Eine Warnung vor starkem Gewitter hat der Deutsche Wetterdienst (DWD) für den heutigen Tag, den 6. Mai 2026, für Südbayern herausgegeben. Besonders die Region um München könnte von einer sogenannten Superzelle betroffen sein. Diese Wetterlage birgt die Gefahr von heftigem Starkregen, Hagel und schweren Sturmböen.
Die aktuelle Wetterlage ist durch eine feuchtwarme Luftmasse geprägt, die sich über den Süden Deutschlands ausgebreitet hat. Diese trifft auf deutlich trockenere und kühlere Luft, was zu intensiven Niederschlägen und Gewittern führt. Bereits in der vergangenen Nacht kam es in einigen Teilen Deutschlands zu erheblichen Regenmengen. Laut dem Deutschen Wetterdienst sind solche Wetterlagen typisch für die Übergangszeit zwischen Frühling und Sommer, können aber durch den Klimawandel intensiver ausfallen. (Lesen Sie auch: Einspeisevergütung vor dem aus? Reiches Pläne sorgen)
Besonders brisant ist die Situation in Südbayern, wo sich am Nachmittag des 6. Mai 2026 an den Alpen Gewitterzellen bilden sollen. Diese ziehen dann nordostwärts und könnten am frühen Abend, zwischen 17 und 19 Uhr, genau über München hinwegziehen, so der BR. Meteorologen halten es für möglich, dass sich eine Superzelle bildet, die sich durch besonders heftige Begleiterscheinungen auszeichnet.
Der Wetterdienst WetterOnline bestätigte ebenfalls die Möglichkeit von Starkgewittern in Südbayern. Der DWD hat bereits erste Unwetterwarnungen für Bayern herausgegeben. (Lesen Sie auch: Unwetterwarnung: Hagel und Starkregen bedrohen Teile)
Die Unwetterwarnung des DWD umfasst folgende Gefahren:
Der Merkur berichtet, dass der DWD seine Warnung für den Kreis München nochmals verschärft hat. Bis 17:30 Uhr gilt nun eine „amtliche Unwetterwarnung vor schwerem Gewitter mit heftigem Starkregen und Hagel“ im südlichen Teil des Landkreises bis direkt vor der Stadtgrenze Münchens. (Lesen Sie auch: Unwettergefahr in Deutschland: Hagel und Starkregen erwartet)
Der DWD rät der Bevölkerung, folgende Verhaltenshinweise zu beachten:
Sollte die Superzelle tatsächlich über München hinwegziehen, drohen erhebliche Beeinträchtigungen. Der öffentliche Nahverkehr könnte gestört werden, Straßen könnten überflutet und Gebäude beschädigt werden. Es ist ratsam, sich auf diese Situation vorzubereiten und unnötige Aufenthalte im Freien zu vermeiden. Diplom-Meteorologe Jan Schank von The Weather Channel Germany warnt laut Merkur sogar vor der Bildung eines Tornados bis 17:30 Uhr. (Lesen Sie auch: Blitzeinschlag in St. Gallen: Hoher Sachschaden)
Auch nach dem heutigen Tag bleibt die Wetterlage in Bayern unbeständig. Es ist weiterhin mit Schauern und Gewittern zu rechnen. Eine stabile Wetterlage ist vorerst nicht in Sicht. Es ist ratsam, die Wettervorhersagen weiterhin aufmerksam zu verfolgen.
Eine Warnung vor starkem Gewitter bedeutet, dass mit hoher Wahrscheinlichkeit heftige Gewitter mit Starkregen, Hagel und/oder schweren Sturmböen auftreten werden. Der Deutsche Wetterdienst gibt solche Warnungen heraus, um die Bevölkerung vor möglichen Gefahren zu schützen.
Aktuell gilt die Unwetterwarnung vor allem für Südbayern, insbesondere für die Region um München. Auch andere Teile Bayerns können von den Auswirkungen der Gewitter betroffen sein. Es ist ratsam, die lokalen Wettervorhersagen im Auge zu behalten.
Suchen Sie bei einem schweren Gewitter ein sicheres Gebäude auf und halten Sie Fenster und Türen geschlossen. Vermeiden Sie den Aufenthalt im Freien und achten Sie auf herabfallende Äste oder umstürzende Bäume. Meiden Sie überflutete Gebiete und informieren Sie sich über die aktuelle Lage.
Eine Superzelle ist eine besonders intensive Form eines Gewitters, die sich durch einen rotierenden Aufwind auszeichnet. Sie kann extremen Starkregen, großen Hagel, heftige Sturmböen und sogar Tornados hervorbringen und stellt daher eine erhebliche Gefahr dar.
Aktuelle Informationen und Warnungen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) finden Sie auf der offiziellen Webseite des DWD sowie in der DWD-App. Auch über lokale Medien und Warn-Apps wie NINA können Sie sich informieren.
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