Ein seltenes Himmelsereignis steht bevor: Am Wochenende können wir einen sogenannten Blue Moon als “Micromoon” erleben. Was genau dahinter steckt und wie Sie das Ereignis am besten beobachten können, erfahren Sie hier.
Eine weitere Definition ist der “saisonale Blue Moon”. Dieser Begriff bezieht sich auf einen “zusätzlichen” Vollmond während einer astronomischen Jahreszeit, also dem Zeitraum zwischen einer Sonnenwende und einer Tagundnachtgleiche oder zwischen einer Tagundnachtgleiche und einer Sonnenwende. (Lesen Sie auch: Bild News: Bergung von Wal "Timmy" geglückt,…)
Das Besondere an dem bevorstehenden Blue Moon ist, dass er gleichzeitig ein “Micromoon” ist. Da die Umlaufbahn des Mondes um die Erde keine perfekte Kreisbahn ist, variiert die Entfernung zwischen den beiden Himmelskörpern. Ein Mikromond tritt auf, wenn sich der Vollmond in Erdferne befindet, also am weitesten von der Erde entfernt ist. Dadurch erscheint er etwas kleiner und weniger hell als ein durchschnittlicher Vollmond. Laut einem Bericht von AP News wird der Vollmond am Sonntag, den 2. Mai 2026, etwa 406.135 Kilometer von der Erde entfernt sein.
Gianluca Masi vom Virtual Telescope Project, der eine Live-Übertragung aus Italien anbieten wird, erklärte, dass der Mikromond etwa 6 % kleiner und 10 % dunkler erscheinen wird als ein durchschnittlicher Vollmond. Diese Unterschiede seien jedoch so gering, dass sie den meisten Beobachtern wahrscheinlich nicht auffallen würden. (Lesen Sie auch: Flughafen München: Drohnensichtung legt Flugbetrieb lahm)
Ein zusätzliches Highlight am Sonntag ist der Stern Antares, der sich in der Nähe des Mondes befinden wird. Dieses Zusammentreffen bietet einen schönen Anblick am Nachthimmel.
Um den Blue Micromoon bestmöglich zu beobachten, empfiehlt es sich, einen Ort mit möglichst wenig Lichtverschmutzung aufzusuchen. Der beste Zeitpunkt für die Beobachtung ist in der Nacht von Samstag auf Sonntag, wenn der Mond seinen höchsten Punkt am Himmel erreicht. Auch wenn der Unterschied zu einem normalen Vollmond gering ist, kann man die etwas geringere Helligkeit und Größe möglicherweise erkennen, wenn man genau hinsieht. Zusätzliche Informationen zur Beobachtung von Himmelskörpern finden Sie auf Space.com. (Lesen Sie auch: Champions League Finale übertragung: Wo läuft die…)
Himmelsereignisse wie der Blue Moon faszinieren die Menschen seit jeher. Sie bieten eine Möglichkeit, sich mit dem Universum zu verbinden und die Schönheit des Nachthimmels zu bestaunen. Darüber hinaus regen sie wissenschaftliches Interesse an und fördern das Verständnis für astronomische Phänomene.
Ein “Blue Moon” bezeichnet entweder den zweiten Vollmond innerhalb eines Kalendermonats oder einen zusätzlichen Vollmond innerhalb einer astronomischen Jahreszeit. Die erstgenannte Definition ist gebräuchlicher und bezieht sich auf das seltene Ereignis, wenn zwei Vollmonde in einem einzigen Monat auftreten. (Lesen Sie auch: "Gefragt – Gejagt": Quizsendung mit Rekordquoten im…)
Entgegen der landläufigen Meinung erscheint ein “Blue Moon” in der Regel nicht blau. Der Name bezieht sich auf die Seltenheit des Ereignisses, nicht auf die tatsächliche Farbe des Mondes. Unter bestimmten atmosphärischen Bedingungen, wie z.B. nach Vulkanausbrüchen, kann der Mond jedoch bläulich erscheinen.
Ein “Micromoon” tritt auf, wenn der Vollmond sich in Erdferne befindet und dadurch kleiner und dunkler erscheint. Ein “Supermoon” hingegen tritt auf, wenn der Vollmond sich in Erdnähe befindet und dadurch größer und heller erscheint. Beide Ereignisse sind auf die elliptische Umlaufbahn des Mondes um die Erde zurückzuführen.
Da ein “Blue Moon” etwa alle zwei bis drei Jahre auftritt, kann man das nächste Ereignis in den kommenden Jahren erwarten. Genaue Termine werden von Astronomen und Sternwarten veröffentlicht, sobald sie feststehen. Es lohnt sich, die entsprechenden Informationsquellen im Auge zu behalten.
Nein, für die Beobachtung eines “Blue Micromoon” ist keine spezielle Ausrüstung erforderlich. Das Ereignis kann mit bloßem Auge beobachtet werden. Ein Fernglas oder ein Teleskop können jedoch hilfreich sein, um Details auf der Mondoberfläche besser zu erkennen.
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