Der Vollmond 2026 hält einige besondere Ereignisse bereit. So wird der März-Vollmond als “Wurmmond” bezeichnet und kündigt den nahenden Frühling an. Am selben Tag kommt es zu einer totalen Mondfinsternis, die auch als “Blutmond” bekannt ist. Allerdings ist dieses Himmelsschauspiel nicht überall zu sehen.
Der Begriff “Wurmmond” für den Vollmond im März hat historische Wurzeln. Wie FR.de berichtet, stammen die oft bildhaften Namen der Vollmonde von früheren Generationen. Dr. Björn Voss, Leiter des Hamburger Planetariums, erklärt, dass der Name „Wurmmond“ nicht unbedingt schmeichelhaft klingt, aber auf Beobachtungen der Natur zurückzuführen ist. Mit dem Frühlingbeginn werden Würmer im aufgetauten Boden wieder aktiv. (Lesen Sie auch: Mondfinsternis 2026: Wann der "Blutmond" in Deutschland)
Neben dem “Wurmmond” ereignet sich am 3. März 2026 eine totale Mondfinsternis. Dieses Ereignis wird oft als “Blutmond” bezeichnet, da sich der Mond während der totalen Verfinsterung rötlich verfärbt. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) erklärt, dass die rötliche Färbung durch das gestreute Licht der Erdatmosphäre entsteht.
Die totale Mondfinsternis am 3. März 2026 ist jedoch nicht von überall auf der Erde aus zu beobachten. WEB.DE berichtet, dass Europa bei diesem Ereignis leer ausgeht. Der Mond befindet sich zu diesem Zeitpunkt unterhalb des Horizonts. Die besten Sichtbedingungen herrschen demnach in: (Lesen Sie auch: Neumond im Wassermann: Was Astrologen für Februar…)
Die Salzburger Nachrichten präzisieren, dass der gesamte Verlauf der Mondfinsternis im deutschsprachigen Raum unbeobachtbar ist, da der Mond erst gegen 18 Uhr aufgeht. Uwe Pilz, Vorsitzender der Vereinigung der Sternfreunde, empfiehlt Hawaii als idealen Beobachtungsort.
Im Gegensatz zur Mondfinsternis ist der “Wurmmond” am 3. März auch in Deutschland sichtbar. In Frankfurt am Main wird der Mondaufgang gegen 18:30 Uhr erwartet. Die genaue Zeit kann je nach Standort leicht variieren. Besonders eindrucksvoll wirkt der Vollmond direkt nach seinem Aufgang, wenn er durch die sogenannte Mondtäuschung größer erscheint. (Lesen Sie auch: Verona Pooth vor Gericht: Zoff um Schadenersatz)
Der Vollmond 2026 bietet somit zwei unterschiedliche Erlebnisse. Während der “Wurmmond” als Vorbote des Frühlings in Deutschland beobachtet werden kann, bleibt die totale Mondfinsternis (“Blutmond”) den Zuschauern in anderen Teilen der Welt vorbehalten. Wer das seltene Schauspiel des “Blutmondes” erleben möchte, muss entweder eine Reise in die entsprechenden Regionen planen oder auf zukünftige Ereignisse warten.
Das Jahr 2026 hält neben dem “Wurmmond” und dem “Blutmond” noch weitere interessante astronomische Ereignisse bereit. Dazu gehören: (Lesen Sie auch: Emilia Clarke lehnte Rolle in "Fifty Shades…)
| Region | Beginn der Finsternis | Totale Phase | Ende der Finsternis | Sichtbarkeit |
|---|---|---|---|---|
| Mitteleuropa | 10:50 Uhr | 12:04 – 12:33 Uhr | 14:17 Uhr | Nicht sichtbar |
| Östliches Asien | Abends | Abends | Nachts | Gut sichtbar |
| Australien (Osten) | Abends | Abends | Nachts | Gut sichtbar |
| Pazifikraum | Nachts | Nachts | Morgens | Gut sichtbar |
Der “Wurmmond” ist die traditionelle Bezeichnung für den Vollmond im März. Der Name stammt von früheren Generationen und bezieht sich auf das Erscheinen von Würmern im Boden, wenn der Frühling naht und die Temperaturen steigen.
Während einer totalen Mondfinsternis wandert der Mond vollständig in den Kernschatten der Erde. Das Sonnenlicht wird durch die Erdatmosphäre gebrochen und gestreut, wodurch der Mond rötlich erscheint. Diese rötliche Färbung hat dem Phänomen den Namen “Blutmond” eingebracht.
Die totale Mondfinsternis findet am 3. März 2026 statt. Allerdings ist sie in Mitteleuropa nicht sichtbar, da sich der Mond zu diesem Zeitpunkt unterhalb des Horizonts befindet. Die beste Sicht hat man in Teilen Asiens, Australiens und Nordamerikas.
Die besten Orte, um die totale Mondfinsternis am 3. März 2026 zu beobachten, sind die östlichen Teile Asiens, der Osten Australiens, Neuseeland, der Pazifikraum und Teile des westlichen Nordamerikas. In Europa ist das Ereignis leider nicht sichtbar.
Ja, das Jahr 2026 bietet noch weitere spannende Ereignisse am Himmel. Dazu gehören eine partielle Sonnenfinsternis am 12. August, verschiedene Sternschnuppen-Schauer wie die Perseiden im August und die Leoniden im November sowie Konjunktionen von Planeten.
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