Der österreichische Energiekonzern OMV steht vor einem historischen Wechsel an der Spitze: Emma Delaney, eine erfahrene Managerin des britischen Öl- und Gasunternehmens BP, soll ab dem 1. September 2026 die neue Vorstandsvorsitzende (CEO) werden. Damit wird omv emma delaney die erste Frau in der Geschichte des Unternehmens, die diese Position bekleidet.
Die Entscheidung, Emma Delaney zur CEO zu ernennen, folgt auf die Ankündigung des derzeitigen Vorstandsvorsitzenden Alfred Stern, seinen Vertrag nach dessen Auslaufen Ende August 2026 nicht zu verlängern. Der Nominierungsausschuss des OMV-Aufsichtsrats schlug Delaney am Freitag, dem 10. April 2026, vor, und es wird erwartet, dass der Aufsichtsrat dieser Empfehlung in seiner nächsten Sitzung zustimmen wird. Laut ORF soll Delaney einen Dreijahresvertrag erhalten, der im beiderseitigen Einvernehmen um weitere zwei Jahre verlängert werden kann.
Die OMV, mit Sitz in Wien, ist eines der größten Industrieunternehmen Österreichs und spielt eine bedeutende Rolle im Energiesektor des Landes. Das Unternehmen ist in den Bereichen Exploration und Produktion von Öl und Gas, Raffinerie und Petrochemie sowie im Gas- und Energiegeschäft tätig. Die Ernennung einer Frau an die Spitze dieses Konzerns ist ein bemerkenswertes Ereignis, nicht nur für die OMV selbst, sondern auch für die österreichische Wirtschaft insgesamt. Zuletzt war dieser Kreis nach dem Ausscheiden der CPI-Europe-Chefin Radka Doehring im Sommer 2025 rein männlich besetzt. (Lesen Sie auch: Emma Delaney wird neue Chefin des OMV-Konzerns)
Emma Delaney bringt mehr als drei Jahrzehnte Berufserfahrung in der Öl- und Gasindustrie mit. Bei BP leitet sie derzeit einen Geschäftsbereich mit über 50.000 Mitarbeitern, wie die OMV in einer Aussendung mitteilte. Ihre Expertise und Erfahrung in der Branche dürften entscheidend sein, um die OMV in einem sich wandelnden Energiemarkt zu führen. Die offizielle Pressemitteilung der OMV hebt ihre umfassende Branchenerfahrung hervor.
Die Bestellung von Emma Delaney zur OMV-Chefin ist auch deshalb bemerkenswert, weil sie voraussichtlich die einzige Frau im Sessel einer Vorstandsvorsitzenden unter allen ATX-Unternehmen sein wird. Dies unterstreicht die Bedeutung dieser Personalentscheidung für die Förderung von Diversität und Gleichstellung in Führungspositionen in Österreich.
Analysten erwarten, dass Delaney wieder mehr auf Gasförderung setzen wird.Die Personalie ist auch deshalb von Bedeutung, weil der Großaktionär Adnoc eine Führungskraft mit internationaler Erfahrung bevorzugte, wie der Kurier berichtet. (Lesen Sie auch: Caroline von Monaco überrascht mit neuer Haarfarbe:…)
Die Ernennung von Emma Delaney wurde von verschiedenen Seiten positiv aufgenommen. Es wird als ein wichtiges Signal für die Förderung von Frauen in Führungspositionen gewertet. Gleichzeitig wird erwartet, dass sie ihre internationale Erfahrung und ihr Fachwissen einbringen wird, um die OMV erfolgreich in die Zukunft zu führen.
Die Ernennung von Emma Delaney zur CEO der OMV markiert einen Wendepunkt für das Unternehmen und die österreichische Wirtschaft. Es ist ein Zeichen für den Wandel in der Führungskultur und ein wichtiger Schritt zur Förderung von Diversität und Gleichstellung.Die OMV steht vor großen Herausforderungen, insbesondere im Hinblick auf die Reduktion von CO2-Emissionen und die Anpassung an eine nachhaltigere Energieversorgung. Es wird erwartet, dass Emma Delaney hier neue Impulse setzen und innovative Lösungen vorantreiben wird.
Die Personalentscheidung könnte auch Auswirkungen auf die österreichische Energiepolitik haben. Die OMV ist ein wichtiger Akteur im Energiesektor des Landes, und ihre strategische Ausrichtung beeinflusst maßgeblich die Energieversorgung Österreichs. Es wird erwartet, dass Emma Delaney eng mit der Regierung und anderen Stakeholdern zusammenarbeiten wird, um eine nachhaltige und zukunftsorientierte Energiepolitik zu gestalten. (Lesen Sie auch: Marco Schwarz triumphiert bei den österreichischen)
Die folgende Tabelle zeigt eine Übersicht der bisherigen CEOs der OMV:
| Name | Amtszeit |
|---|---|
| Alfred Stern | 2021 – 2026 |
| Rainer Seele | 2015 – 2021 |
| Gerhard Roiss | 2011 – 2015 |
| Wolfgang Ruttenstorfer | 2002 – 2011 |
Mit Emma Delaney wird erstmals eine Frau diese Liste anführen.
Emma Delaney ist eine erfahrene Managerin von BP, die ab dem 1. September 2026 die Position des Vorstandsvorsitzenden (CEO) bei der OMV übernehmen wird. Sie bringt über 30 Jahre Erfahrung in der Öl- und Gasindustrie mit und leitet derzeit einen Geschäftsbereich mit über 50.000 Mitarbeitern bei BP. (Lesen Sie auch: Trump und Mark Rutte: Was steckt)
Die Ernennung von Emma Delaney ist aus mehreren Gründen von Bedeutung. Erstens ist sie die erste Frau in der Geschichte der OMV, die diese Position bekleidet. Zweitens wird sie voraussichtlich die einzige weibliche CEO eines ATX-Unternehmens sein. Dies unterstreicht die Bedeutung für Diversität.
Emma Delaney wird ihr Amt als Vorstandsvorsitzende der OMV voraussichtlich am 1. September 2026 antreten. Dies folgt auf das Auslaufen des Vertrags des derzeitigen CEO, Alfred Stern, Ende August 2026.
Es wird erwartet, dass Emma Delaney ihre internationale Erfahrung und ihr Fachwissen einbringen wird, um die OMV erfolgreich in die Zukunft zu führen. Dies beinhaltet die Bewältigung der Energiewende, die Reduktion von CO2-Emissionen und die Anpassung an sich verändernde Marktbedingungen. Analysten erwarten auch, dass sie wieder mehr auf Gasförderung setzen wird.
Emma Delaney soll laut ORF einen Vertrag über drei Jahre erhalten, der im beiderseitigem Einvernehmen um weitere zwei Jahre verlängert werden kann. Die finale Entscheidung trifft der Aufsichtsrat in seiner nächsten Sitzung.
Weitere Informationen zur OMV und ihrer Strategie finden Sie auf der Website des Bundesministeriums für Finanzen, dem Mehrheitseigentümer der OMV.
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