Toni Faber, der bekannte und beliebte Wiener Dompfarrer, steht offenbar vor dem Abschied vom Stephansdom. Laut Medienberichten plant der neue Wiener Erzbischof Josef Grünwidl, Faber im kommenden Jahr in den Ruhestand zu schicken. Hintergrund sind wohl unterschiedliche Auffassungen über die Auslegung des Zölibats und Fabers öffentliche Auftritte.
Toni Faber, der mit bürgerlichem Namen Anton Faber heißt, ist seit 1997 Dompfarrer des Wiener Stephansdoms. Bekannt ist er nicht nur für seine geistliche Tätigkeit, sondern auch für seine Präsenz in der Öffentlichkeit. Faber gilt als unkonventioneller Kirchenmann, der den Kontakt zur Bevölkerung sucht und sich auch gesellschaftlichen Themen nicht verschließt. Seine Popularität reicht weit über die Grenzen der katholischen Kirche hinaus. So moderierte er beispielsweise im Jahr 2008 gemeinsam mit Mirjam Weichselbraun den Life Ball, eine der größten Benefizveranstaltungen Europas zur Unterstützung von Menschen mit HIV und AIDS. Wikipedia bietet weitere Einblicke in sein vielfältiges Wirken. (Lesen Sie auch: Finanz.at: Banken erstatten Kreditgebühren – Was Kunden)
Wie die österreichische Zeitung “Die Presse” berichtet, führt Erzbischof Josef Grünwidl ernste Gespräche mit Toni Faber über dessen Zukunft. Dem Bericht zufolge sollen vor allem Fabers häufige öffentliche Auftritte mit seiner “guten Freundin” Natalie Nemec dem Erzbischof missfallen. Diese Auftritte hatten in der Vergangenheit bereits innerkirchlich Kritik hervorgerufen und eine Diskussion über Fabers Umgang mit dem Zölibat ausgelöst. Faber selbst hat stets betont, zum Zölibat zu stehen, für das er sich mit dem Priesterberuf entschieden habe.
Die Erzdiözese Wien bestätigte gegenüber Katholisch.de, dass der Erzbischof Gespräche mit Faber über die Zukunft der Pfarre und des Pfarrers führe. Da diese Gespräche noch nicht abgeschlossen seien, könne man zu ihrem Inhalt noch nichts sagen. Laut der “Presse” laufen derzeit “finale Gespräche” zwischen Faber und dem Erzbischof “über die Modalitäten des Übergangs und den künftigen Einsatzort des dann Alt-Dompfarrers”. (Lesen Sie auch: Mordverdacht: Sohn von Mango-Gründer Isak Andic festgenommen)
Die Nachricht über die mögliche Ablösung von Toni Faber hat in Österreich für Aufsehen gesorgt. Viele Menschen äußern in den sozialen Medien ihr Bedauern über den bevorstehenden Abschied des beliebten Pfarrers. Andere sehen die Entscheidung des Erzbischofs als konsequenten Schritt, um die Einhaltung der kirchlichen Regeln zu gewährleisten. Es wird erwartet, dass die Erzdiözese Wien in Kürze eine offizielle Stellungnahme zu der Angelegenheit abgeben wird.
Kardinal Christoph Schönborn, der Vorgänger von Erzbischof Grünwidl, hatte Toni Faber stets gegen interne Kritik wegen dessen Lebensstil verteidigt. Schönborn schätzte Fabers Fähigkeit, Menschen für die Kirche zu begeistern und Brücken zur Gesellschaft zu bauen. Mit dem Amtsantritt von Erzbischof Grünwidl hat sich der Wind jedoch offenbar gedreht. Grünwidl scheint einen konservativeren Kurs zu verfolgen und legt mehr Wert auf die Einhaltung der traditionellen kirchlichen Regeln. (Lesen Sie auch: Handgepäck bei Lufthansa und Co.: Neue Gebührenordnung)
Der mögliche Abschied von Toni Faber wirft die Frage auf, wie es mit dem Stephansdom weitergehen wird. Faber hat den Dom in den vergangenen Jahrzehnten maßgeblich geprägt und zu einem Ort der Begegnung und des Dialogs gemacht.Fest steht, dass der Abschied von Toni Faber eine Zäsur für den Stephansdom und die katholische Kirche in Wien darstellen wird.
Medienberichten zufolge plant Erzbischof Grünwidl die Ablösung Fabers aufgrund von dessen öffentlichen Auftritten mit seiner Freundin Natalie Nemec, die innerkirchlich Kritik hervorgerufen haben. Es wird vermutet, dass der Erzbischof einen konservativeren Kurs verfolgt und mehr Wert auf die Einhaltung der traditionellen kirchlichen Regeln legt. (Lesen Sie auch: Alexander Held mit 67 Jahren gestorben: Trauer…)
Toni Faber ist seit 1997 Dompfarrer des Wiener Stephansdoms. In dieser Zeit hat er sich einen Namen als unkonventioneller und volksnaher Kirchenmann gemacht, der den Kontakt zur Bevölkerung sucht und sich auch gesellschaftlichen Themen nicht verschließt.
Die Erzdiözese Wien bestätigte, dass der Erzbischof Gespräche mit Faber über die Zukunft der Pfarre und des Pfarrers führe. Da diese Gespräche noch nicht abgeschlossen seien, könne man zum Inhalt noch keine Angaben machen. Man bat um Verständnis, bis eine offizielle Mitteilung erfolgt.
Faber selbst hat stets betont, zum Zölibat zu stehen, für das er sich mit dem Priesterberuf entschieden habe. Er hat sich jedoch auch dafür ausgesprochen, dass die Kirche offener und toleranter gegenüber unterschiedlichen Lebensentwürfen sein sollte. Die Erzdiözese Wien bietet weitere Informationen zur Haltung der Kirche.
Über die mögliche Nachfolge von Toni Faber gibt es derzeit noch keine Informationen. Es wird erwartet, dass die Erzdiözese Wien in den kommenden Wochen einen Nachfolger präsentieren wird. Die Entscheidung dürfte maßgeblich die zukünftige Ausrichtung des Stephansdoms prägen.
Laut einem Bericht der Financial Times soll Xi Jinping gegenüber Donald Trump geäußert haben, dass…
Alexander Nübel steht beim FC Bayern vor dem Aus, obwohl sein Vertrag bis 2028 läuft.…
Bundestrainer Julian Nagelsmann hat Felix Nmecha von Borussia Dortmund in den Kader für die kommende…
Lettland hat seine Grenzsicherung verstärkt, nachdem es vermehrt zu Drohnenvorfällen kam, darunter auch Verletzungen des…
Ein Airbus A220-300 von Croatia Airlines verließ am 16. Mai 2026 während eines Startabbruchs in…
Ein Airbus A220-300 von Croatia Airlines verließ am 16. Mai 2026 während eines Startabbruchs in…