Lesezeit: 5 Minuten | Letzte Aktualisierung: 23.01.2026
Wintersturm USA: Ein gewaltiger „Monstersturm” baut sich über den Vereinigten Staaten auf. Über 160 Millionen Menschen sind von Wetterwarnungen betroffen. Zwölf Bundesstaaten haben den Notstand ausgerufen. Der Sturm erstreckt sich über 3.000 Kilometer von New Mexico bis Maine und bringt bis zu 60 cm Schnee, Blitzeis und Temperaturen von bis zu minus 34 Grad. Meteorologen warnen: Die Kälte könne „absolut tödlich” sein.
Das Wichtigste in Kürze
Der Wintersturm USA 2026 könnte einer der schwersten Winterstürme seit Jahren werden, warnt der Nationale Wetterdienst (National Weather Service). Begleitet von heftigen Schneefällen und eisigen Winden breitet sich das Sturmtief ab Freitag, 23. Januar, vom Südwesten über den Süden bis an die Ostküste aus. Medien sprechen bereits von einem „Monstersturm”.
Aus Furcht vor den Auswirkungen des Wintersturms haben bereits zwölf US-Bundesstaaten ganz oder teilweise den Notstand ausgerufen:
Durch die Notstandserklärung können Einsatzkräfte und die Nationalgarde schneller mobilisiert werden. In Texas betonte Gouverneur Greg Abbott, man wolle die nötigen Ressourcen bereitstellen, bevor das Winterwetter Gemeinden im ganzen Bundesstaat trifft.
Der Nationale Wetterdienst warnt: „Es handelt sich um einen großflächigen und möglicherweise historischen Sturm mit erheblichen Auswirkungen auf mehr als zwei Dutzend Bundesstaaten”, so Meteorologe Bob Larson von AccuWeather.
| Region | Erwarteter Schneefall | Besondere Gefahren |
|---|---|---|
| Pennsylvania, Maryland, West Virginia | bis zu 60 cm | Extremer Schneefall |
| Südosten (Georgia, Carolina) | variabel | Gefährliches Blitzeis |
| Texas, Southern Plains | 15-30 cm | Stromausfälle befürchtet |
| Neuengland (Boston) | bis zu 50 cm | Schneesturm + Extremkälte |
Verantwortlich für die extremen Bedingungen ist ein gedehnter Polarwirbel. Der Kern liegt aktuell etwa über Duluth, Minnesota, und bringt „lang anhaltende, brutale Kälte”, erklärt Meteorologe Ryan Maue.
| Temperatur-Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Tiefsttemperaturen (Norden/Mittlerer Westen) | bis minus 34 °C |
| Windchill (gefühlte Temperatur) | bis minus 46 °C |
| Durchschnitt 48 Bundesstaaten (Sa-Mo) | minus 11 bis minus 12 °C |
Die Atmosphäre sei „perfekt auf dieses Muster eingespielt: warme Arktis, kalter Kontinent”, so Maue. Durch den Klimawandel erwärme sich die Arktis, was paradoxerweise zu verstärkten Kälteeinbrüchen in den mittleren Breiten führen könne.
⚠️ Lebensgefahr durch Kälte
New Yorks Gouverneurin Kathy Hochul warnte, die erwartete Kälte könne „absolut tödlich” sein. Die Kombination aus starker Kälte und möglichem Stromausfall sei lebensgefährlich. Erfrierungen können bei diesen Temperaturen innerhalb von Minuten auftreten.
Die Fluggesellschaften haben bereits Hunderte Verbindungen vorsorglich abgesagt. Den Passagieren wird angeboten, kostenlos umzubuchen. Zahlreiche Schulen haben für Freitag den Unterricht abgesagt.
Besonders befürchtet werden massive Stromausfälle:
Behörden warnen auch vor gefrierenden Wasserleitungen, die später platzen könnten.
| Datum | Entwicklung |
|---|---|
| Freitag, 23.01. | Beginn im Südwesten (New Mexico, Texas) |
| Samstag, 24.01. | Hauptphase erreicht Südosten, gefährliches Eis |
| Sonntag, 25.01. | Sturm erreicht Ostküste (Washington, New York) |
| Montag, 26.01. | Ausläufer in Neuengland, anhaltende Kälte |
Der Nationale Wetterdienst gibt folgende Empfehlungen:
Über 160 Millionen Menschen stehen unter Wetterwarnungen oder besonderen Hinweisen. Das entspricht fast der Hälfte der US-Bevölkerung. Betroffen sind Regionen vom Südwesten über den Süden bis zum Nordosten.
Im Norden und Mittleren Westen können die Temperaturen auf minus 32 bis minus 34 Grad Celsius fallen. Die gefühlte Temperatur (Windchill) kann sogar minus 46 Grad erreichen. In solchen Bedingungen drohen Erfrierungen innerhalb von Minuten.
In Teilen von Pennsylvania, Maryland, West Virginia und Virginia sind laut Prognosen bis zu 60 cm (24 Zoll) Schnee möglich. Auch viele andere Regionen von New Mexico bis Neuengland müssen mit erheblichem Schneefall rechnen.
Der Polarwirbel ist ein Gebiet mit bitterkalter Luft, das normalerweise über der Arktis bleibt. Eine Welle in der oberen Atmosphäre hat ihn nun gedehnt und die kalte Luft nach Süden gedrückt. Die relativ wärmere Arktis gibt dem System zusätzliche Energie.
Der Sturm beginnt am Freitag, 23. Januar, im Südwesten und zieht bis Sonntag zur Ostküste. Die Hauptphase dauert vom 23. bis 25. Januar, Ausläufer werden bis zum 26. Januar in Neuengland erwartet. Die extreme Kälte hält noch länger an.
Der Monstersturm in den USA könnte einer der schwersten Winterstürme seit Jahren werden. Mit über 160 Millionen betroffenen Menschen, zwölf Bundesstaaten im Notstand und Temperaturen von bis zu minus 34 Grad ist die Lage ernst. Meteorologen warnen eindringlich: Die Kombination aus extremer Kälte, Schnee und möglichen Stromausfällen kann lebensgefährlich werden. Reisende sollten ihre Pläne überprüfen und Flugverbindungen im Auge behalten.
✍️ Quellen
National Weather Service (NWS), AccuWeather, Washington Post, CNN, ABC News, Fox Weather, Euronews, dpa
Rot-Weiss Essen spielt am 5. März 2026 um 14 Uhr auswärts gegen Hoffenheim II. Das…
Am Samstag, dem 9. März 2026, trifft Energie Cottbus im Ostderby auf Hansa Rostock. Die…
Arsenal, auf dem Weg zum Quadrupel, trifft im FA Cup auf Mansfield Town. Das Spiel,…
Die Paralympischen Winterspiele 2026 in Mailand und Cortina sind von einem Eklat überschattet: Deutschland boykottiert…
Andrej Mangold und seine Verlobte Annika Jung erwarten ihr erstes Kind. Diese freudige Nachricht teilten…
Am heutigen Samstag, dem 7. März 2026, trifft der SC Paderborn auf Eintracht Braunschweig. Paderborn…