Nach einem Hantavirus-Ausbruch auf dem niederländischen Kreuzfahrtschiff “Hondius”, bei dem es drei Todesfälle gab, ist nun auch ein Schweizer Staatsbürger in Zürich mit dem Hantavirus infiziert und wird im Universitätsspital behandelt. Dies wirft die Frage auf, welche hantavirus symptome auftreten können und wie man sich vor der Krankheit schützen kann.
Hantaviren sind eine Gruppe von Viren, die weltweit verbreitet sind und von Nagetieren übertragen werden. Die Viren werden über Speichel, Urin und Kot infizierter Tiere ausgeschieden. Menschen können sich infizieren, indem sie virushaltigen Staub einatmen, der beispielsweise beim Reinigen von Ställen oder Kellern aufgewirbelt wird. Auch durch den Kontakt mit kontaminierten Gegenständen oder durch Bisse infizierter Tiere ist eine Ansteckung möglich. Eine Übertragung von Mensch zu Mensch ist hingegen nicht bekannt.
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) informiert umfassend über Hantaviren und die von ihnen verursachten Krankheiten.
Wie die BILD berichtet, kam es auf dem Kreuzfahrtschiff “Hondius” zu einem Hantavirus-Ausbruch, der bereits drei Todesopfer gefordert hat. Zwei erkrankte Besatzungsmitglieder und eine Kontaktperson wurden vor Kap Verde ausgeflogen. Das Schiff nimmt nun Kurs auf die Kanarischen Inseln. (Lesen Sie auch: Kreuzfahrtschiff Hantavirus: auf: Was Urlauber jetzt wissen)
Der Tages-Anzeiger meldet, dass sich unter den Passagieren des Kreuzfahrtschiffs auch ein Schweizer Bürger befand, der positiv auf das Hantavirus getestet wurde. Er wird derzeit im Universitätsspital Zürich behandelt. Nach Angaben des Bundesamts für Gesundheit (BAG) war der Mann zusammen mit seiner Ehefrau Ende April von einer Reise in Südamerika zurückgekehrt.
Die hantavirus symptome sind vielfältig und können je nach Virustyp und individuellem Gesundheitszustand variieren. Die Inkubationszeit, also die Zeit zwischen der Ansteckung und dem Auftreten der ersten Symptome, beträgt in der Regel zwei bis vier Wochen, kann aber auch bis zu acht Wochen dauern.
Typische hantavirus symptome sind:
In schweren Fällen kann es zu Nierenfunktionsstörungen (Hämorrhagisches Fieber mit renalem Syndrom, HFRS) oder zu einem Hantavirus-induzierten Lungenödem (Hantavirus Pulmonary Syndrome, HPS) kommen. HFRS ist vor allem in Europa und Asien verbreitet, während HPS hauptsächlich in Nord- und Südamerika auftritt. (Lesen Sie auch: Hanta Virus: –Ausbruch auf Kreuzfahrtschiff: Drei)
Die Symptome von HFRS sind:
Die Symptome von HPS sind:
Es ist wichtig, bei Verdacht auf eine Hantavirus-Infektion umgehend einen Arzt aufzusuchen. Eine frühzeitige Diagnose und Behandlung können den Verlauf der Krankheit positiv beeinflussen.
Die Diagnose einer Hantavirus-Infektion erfolgt in der Regel durch den Nachweis von Antikörpern gegen das Virus im Blut. Auch der direkte Nachweis des Virus ist möglich, wird aber seltener durchgeführt. (Lesen Sie auch: Jörgerbad Wien: Sanierung zwingt traditionsreiches Bad)
Eine spezifische antivirale Therapie gegen Hantaviren gibt es nicht. Die Behandlung konzentriert sich daher auf die Linderung der Symptome und die Unterstützung der Körperfunktionen. Bei schweren Verläufen kann eine intensivmedizinische Betreuung erforderlich sein.
Um sich vor einer Hantavirus-Infektion zu schützen, sollten folgende Maßnahmen beachtet werden:
Weitere Informationen zum Thema Hantavirus und Prävention finden Sie auf der Webseite des Robert Koch-Instituts.
Die aktuellen Hantavirus-Fälle auf dem Kreuzfahrtschiff und in der Schweiz zeigen, dass die Krankheit auch in Europa weiterhin eine Rolle spielt. Durch den Klimawandel und die damit verbundene Ausbreitung von Nagetieren könnte sich das Risiko für Hantavirus-Infektionen in Zukunft erhöhen. Es ist daher wichtig, die Bevölkerung über die Krankheit und die Präventionsmaßnahmen zu informieren. (Lesen Sie auch: Jörgerbad Wien: Sanierung zwingt traditionsreiches Bad)
Eine Infektion erfolgt meist durch Einatmen von virushaltigem Staub, der durch Ausscheidungen von infizierten Nagetieren (z.B. Mäusen) aufgewirbelt wird. Seltener sind Ansteckungen durch Bisse oder den Kontakt mit kontaminierten Gegenständen möglich. Eine Übertragung von Mensch zu Mensch ist nicht bekannt.
Die Symptome sind vielfältig und ähneln oft einer Grippe. Typische Anzeichen sind Fieber, Kopfschmerzen, Muskel- und Gliederschmerzen, Übelkeit, Erbrechen und Bauchschmerzen. In schweren Fällen kann es zu Nierenfunktionsstörungen oder einem Lungenödem kommen.
Die Inkubationszeit beträgt in der Regel zwei bis vier Wochen, kann aber auch bis zu acht Wochen dauern. Das bedeutet, dass zwischen der Ansteckung und dem Auftreten der ersten Symptome einige Zeit vergehen kann.
Es gibt keine spezifische antivirale Therapie gegen Hantaviren. Die Behandlung konzentriert sich auf die Linderung der Symptome und die Unterstützung der Körperfunktionen. Bei schweren Verläufen kann eine intensivmedizinische Betreuung erforderlich sein.
Wichtig ist, den Kontakt mit Nagetieren und deren Ausscheidungen zu vermeiden. Gründliche Reinigung von potentiell kontaminierten Bereichen mit Schutzkleidung und Desinfektionsmitteln ist ratsam. Zudem sollten Löcher und Spalten in Gebäuden verschlossen und Lebensmittel sicher gelagert werden.
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