Millionen Muslime weltweit bereiten sich auf den Fastenmonat Ramadan vor. Wann ist Ramadan 2026? Voraussichtlich am 18. oder 19. Februar beginnt der Ramadan, eine Zeit der Besinnung und des Verzichts. Der genaue Termin hängt von der Sichtung des Neumondes ab, wie die Kleine Zeitung berichtet.
Der Ramadan ist der neunte Monat des islamischen Mondkalenders und eine der fünf Säulen des Islam. Während des Ramadans fasten Muslime von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang. Das bedeutet, dass sie in dieser Zeit weder essen noch trinken dürfen. Ziel des Fastens ist es, die spirituelle Disziplin zu stärken, Mitgefühl für Bedürftige zu entwickeln und sich Gott näher zu fühlen. Der Ramadan ist auch eine Zeit der Gemeinschaft, in der Familien und Freunde zusammenkommen, um das Fasten zu brechen und gemeinsam zu beten.
Der islamische Kalender ist ein reiner Mondkalender, was bedeutet, dass seine Monate sich nach dem Mondzyklus richten. Ein Mondmonat dauert etwa 29,5 Tage, und ein Mondjahr ist etwa 11 Tage kürzer als ein Sonnenjahr. Daher verschiebt sich der Ramadan jedes Jahr um etwa 11 Tage nach vorne. Dies führt dazu, dass der Ramadan im Laufe der Jahre zu unterschiedlichen Jahreszeiten stattfindet. (Lesen Sie auch: Ramadan 2026: Vorbereitungen laufen – Wann beginnt)
Für das Jahr 2026 wird der Beginn des Ramadan voraussichtlich auf den 18. oder 19. Februar fallen. Diese Vorhersage basiert auf astronomischen Berechnungen, die die Position des Mondes bestimmen. Die tatsächliche Bestimmung des Beginns des Ramadan erfolgt jedoch traditionell durch die Sichtung des Neumondes. Religiöse Autoritäten beobachten den Himmel und verkünden den Beginn des Ramadan, sobald der Neumond gesichtet wird. Da die Mondsichtung regional unterschiedlich sein kann, kann es zu leichten Abweichungen beim Beginn des Ramadan in verschiedenen Teilen der Welt kommen.
Wie der Kurier berichtet, beginnt der Ramadan 2026 fast zeitgleich mit der katholischen Fastenzeit.
Der Ramadan dauert 29 oder 30 Tage, abhängig von der Sichtung des Mondes. Am Ende des Ramadan feiern Muslime das Fest des Fastenbrechens, Eid al-Fitr, das ein wichtiger religiöser Feiertag ist. Auch das Datum von Eid al-Fitr hängt von der Mondsichtung ab. (Lesen Sie auch: Zug entgleist in Goppenstein: Lawine vermutet, Verletzte)
Das Fasten während des Ramadan kann gesundheitliche Vorteile haben, wenn es richtig angegangen wird. Es kann helfen, den Blutzuckerspiegel zu senken, den Cholesterinspiegel zu verbessern und die Gewichtsabnahme zu fördern. Allerdings ist es wichtig, während des Fastens ausreichend Flüssigkeit zu sich zu nehmen und sich ausgewogen zu ernähren. Menschen mit bestimmten gesundheitlichen Problemen, wie Diabetes oder Herzerkrankungen, sollten vor dem Fasten ihren Arzt konsultieren. Public-Health-Experte Hans-Peter Hutter von der MedUni Wien betont, dass das Fasten für gesunde Erwachsene nicht problematisch ist, aber man es überlegt angehen sollte.
Der Ramadan ist eine Zeit der spirituellen Erneuerung und des persönlichen Wachstums. Muslime nutzen diese Zeit, um sich intensiver mit ihrem Glauben auseinanderzusetzen, zu beten, den Koran zu lesen und wohltätige Handlungen zu vollziehen. Der Ramadan ist auch eine Zeit der Selbstreflexion, in der Muslime ihr Verhalten überdenken und versuchen, sich zu bessern. Viele Muslime engagieren sich während des Ramadan auch in sozialen Projekten und helfen Bedürftigen.
Für viele muslimische Gemeinden in Österreich und Deutschland ist der Ramadan ein wichtiger Bestandteil ihrer kulturellen Identität. Es ist eine Zeit, in der Familien und Freunde zusammenkommen, um gemeinsam zu fasten, zu beten und zu feiern. Viele Moscheen und islamische Zentren bieten während des Ramadan spezielle Programme und Veranstaltungen an, wie zum Beispiel gemeinsame Fastenbrechen und Gebetsabende. (Lesen Sie auch: Rückruf ALDI Nord: Erstickungsgefahr: ruft Karnevalskostüme)
Weitere Informationen zum Islam und dem Fastenmonat Ramadan finden Sie auf der Webseite des Islamarchivs.
Um eine Übersicht über die voraussichtlichen Ramadan-Termine der kommenden Jahre zu geben, dient folgende Tabelle. Bitte beachten Sie, dass die tatsächlichen Daten von der Sichtung des Neumonds abhängen und daher leicht variieren können.
| Jahr | Voraussichtlicher Beginn |
|---|---|
| 2026 | 18. oder 19. Februar |
| 2027 | 8. oder 9. Februar |
| 2028 | 28. oder 29. Januar |
| 2029 | 17. oder 18. Januar |
| 2030 | 6. oder 7. Januar |
Der islamische Kalender ist ein reiner Mondkalender, was bedeutet, dass seine Monate sich nach dem Mondzyklus richten. Da ein Mondjahr kürzer ist als ein Sonnenjahr, verschiebt sich der Ramadan jedes Jahr um etwa 11 Tage nach vorne, wodurch er im Laufe der Jahre zu unterschiedlichen Jahreszeiten stattfindet. (Lesen Sie auch: Rentenkommission Vorschläge: Anhebung auf 70 Jahre)
Der Beginn des Ramadan wird traditionell durch die Sichtung des Neumondes bestimmt. Religiöse Autoritäten beobachten den Himmel und verkünden den Beginn des Ramadan, sobald der Neumond gesichtet wird. Astronomische Berechnungen dienen als erste Grundlage, aber die tatsächliche Sichtung ist entscheidend.
Das Fasten im Ramadan ist eine der fünf Säulen des Islam und bedeutet für Muslime den Verzicht auf Essen und Trinken von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang. Es dient der spirituellen Disziplin, dem Mitgefühl für Bedürftige und der Annäherung an Gott.
Es ist wichtig, während des Fastens ausreichend Flüssigkeit zu sich zu nehmen und sich ausgewogen zu ernähren. Menschen mit gesundheitlichen Problemen sollten vor dem Fasten ihren Arzt konsultieren. Das Fasten kann gesundheitliche Vorteile haben, wenn es richtig angegangen wird.
Am Ende des Ramadan feiern Muslime das Fest des Fastenbrechens, Eid al-Fitr, das ein wichtiger religiöser Feiertag ist. Es ist eine Zeit der Freude, des Dankes und der Gemeinschaft, in der Familien und Freunde zusammenkommen, um zu feiern und sich gegenseitig zu beschenken.
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