Schnecken Vertreiben Pflanzen: Diese Düfte Mögen Gar
Schnecken Vertreiben Pflanzen: Eine natürliche Abwehr ist für viele Gartenbesitzer ein wichtiges Thema. Denn nach dem regenreichen Sommer 2025 und dem milden Winter rechnen Experten auch für das Jahr 2026 mit einem hohen Schneckenaufkommen. Doch welche Pflanzen können tatsächlich helfen, die gefräßigen Weichtiere fernzuhalten und den Garten zu schützen?

Schnecken Vertreiben Pflanzen: Welche natürlichen Helfer gibt es?
Um Schnecken auf natürliche Weise zu vertreiben und Pflanzen zu schützen, eignen sich stark duftende Kräuter wie Rosmarin, Thymian und Salbei. Auch Zwiebeln und Knoblauch können als natürliche Barriere dienen, da Schnecken ihren Geruch meiden. Darüber hinaus können bestimmte Bodendecker wie der Frauenmantel oder Farne den Schnecken den Zugang zu den Beeten erschweren.
Das ist passiert
- Hohes Schneckenaufkommen aufgrund des feuchten Sommers 2025 und des milden Winters erwartet.
- Nicht alle Schneckenarten sind Schädlinge; einige fressen tote Pflanzenteile oder sogar die Eier von Schädlingen.
- Spanische Wegschnecken, Gartenwegschnecken und Ackerschnecken sind besonders gefräßig.
- Bestimmte Pflanzen können helfen, die Schädlinge fernzuhalten.
Welche Schneckenarten sind im Garten tatsächlich schädlich?
Nicht jede Schnecke, die sich im Garten tummelt, stellt eine Bedrohung für die Pflanzen dar. Viele Gehäuseschnecken, wie die Bänderschnecken, ernähren sich hauptsächlich von totem Pflanzenmaterial und richten kaum Schaden an. Die Weinbergschnecke, die unter Naturschutz steht, frisst sogar die Eier von Nacktschnecken und hilft somit, deren Population zu kontrollieren. Auch der Tigerschnegel ist ein Nützling, der sich vorwiegend von verwesten Pflanzenteilen und toten Tieren ernährt. Die wahren Übeltäter sind die Spanische Wegschnecke, die Gartenwegschnecke und die Ackerschnecke. Diese Arten haben einen besonders großen Appetit und können ganze Beete kahl fressen. Wie Stern berichtet, ist es daher wichtig, diese Schädlinge zu identifizieren und gezielt zu bekämpfen. (Lesen Sie auch: Erdbeeren Pflanzen: So Klappt es im März…)
Duftpflanzen als natürliche Schneckenabwehr
Eine natürliche Methode, um Schnecken zu vertreiben, ist der Einsatz von Duftpflanzen. Viele Kräuter und Blumen verströmen einen intensiven Duft, der für Schnecken unangenehm ist und sie davon abhält, die Pflanzen zu fressen. Zu den besonders wirksamen Duftpflanzen zählen:
- Rosmarin: Der mediterrane Strauch ist nicht nur ein beliebtes Küchenkraut, sondern auch ein effektives Mittel gegen Schnecken. Sein starker Duft vertreibt die Weichtiere und schützt die umliegenden Pflanzen.
- Thymian: Auch Thymian verströmt einen intensiven Duft, der Schnecken nicht mögen. Die kleinen Blätter des Krauts sind zudem reich an ätherischen Ölen, die zusätzlich abschreckend wirken.
- Salbei: Salbei ist eine weitere Duftpflanze, die Schnecken fernhält. Seine aromatischen Blätter enthalten Bitterstoffe, die den Appetit der Weichtiere verderben.
- Lavendel: Der Duft von Lavendel ist nicht nur für Menschen angenehm, sondern auch für Schnecken abschreckend. Die lilafarbenen Blüten sind zudem eine Zierde für jeden Garten.
- Ringelblume: Die Ringelblume ist nicht nur eine hübsche Blume, sondern auch ein natürliches Mittel gegen Schnecken. Ihr Duft vertreibt die Schädlinge und schützt die umliegenden Pflanzen.
Diese Duftpflanzen können als natürliche Barriere um gefährdete Beete gepflanzt werden oder in Töpfen und Kübeln aufgestellt werden, um einzelne Pflanzen zu schützen. Es ist ratsam, verschiedene Duftpflanzen zu kombinieren, um eine möglichst breite Palette an abschreckenden Düften zu erzeugen.
Pflanzen Sie Duftpflanzen in der Nähe von Gemüsebeeten und Salatköpfen, um diese vor Schnecken zu schützen. Achten Sie darauf, die Pflanzen regelmäßig zu gießen und zu düngen, damit sie ihren Duft optimal entfalten können. (Lesen Sie auch: Gurken Anpflanzen: So Gelingt die Reiche Ernte…)
Gemüse und Kräuter, die Schnecken meiden
Neben Duftpflanzen gibt es auch bestimmte Gemüse- und Kräutersorten, die von Schnecken gemieden werden. Diese Pflanzen enthalten Stoffe, die für die Weichtiere unappetitlich sind oder sogar giftig wirken. Zu den schneckenresistenten Gemüse- und Kräutersorten zählen:
- Zwiebeln und Knoblauch: Die scharfen Knollen sind für Schnecken ein Graus. Ihr intensiver Geruch vertreibt die Schädlinge und schützt die umliegenden Pflanzen.
- Schnittlauch: Auch Schnittlauch gehört zu den Pflanzen, die Schnecken nicht mögen. Seine röhrenförmigen Blätter enthalten ätherische Öle, die abschreckend wirken.
- Petersilie: Petersilie ist zwar ein beliebtes Küchenkraut, aber für Schnecken eher uninteressant. Ihre Blätter enthalten Stoffe, die den Appetit der Weichtiere verderben.
- Sellerie: Sellerie ist ein weiteres Gemüse, das von Schnecken gemieden wird. Seine Stängel und Blätter enthalten Bitterstoffe, die den Schädlingen nicht schmecken.
- Radieschen: Radieschen sind nicht nur knackig und würzig, sondern auch relativ resistent gegen Schneckenbefall. Ihre scharfen Inhaltsstoffe halten die Weichtiere fern.
Diese Gemüse- und Kräutersorten können in Mischkultur mit anderen Pflanzen angebaut werden, um diese vor Schnecken zu schützen. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass auch diese Pflanzen nicht vollständig vor Schneckenbefall gefeit sind. Bei einem sehr hohen Schneckenaufkommen können auch sie angefressen werden.
Bodendecker und andere natürliche Barrieren gegen Schnecken
Neben Duftpflanzen und schneckenresistenten Gemüsesorten können auch Bodendecker und andere natürliche Barrieren dazu beitragen, Schnecken aus dem Garten fernzuhalten. Diese Pflanzen erschweren den Schnecken den Zugang zu den Beeten und schützen die Pflanzen vor Fraßschäden. Zu den wirksamen Bodendeckern und Barrieren zählen: (Lesen Sie auch: Chris Pratt Kinder: Kennen Seine Wirklich Keinen…)

- Frauenmantel: Der Frauenmantel ist ein robuster Bodendecker, der dichte Teppiche bildet. Seine behaarten Blätter sind für Schnecken unangenehm zu begehen und erschweren ihnen den Zugang zu den Beeten.
- Farne: Farne sind nicht nur dekorativ, sondern auch ein natürliches Hindernis für Schnecken. Ihre Wedel sind für die Weichtiere schwer zu überwinden und schützen die umliegenden Pflanzen.
- Kaffeesatz: Kaffeesatz ist ein Abfallprodukt, das im Garten vielseitig eingesetzt werden kann. Er ist nicht nur ein guter Dünger, sondern auch ein wirksames Mittel gegen Schnecken. Der Kaffeesatz wird um die Pflanzen gestreut und bildet eine natürliche Barriere, die die Schnecken nicht überwinden können.
- Sägemehl: Auch Sägemehl kann als natürliche Barriere gegen Schnecken eingesetzt werden. Es wird um die Pflanzen gestreut und bildet eine trockene, unangenehme Oberfläche, die die Schnecken meiden.
- Eierschalen: Zerstoßene Eierschalen sind ein weiteres Hausmittel, um Schnecken fernzuhalten. Sie werden um die Pflanzen gestreut und bilden eine scharfe, unüberwindbare Barriere für die Weichtiere.
Es ist wichtig, die Barrieren regelmäßig zu erneuern, da sie durch Regen und Wind abgetragen werden können. Kaffeesatz und Sägemehl sollten zudem nicht zu dick aufgetragen werden, da sie sonst die Bodenatmung behindern können.
Der Naturschutzbund Deutschland e.V. (NABU) gibt zu bedenken, dass ein naturnaher Garten mit einer Vielfalt an Pflanzen und Tieren dazu beitragen kann, das ökologische Gleichgewicht zu erhalten und somit auch die Schneckenpopulation auf natürliche Weise zu regulieren.
Wie geht es weiter mit der Schneckenbekämpfung?
Die Bekämpfung von Schnecken im Garten ist ein fortlaufender Prozess, der verschiedene Maßnahmen erfordert. Neben dem Einsatz von Pflanzen, die Schnecken vertreiben, können auch andere Methoden wie das Aufstellen von Schneckenzäunen, das Ausbringen von Schneckenkorn oder das Absammeln der Schädlinge helfen, die Population zu kontrollieren. Wichtig ist, die verschiedenen Maßnahmen zu kombinieren und regelmäßig anzuwenden, um einen nachhaltigen Erfolg zu erzielen. Ein naturnaher Garten mit einer vielfältigen Pflanzenwelt bietet zudem einen natürlichen Lebensraum für Nützlinge wie Igel, Vögel und Laufkäfer, die Schnecken fressen und somit zur natürlichen Regulation der Population beitragen. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Schneckenpopulation in den kommenden Jahren entwickeln wird und welche neuen Methoden zur Schneckenbekämpfung entwickelt werden.





