Ein Buckelwal ist in der Ostsee gestrandet und kämpft vor der Insel Poel um sein Überleben. Nachdem das Tier bereits Ende März in der Lübecker Bucht gestrandet war, konnte es zwar befreit werden, strandete aber erneut in der Wismarbucht und liegt nun auf einer Sandbank vor Poel. Rettungsversuche wurden eingestellt, da Experten keine Möglichkeit sehen, das Tier zu retten.
Buckelwale sind in der Ostsee eigentlich nicht heimisch. Ihr natürlicher Lebensraum sind die Weltmeere, insbesondere die Polarregionen. Nur selten verirren sich die Tiere in die Ostsee. Umso größer ist die Aufregung, wenn ein Buckelwal in der Ostsee gestrandet ist, wie jetzt vor der Insel Poel. Die Gründe für die Verirrung der Wale sind vielfältig. Zum einen könnten die Tiere auf der Suche nach Nahrung in die Ostsee gelangt sein. Zum anderen könnten sie sich bei der Orientierung verirrt haben, beispielsweise aufgrund von Störungen des Erdmagnetfelds oder durch Lärmbelästigung. (Lesen Sie auch: Drama an der Ostsee: Buckelwal Timmy kämpft…)
Der Buckelwal, der in der Ostsee gestrandet ist, liegt nun schon seit mehreren Tagen vor der Insel Poel. Wie das Hamburger Abendblatt berichtet, äußert der Wal noch Lebenszeichen, doch Experten gehen davon aus, dass er bald sterben wird. Das Tier liegt im flachen Wasser auf einer Sandbank und kann sich nicht selbstständig befreien. Der Wasserstand ist zu niedrig, sodass der Wal sich nicht aus eigener Kraft freischwimmen kann. Es wird befürchtet, dass sein eigenes Gewicht seine Organe zerquetscht.
Der Umweltminister von Mecklenburg-Vorpommern, Till Backhaus (SPD), hat entschieden, keine weiteren Rettungsversuche zu unternehmen. Diese Entscheidung sei ihm schwergefallen, aber “kein ernst zu nehmender Experte auf der Welt” habe ein anderes Vorgehen empfohlen, so Backhaus laut FAZ. Zuvor hatte es bereits Versuche gegeben, den Wal zu befreien, die jedoch gescheitert waren. (Lesen Sie auch: Buckelwal "Timmy": Drama in der Ostsee hält)
Der MediaMarkt-Gründer Walter Gunz (79) wollte den Wal mit einer Klage freibaggern lassen, scheiterte jedoch vor Gericht, wie die BILD berichtet. Sein Eilantrag für einen Rettungsversuch wurde abgelehnt. Das Gericht begründete die Ablehnung damit, dass der klagende Verein nicht für den Wal klagen könne.
Die Entscheidung, den Wal in Ruhe sterben zu lassen, ist nicht unumstritten. Tierschützer und einige Bürger fordern weiterhin, alles zu unternehmen, um das Tier zu retten. Andere halten die Entscheidung des Umweltministers für richtig, da weitere Rettungsversuche dem Tier wahrscheinlich mehr schaden als nützen würden. (Lesen Sie auch: Buckelwale Ostsee: Buckelwal-Drama in der: "Timmy" kämpft)
Kritik gab es auch an dem selbsternannten “Walflüsterer” Robert Marc Lehmann, der bei einer früheren Rettungsaktion in der Lübecker Bucht beteiligt war. Er hatte versucht, den Wal mit Baggern zu befreien, was jedoch nicht gelang.
Der Fall des in der Ostsee gestrandeten Buckelwals macht auf die Gefahren aufmerksam, denen Meeressäugetiere in den Weltmeeren ausgesetzt sind. Dazu gehören unter anderem: (Lesen Sie auch: Wal Ostsee Aktuell: in der: Buckelwal vor…)
Es ist wichtig, diese Gefahren zu reduzieren, um das Überleben der Wale und anderer Meerestiere zu sichern. Dazu gehört unter anderem, den Plastikmüll zu reduzieren, den Schiffsverkehr zu regulieren und die Fischerei nachhaltiger zu gestalten. Informationen zum Schutz der Meere bietet beispielsweise der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND).
Buckelwale sind eigentlich in den Weltmeeren heimisch und verirren sich nur selten in die Ostsee. Mögliche Gründe für die Verirrung sind die Suche nach Nahrung oder Orientierungsprobleme aufgrund von Störungen des Erdmagnetfelds oder Lärmbelästigung.
Buckelwale sind durch Verschmutzung der Meere, Lärmbelästigung, Überfischung und den Klimawandel bedroht. Diese Faktoren können ihre Lebensräume zerstören, ihre Nahrungsgrundlage gefährden und ihre Orientierung beeinträchtigen.
Die Rettungsversuche wurden eingestellt, da Experten keine Möglichkeit sahen, das Tier zu retten. Sie befürchteten, dass weitere Rettungsversuche dem Wal mehr schaden als nützen würden, da er bereits geschwächt war und im flachen Wasser festlag.
Der Umweltminister von Mecklenburg-Vorpommern, Till Backhaus (SPD), hat die Entscheidung getroffen, den Wal in Ruhe sterben zu lassen. Er begründete dies damit, dass kein Experte ein anderes Vorgehen empfohlen habe und weitere Rettungsversuche dem Tier schaden könnten.
Man kann zum Schutz von Walen beitragen, indem man Plastikmüll reduziert, den Konsum von Fisch aus überfischten Beständen vermeidet, sich über nachhaltige Fischerei informiert und Organisationen unterstützt, die sich für den Schutz der Meere einsetzen.
Arsenal trifft in einem Premier-League-Spiel auf Bournemouth. Für Arsenal geht es darum, im Titelrennen mit…
Arsenal trifft am heutigen Samstag in einem Premier-League-Heimspiel auf Bournemouth. Für Arsenal geht es darum,…
Alexander Zverev hat das Halbfinale des Monte Carlo Masters erreicht. Er besiegte Joao Fonseca in…
Alexander Zverev hat das Halbfinale des Monte Carlo Masters erreicht. Er besiegte den Brasilianer Joao…
Angesichts der Energiekrise wird in Deutschland erneut über ein Tempolimit auf Autobahnen diskutiert. Befürworter sehen…
Die Diskussion um ein Tempolimit auf deutschen Autobahnen ist neu entfacht. Angesichts der gestiegenen Spritpreise,…