Die anhaltenden Schneefälle und der starke Wind haben die Situation im Wallis zugespitzt: Es herrscht die höchste Lawinengefahr. Die Verbindung der Matterhorn-Gotthard-Bahn nach Zermatt ist aufgrund einer Lawine unterbrochen. Dies betrifft nicht nur Touristen, sondern auch Einheimische, die auf die Bahnverbindung angewiesen sind. Die wallis lawinengefahr hat erhebliche Auswirkungen auf die Region.
Die aktuelle Wetterlage mit starken Schneefällen in kurzer Zeit und gleichzeitig auftretendem starkem Wind führt zu einer außergewöhnlich hohen Lawinengefahr. Innerhalb weniger Tage fielen in vielen Regionen der Alpen 50 bis 90 Zentimeter Neuschnee, im Unterwallis sogar noch mehr. Der starke Wind verfrachtet den Schnee und bildet gefährliche Triebschneeansammlungen. Diese können sich leicht lösen und als Lawinen ins Tal donnern. Die Kombination aus Neuschnee und Wind macht die Situation besonders kritisch. (Lesen Sie auch: Saastal nicht erreichbar: Lawinengefahr blockiert)
Das Institut für Schnee- und Lawinenforschung SLF hat für mehrere Gebiete im Wallis die höchste Warnstufe 5 ausgerufen. Diese Stufe wird nur an etwa 0,1 Prozent aller Wintertage erreicht und bedeutet eine außergewöhnliche Lawinensituation. Betroffen sind laut Tages-Anzeiger Regionen wie Val d’Entremont-Val Ferret, Emosson, Conthey-Fully, Montana, Leukerbad – Lötschental, Riederalp und Konkordia. Die Matterhorn-Gotthard-Bahn musste ihren Betrieb zwischen Täsch und Zermatt einstellen, nachdem eine Lawine die Strecke blockiert hatte. Auch Straßen sind gesperrt. Die Schneeräumungsarbeiten in Andermatt sind im vollem Gange, die Strasse zwischen Hospental und Realp im Kanton Uri ist bis auf weiteres wegen Lawinengefahr gesperrt.
Die Unterbrechung der Zugstrecke nach Zermatt hat erhebliche Auswirkungen. Zermatt ist ein beliebtes Touristenziel, das vor allem für das Matterhorn bekannt ist. Viele Touristen sind auf die Bahnverbindung angewiesen, um in den Ort zu gelangen. Die aktuelle Situation führt zu erheblichen Einschränkungen und möglicherweise zu Stornierungen von Urlauben. Auch für die Bewohner von Zermatt ist die Situation schwierig, da die Bahn eine wichtige Lebensader darstellt. Die SRF Meteo meldet, dass bis Dienstagabend am Alpennordhang und im Wallis oberhalb von rund 1000 Metern vielerorts zwischen 70 und 120 Zentimetern Neuschnee zusammenkommen. (Lesen Sie auch: Schneefallgrenze Schweiz: in der: Lawinengefahr)
Die aktuelle Situation zeigt, wie anfällig die Alpenregionen für extreme Wetterereignisse sind. Der Klimawandel könnte solche Ereignisse in Zukunft noch verstärken. Es ist daher wichtig, dass Maßnahmen ergriffen werden, um die Bevölkerung und die Infrastruktur besser vor Naturgefahren zu schützen. Dazu gehören beispielsweise der Bau von Lawinenverbauungen, die Verbesserung der Frühwarnsysteme und die Anpassung der Bauweise an die veränderten Bedingungen. Auch die Sensibilisierung der Bevölkerung für die Gefahren ist von großer Bedeutung. Informationen zum Thema Lawinenprävention bietet beispielsweise das Institut für Schnee- und Lawinenforschung SLF.
Die folgende Tabelle zeigt die erwarteten Schneefälle und die aktuelle Lawinengefahr in verschiedenen Regionen der Schweiz: (Lesen Sie auch: Evakuierung in La Fouly: Lawinengefahr zwingt zu…)
| Region | Erwarteter Neuschnee bis Dienstagabend | Lawinengefahr |
|---|---|---|
| Alpennordhang | 70-120 cm | Gross (Stufe 4), stellenweise sehr gross (Stufe 5) |
| Wallis | 70-120 cm | Gross (Stufe 4), stellenweise sehr gross (Stufe 5) |
| Tessiner Berge | Weniger Neuschnee | Mässig (Stufe 2) |
| Mittel- und Südbünden | Weniger Neuschnee | Mässig (Stufe 2) |
Die höchste Lawinengefahr (Stufe 5) gilt laut SLF in den Gebieten Val d’Entremont-Val Ferret, Emosson, Conthey-Fully, Montana, Leukerbad – Lötschental, Riederalp und Konkordia. Reisende sollten diese Gebiete meiden und die Anweisungen der Behörden beachten.
Die Zugstrecke zwischen Täsch und Zermatt musste unterbrochen werden, weil eine Lawine auf die Gleise niedergegangen ist. Dies stellt eine erhebliche Gefahr für Reisende dar und macht eine Sperrung der Strecke notwendig, bis die Lawinengefahr gebannt ist. (Lesen Sie auch: Adelboden Lawinengefahr: nach Abgang im Skigebiet Luegli)
Es ist derzeit unklar, wann die Zugstrecke nach Zermatt wieder geöffnet werden kann. Dies hängt von der weiteren Wetterentwicklung und der Einschätzung der Lawinengefahr durch die Experten ab. Reisende sollten sich vor ihrer Reise informieren.
Da Zermatt autofrei ist, ist die Anreise während der Streckensperrung erschwert. Reisende könnten versuchen, mit einem Taxi oder Helikopter nach Zermatt zu gelangen, dies ist jedoch mit hohen Kosten verbunden. Es empfiehlt sich, die Reise zu verschieben.
Die aktuellste Informationen zur Lawinengefahr im Wallis erhalten Sie beim Institut für Schnee- und Lawinenforschung SLF oder bei lokalen Behörden und Tourismusbüros. Es ist ratsam, sich vor jeder Reise in die Berge über die aktuelle Situation zu informieren.
Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Anleger sollten eigene Recherche betreiben.
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