Veronika Grimm, Mitglied des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, sieht im iranischen Angriff auf die Gasinfrastruktur in Katar eine Eskalation des Konflikts, der darauf abzielt, den Westen über die Energieversorgung stärker unter Druck zu setzen. Dies äußerte sie in einem Interview mit DIE ZEIT vom 22. März 2026.
Veronika Grimm ist Professorin an der Technischen Universität Nürnberg und eine anerkannte Expertin für Energieökonomie und Energiemärkte. Als Mitglied des Sachverständigenrats berät sie die Bundesregierung in wirtschaftspolitischen Fragen. Ihre Expertise ist besonders in Zeiten des Umbruchs in der Energieversorgung gefragt, da sie die komplexen Zusammenhänge zwischen Energiepolitik, Wirtschaft und geopolitischen Entwicklungen analysiert.
Grimm hat sich in der Vergangenheit wiederholt zu den Herausforderungen der Energiewende und den Auswirkungen geopolitischer Konflikte auf die Energieversorgung geäußert. Dabei betont sie stets die Notwendigkeit einer diversifizierten und resilienten Energieversorgung, um die Abhängigkeit von einzelnen Lieferanten zu verringern und die Versorgungssicherheit zu gewährleisten. (Lesen Sie auch: Kira Weidle-Winkelmann: Podestplatz zum Saisonabschluss)
In dem Interview mit der “ZEIT” äußert sich Veronika Grimm besorgt über die aktuelle Zuspitzung der Lage im Nahen Osten und deren Auswirkungen auf die globalen Energiemärkte. Sie betont, dass der Iran ein Interesse daran habe, den Konflikt weiter zu eskalieren, um den Westen über die Energieversorgung unter Druck zu setzen. Der Angriff auf die Gasinfrastruktur in Katar sei ein deutliches Zeichen für diese Strategie.
Die Expertin weist darauf hin, dass die USA die Lage nicht allein kontrollieren könnten und dass der Iran gezielt versuche, die Energieversorgung als Druckmittel einzusetzen. Dies geschehe vor dem Hintergrund steigender Öl- und Gaspreise sowie gefallener Aktienkurse, was die wirtschaftliche Unsicherheit zusätzlich verstärke.
Die Abhängigkeit von Energieimporten ist ein zentrales Thema in der energiepolitischen Debatte. Deutschland und viele andere europäische Länder sind in hohem Maße auf die Einfuhr von Öl und Gas angewiesen, was sie anfällig für geopolitische Risiken macht. Der Krieg in der Ukraine hat diese Abhängigkeit bereits deutlich vor Augen geführt und die Notwendigkeit einer schnelleren Energiewende unterstrichen. (Lesen Sie auch: Kira Weidle-Winkelmann: Podestplatz zum Saisonabschluss)
Laut einem Artikel der taz.de vom 21. März 2026 ist die Energiewende nicht mehr aufzuhalten. Erneuerbare Energien wachsen schneller als alles andere. Claudia Kemfert argumentiert, dass diejenigen, die das leugnen, von einem Scheitern der Energiewende profitieren wollen.
Die Aussagen von Veronika Grimm decken sich mit den Einschätzungen anderer Experten, die vor einer zunehmenden Destabilisierung der globalen Energiemärkte warnen. Der Angriff auf die Gasinfrastruktur in Katar hat die Sorge vor einer Eskalation des Konflikts und einer möglichen Beeinträchtigung der Energieversorgung verstärkt. Regierungen und Unternehmen weltweit beobachten die Lage aufmerksam und prüfen Maßnahmen zur Sicherung der Energieversorgung.
Einige Analysten sehen in der aktuellen Situation eine Chance, die Energiewende zu beschleunigen und die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu verringern. Investitionen in erneuerbare Energien und Energieeffizienz könnten dazu beitragen, die Versorgungssicherheit zu erhöhen und die Klimaziele zu erreichen. Andere warnen jedoch vor den wirtschaftlichen und sozialen Folgen eines zu schnellen Ausstiegs aus den fossilen Energieträgern. (Lesen Sie auch: Massenstart Biathlon Oslo: Voigt überzeugt in: Deutsche)
Die Einschätzung von Veronika Grimm unterstreicht die Notwendigkeit einer umfassenden Strategie zur Sicherung der Energieversorgung. Dazu gehören die Diversifizierung der Energiequellen, der Ausbau erneuerbarer Energien, die Förderung von Energieeffizienz und die Stärkung der internationalen Zusammenarbeit. Es gilt, die geopolitischen Risiken zu minimieren und die Resilienz der Energieversorgung gegenüber Krisen zu erhöhen.
Die aktuelle Situation zeigt, dass die Energieversorgung nicht nur eine wirtschaftliche, sondern auch eine politische Frage ist. Die Abhängigkeit von Energieimporten kann zu politischem Druck und Erpressbarkeit führen. Daher ist es wichtig, die energiepolitischen Ziele mit den außenpolitischen Interessen in Einklang zu bringen und eine kohärente Strategie zu verfolgen.
Die Energiewende ist ein komplexer Prozess, der mit zahlreichen Herausforderungen verbunden ist. Es gilt, die wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Aspekte in Einklang zu bringen und eine tragfähige Lösung für die Zukunft zu finden. Die Expertise von Veronika Grimm und anderen Experten ist dabei von unschätzbarem Wert, um die richtigen Entscheidungen zu treffen und die Energiewende erfolgreich zu gestalten. (Lesen Sie auch: Massenstart Biathlon Oslo: Voigt überzeugt in: Deutsche)
Die Bundesregierung hat angekündigt, die Anstrengungen zur Diversifizierung der Energieversorgung zu verstärken und die Abhängigkeit von einzelnen Lieferanten zu verringern. Dazu gehören der Ausbau der erneuerbaren Energien, die Förderung von LNG-Importen und die Prüfung weiterer Optionen zur Sicherung der Energieversorgung.
Auf der Seite des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz finden sich aktuelle Informationen und Strategien zur Energiepolitik der Bundesregierung.
Veronika Grimm ist Mitglied im Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung. In dieser Funktion berät sie die Bundesregierung in wirtschaftspolitischen Fragen, insbesondere im Bereich der Energieökonomie und der Energiemärkte.
Grimms Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Energieökonomie, Energiemärkte und Wettbewerbspolitik. Sie analysiert die Auswirkungen der Energiewende auf die Wirtschaft und die Gesellschaft und entwickelt Strategien zur Gestaltung einer nachhaltigen und sicheren Energieversorgung.
Veronika Grimm äußert sich besorgt über die Abhängigkeit Deutschlands von Energieimporten und die geopolitischen Risiken, die damit verbunden sind. Sie betont die Notwendigkeit einer Diversifizierung der Energiequellen und einer Beschleunigung der Energiewende, um die Versorgungssicherheit zu gewährleisten.
Grimm empfiehlt eine umfassende Strategie, die den Ausbau erneuerbarer Energien, die Förderung von Energieeffizienz und die Stärkung der internationalen Zusammenarbeit umfasst. Sie plädiert für einen technologieoffenen Ansatz und warnt vor ideologischen Festlegungen.
Veronika Grimm sieht im iranischen Vorgehen eine bewusste Eskalation, um den Westen über die Energieversorgung unter Druck zu setzen. Sie betont, dass der Iran ein Interesse daran habe, den Konflikt weiter zu eskalieren und die Energieversorgung als Druckmittel einzusetzen.
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