Die österreichische Kunstwelt trauert um Valie Export gestorben am 14. Mai 2026 in Wien, nur wenige Tage vor ihrem 86. Geburtstag. Die Medien- und Performancekünstlerin, Filmemacherin und feministische Theoretikerin hinterlässt ein beeindruckendes Werk, das Generationen von Künstlerinnen und Künstlern beeinflusst hat. Die Valie Export Stiftung bestätigte ihren Tod gegenüber der APA.
Geboren wurde Valie Export am 17. Mai 1940 in Linz unter dem Namen Waltraud Lehner. Ihren Künstlernamen, der an die Zigarettenmarke “Smart Export” angelehnt ist, wählte sie als Statement und Rufzeichen. Dieser Name, stets in Versalien geschrieben, sollte ihre kompromisslose Haltung und ihren Anspruch auf Aufmerksamkeit unterstreichen. Ihre Arbeit war geprägt von einer kritischen Auseinandersetzung mit der gesellschaftlichen Wahrnehmung und Normierung des weiblichen Körpers. Dabei scheute sie sich nicht, intime, tabuisierte oder gesellschaftlich verdrängte Inhalte in den Blick zu nehmen, wie Der Standard berichtet. (Lesen Sie auch: Delta Goodrem begeistert beim Eurovision Song Contest…)
Bereits in den 1960er-Jahren erregte Valie Export Aufsehen mit ihren provokativen Aktionen. Eine ihrer bekanntesten Arbeiten ist die “Tapp- und Tastkino”-Aktion von 1968, bei der sie sich eine Art Mini-Kino um den Oberkörper schnallte und Passanten aufforderte, durch den Vorhang zu greifen und ihren Busen zu berühren. Diese Aktion war ein direkter Angriff auf die Kommerzialisierung des weiblichen Körpers und die voyeuristische Darstellung von Frauen in den Medien. Die Künstlerin selbst verstand ihre Arbeit als einen Beitrag zur Befreiung der Frau von gesellschaftlichen Zwängen und Rollenbildern.
In den 1970er-Jahren erlangte Valie Export internationale Anerkennung. Ihre Filme, Performances und Installationen wurden in zahlreichen Museen und Galerien weltweit gezeigt. Sie war eine wichtige Stimme der feministischen Kunstbewegung und inspirierte viele junge Künstlerinnen. Trotz ihres Erfolgs und ihres Einflusses auf die Kunstwelt kämpfte Valie Export zeitlebens für die Anerkennung von Frauen in der Kunst. In einem Interview mit dem Standard im Jahr 2020, anlässlich ihres 80. Geburtstags, kritisierte sie die noch immer vorhandene “dominante Männerherrschaft” und die patriarchalischen Strukturen in der Gesellschaft. (Lesen Sie auch: Delta Goodrem begeistert beim Eurovision Song Contest…)
Der Tod von Valie Export gestorben löste in der Kunstwelt und darüber hinaus große Bestürzung aus. Zahlreiche Künstler, Politiker und Kulturschaffende würdigten ihr Werk und ihren Beitrag zur feministischen Kunst. Die Valie Export Stiftung veröffentlichte ein Statement, in dem sie die Künstlerin als “herausragende Künstlerin, eine außergewöhnliche Persönlichkeit und um einen besonderen Menschen” bezeichnete. Auch die österreichische Bundesregierung bekundete ihr Beileid und würdigte Valie Export als eine der wichtigsten Künstlerinnen des Landes. Wie der ORF berichtet, steht im Mittelpunkt ihres Werkes die kritische Auseinandersetzung mit der gesellschaftlichen Wahrnehmung und Normierung des weiblichen Körpers.
Valie Export hinterlässt ein reiches und vielfältiges Werk, das noch lange nachwirken wird. Ihre Arbeiten sind ein wichtiger Beitrag zur feministischen Kunstgeschichte und zur Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Machtstrukturen. Sie hat Generationen von Künstlerinnen und Künstlern inspiriert und ermutigt, sich kritisch mit der Welt auseinanderzusetzen und neue Wege zu gehen. Ihr Einfluss auf die Kunstwelt ist unbestritten, und ihr Werk wird auch in Zukunft eine wichtige Rolle spielen. (Lesen Sie auch: FCB – ST. Gallen: gegen St.: Krisenduell…)
Ein besonderes Zeichen ihrer Bedeutung ist die Dauerausstellung im New Yorker Museum of Modern Art (MoMA), die ihren frühen Zugriff auf die Kunstwelt thematisiert. Im Zentrum steht dabei jenes Zigarettenpackerl samt ihrem Porträt, mit dem Valie Export gestorben ihr Selbstverständnis manifestierte, wie die Oberösterreichischen Nachrichten berichten.
Der Tod von Valie Export bedeutet einen großen Verlust für die Kunstwelt. Mit ihr verliert Österreich eine seiner wichtigsten und einflussreichsten Künstlerinnen. Ihr Werk wird jedoch weiterleben und zukünftige Generationen von Künstlern inspirieren. Es bleibt zu hoffen, dass ihr Beitrag zur feministischen Kunstgeschichte und zur Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Machtstrukturen weiterhin gewürdigt und erforscht wird. Die Valie Export Stiftung wird sich weiterhin dafür einsetzen, ihr Erbe zu bewahren und ihr Werk einem breiten Publikum zugänglich zu machen. (Lesen Sie auch: FCB – ST. Gallen: FC Basel gegen…)
Die Kunstwelt verliert eine Pionierin, deren Werke weiterhin dazu anregen werden, gesellschaftliche Normen zu hinterfragen und neue Perspektiven einzunehmen. Ihr Vermächtnis wird in Ausstellungen, Filmen und Publikationen weiterleben und die kommenden Generationen von Kunstschaffenden beeinflussen.
Die Todesursache von Valie Export wurde nicht öffentlich bekannt gegeben. Die Valie Export Stiftung bestätigte lediglich ihren Tod am 14. Mai 2026, wenige Tage vor ihrem 86. Geburtstag, in Wien. Weitere Details wurden nicht mitgeteilt.
Eine ihrer bekanntesten Aktionen war das “Tapp- und Tastkino” von 1968, bei dem sie Passanten aufforderte, durch einen Vorhang ihren Busen zu berühren. Diese Aktion kritisierte die Kommerzialisierung des weiblichen Körpers und die voyeuristische Darstellung von Frauen in den Medien.
Valie Export war eine wichtige Stimme der feministischen Kunstbewegung. Ihre Arbeiten thematisierten die gesellschaftliche Wahrnehmung und Normierung des weiblichen Körpers und inspirierten viele junge Künstlerinnen, sich kritisch mit gesellschaftlichen Machtstrukturen auseinanderzusetzen.
Werke von Valie Export sind in zahlreichen Museen und Galerien weltweit zu sehen. Eine ihrer Arbeiten ist sogar Gegenstand einer Dauerausstellung im New Yorker Museum of Modern Art (MoMA), was ihre internationale Bedeutung und ihren Einfluss auf die Kunstwelt unterstreicht.
Valie Export drückte ihre feministische Haltung durch provokative Performances, Filme und Installationen aus. Sie thematisierte die Rolle der Frau in der Gesellschaft, kritisierte patriarchalische Strukturen und setzte sich für die Gleichberechtigung der Geschlechter ein. Ihre Kunst war stets politisch und gesellschaftskritisch.
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