Der Textildiscounter KiK Filialen wird sein Filialnetz in Europa deutlich verkleinern. Bis Ende 2026 sollen rund 300 Standorte geschlossen werden, wie Geschäftsführer Christian Kümmel gegenüber der Deutschen Presse-Agentur (dpa) mitteilte. Auch Filialen in Österreich sind von diesen Maßnahmen betroffen.
Die Entscheidung zur Reduzierung des Filialnetzes begründet KiK mit einer Neuausrichtung des Unternehmens, die auf eine Steigerung der Profitabilität abzielt. Wie DiePresse.com berichtet, bezeichnet das Unternehmen die Maßnahmen als Teil einer langfristigen „Portfoliobereinigung“, die bereits 2025 gestartet wurde. Geschäftsführer Kümmel erklärte, dass KiK in der Vergangenheit zu stark expandiert habe: “Wir haben zu dicht expandiert. Das bauen wir zurück.” Teilweise lägen Filialen weniger als einen Kilometer voneinander entfernt. Alle verbleibenden Standorte seien profitabel.
KiK ist ein deutsches Unternehmen, das 1994 gegründet wurde und sich auf den Vertrieb von Textilien und Non-Food-Artikeln spezialisiert hat. Das Unternehmen betreibt europaweit über 4.000 Filialen und beschäftigt rund 27.000 Mitarbeiter. In Österreich ist KiK mit mehr als 220 Filialen und rund 1.500 Mitarbeitern vertreten. (Lesen Sie auch: Kik schließt 300 Filialen: 135 in Deutschland:…)
Europaweit sind insgesamt 300 Schließungen und rund 75 Neueröffnungen geplant. Damit sinkt die Zahl der KiK Filialen bis Ende 2026 in Europa um etwa 225 auf gut 4.000. In Deutschland sollen 135 Geschäfte geschlossen werden, wodurch die Anzahl der Filialen dort auf rund 2.200 sinkt. Für Österreich war zunächst von neun Schließungen und einer Neueröffnung die Rede. Ob nun auch hierzulande mehr Geschäfte zugesperrt werden, ist derzeit unklar. Eine Liste der betroffenen Standorte wurde von KiK bisher nicht veröffentlicht. Laut Oberösterreichische Nachrichten sollen zahlreiche Beschäftigte bisher nicht über die Schließungen informiert worden sein.
Die Schließungen sollen schrittweise erfolgen. Einige Standorte wurden bereits geschlossen, andere werden in den nächsten Monaten folgen. KiK betont, dass alle verbleibenden Standorte profitabel seien und die Neuausrichtung des Unternehmens langfristig die Wettbewerbsfähigkeit sichern solle.
Die Ankündigung der Filialschließungen hat unterschiedliche Reaktionen hervorgerufen. Während das Unternehmen die Maßnahmen als notwendig erachtet, um die Profitabilität zu steigern, äußern Gewerkschaften und Mitarbeitervertreter Besorgnis über die möglichen Auswirkungen auf die Beschäftigten. Es wird befürchtet, dass die Schließungen zu Arbeitsplatzverlusten führen könnten, obwohl KiK betont, dass keine Kündigungen geplant seien, sondern die Mitarbeiter auf andere Standorte umverteilt werden sollen. (Lesen Sie auch: Kik schließt 300 Filialen: Was bedeutet das…)
Auch Verbraucherschützer sehen die Entwicklung kritisch. Sie befürchten, dass die Reduzierung des Filialnetzes zu einer Verschlechterung der Nahversorgung führen könnte, insbesondere in ländlichen Gebieten, wo KiK oft einer der wenigen Anbieter von günstigen Textilien und Haushaltswaren ist. Die Wirtschaftskammer Österreich hat sich bisher nicht offiziell zu den Schließungen geäußert.
Die Schließung von KiK Filialen ist ein Zeichen für den zunehmenden Wettbewerbsdruck im Einzelhandel. Online-Shopping und veränderte Konsumgewohnheiten stellen traditionelle Einzelhandelsunternehmen vor große Herausforderungen. KiK reagiert mit der Neuausrichtung auf diese Veränderungen und versucht, durch die Konzentration auf profitable Standorte und die Optimierung der Geschäftsprozesse die Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten.
Für die betroffenen Mitarbeiter bedeutet die Schließung der Filialen Unsicherheit. KiK hat zugesichert, dass keine Kündigungen geplant sind und die Mitarbeiter auf andere Standorte umverteilt werden sollen. Es bleibt jedoch abzuwarten, ob dies in allen Fällen möglich sein wird und ob die Mitarbeiter mit den neuen Arbeitsbedingungen zufrieden sein werden. (Lesen Sie auch: Kik Filialen Schliessen: schließt: Was bedeutet)
Für die Kunden bedeutet die Reduzierung des Filialnetzes, dass sie möglicherweise weitere Wege zurücklegen müssen, um bei KiK einzukaufen. Insbesondere in ländlichen Gebieten könnte dies zu einer Verschlechterung der Nahversorgung führen. Ob KiK in Zukunft verstärkt auf Online-Shopping setzen wird, um die Kunden weiterhin zu erreichen, ist derzeit noch unklar.
KiK schließt Filialen, um die Profitabilität zu steigern. Das Unternehmen hat in der Vergangenheit zu stark expandiert und will sich nun auf profitable Standorte konzentrieren. Die Maßnahmen sind Teil einer langfristigen “Portfoliobereinigung”, die bereits 2025 gestartet wurde.
Europaweit sollen bis Ende 2026 rund 300 KiK Filialen geschlossen werden. In Deutschland sind 135 Filialschließungen geplant. Für Österreich war zunächst von neun Schließungen und einer Neueröffnung die Rede, wobei unklar ist, ob weitere Standorte betroffen sein werden. (Lesen Sie auch: Kik schließt Filialen: Textildiscounter strafft sein)
KiK betont, dass keine Kündigungen geplant sind. Die betroffenen Mitarbeiter sollen auf andere Standorte umverteilt werden. Es bleibt jedoch abzuwarten, ob dies in allen Fällen möglich sein wird und ob die Mitarbeiter mit den neuen Arbeitsbedingungen zufrieden sein werden.
KiK hat bisher keine Liste der betroffenen Standorte veröffentlicht. Es ist daher nicht bekannt, welche Filialen konkret von den Schließungen betroffen sein werden. Zahlreiche Beschäftigte seien bisher nicht über die Schließungen informiert worden, hieß es.
Für die Kunden bedeutet die Reduzierung des Filialnetzes, dass sie möglicherweise weitere Wege zurücklegen müssen, um bei KiK einzukaufen. Insbesondere in ländlichen Gebieten könnte dies zu einer Verschlechterung der Nahversorgung führen. Ob KiK verstärkt auf Online-Shopping setzen wird, ist derzeit unklar.
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