Milderung | Noch strenger Frost möglich |
| Ab Mittwoch | Keine gefährlichen Wettererscheinungen mehr erwartet | |
Die aktuelle Warnung vor strengem Frost des Deutschen Wetterdienstes sollte ernst genommen werden. Mit Temperaturen bis minus 20 Grad und der zusätzlichen Glatteis-Unwetterwarnung für Montag steht Deutschland ein herausforderndes Winterwochenende bevor.
Wer sich richtig kleidet, längere Aufenthalte im Freien vermeidet und die Warnungen des DWD beachtet, kann die Kältewelle gut überstehen. Besondere Vorsicht ist im Straßenverkehr geboten – der ADAC rät, auf nicht notwendige Fahrten zu verzichten.
Bleib warm und pass auf dich auf! ❄️
Redaktion wermachtwas.online | Wetter & Aktuelles
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