Top Verdiener Orf: Gehälter-Transparenzbericht sorgt
Der ORF hat seinen jährlichen Transparenzbericht veröffentlicht, der die Gehälter der top verdiener orf offenlegt. Die Veröffentlichung sorgt für Diskussionen über die Höhe der Vergütungen im öffentlich-rechtlichen Rundfunk, insbesondere angesichts des Sparkurses, den der ORF seit Jahren verfolgt.

Hintergrund: Warum der ORF die Gehälter offenlegen muss
Als einziges öffentliches Unternehmen in Österreich ist der ORF gesetzlich dazu verpflichtet, die Gehälter jener Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter offenzulegen, die inklusive Zulagen über 170.000 Euro brutto im Jahr verdienen. Diese Regelung soll für Transparenz sorgen und die Verwendung von Gebühren- und Steuergeldern nachvollziehbar machen. Der nun veröffentlichte Bericht bezieht sich auf das Jahr 2025.
Aktuelle Entwicklung: Die Top-Verdiener im ORF
Laut dem am 31. März 2026 veröffentlichten Transparenzbericht, den der ORF selbst auf seiner Webseite zur Verfügung stellt, verdienten im Jahr 2025 insgesamt 65 Personen im ORF-Konzern mehr als 170.000 Euro brutto jährlich. Das sind zehn Personen weniger als im Jahr zuvor. Als Gründe für den Rückgang nennt der ORF altersbedingte Abgänge und die Inanspruchnahme von Altersteilzeit. (Lesen Sie auch: Kia EV2: Kompakter Stromer greift europäische Konkurrenz)
An der Spitze der Gehaltsliste steht Andreas Strobl, der Leiter des ORF-Zentrums, mit einem Bruttojahresgehalt von 469.000 Euro. Strobl, der Ende 2026 in Pension geht, verantwortete unter anderem die Sanierung des ORF-Zentrums. Auf Platz zwei folgt Roland Weißmann (427.500 Euro), der mittlerweile als ORF-Chef zurückgetreten ist, und ORF-Enterprise-Geschäftsführer Oliver Böhm (349.000 Euro), wie die Oberösterreichischen Nachrichten berichten.
Weitere Top-Verdiener sind der im Vorjahr ausgeschiedene damalige ORF-Sportchef Hannes Aigelsreiter (ca. 340.000 Euro) und die beiden ORF III-Geschäftsführer Peter Schöber (ca. 312.000 Euro) und Kathrin Zierhut-Kunz (ca. 285.000 Euro). Als erste ORF-Direktorin scheint Eva Schindlauer (ca. 280.000 Euro) auf. Die drei weiteren Direktorinnen und Direktoren Ingrid Thurnher, Stefanie Groiss-Horowitz und Harald Kräuter verdienten je rund 270.000 Euro. Thurnher ist mittlerweile auch interimistische ORF-Chefin.
Geschlechterverteilung bei den Top-Verdienern
Der Bericht zeigt auch eine deutliche Diskrepanz zwischen den Geschlechtern bei den höchsten Gehältern. So verdienten keine Frau, aber vier Männer über 300.000 Euro. Auch in den niedrigeren Gehaltskategorien sind deutlich mehr Männer vertreten. Dies könnte die Diskussion um die Gleichstellung von Frauen und Männern im ORF neu entfachen. (Lesen Sie auch: Altersvorsorgedepot Riester: -Rente vor dem aus: Was)
Sparkurs des ORF und die Top-Gehälter
Der ORF betont im Vorwort des Transparenzberichts, dass man sich des Privilegs der öffentlichen Finanzierung bewusst sei und sorgsam mit den Beiträgen der Bevölkerung umgehe. Seit vielen Jahren verfolge man einen intensiven Sparkurs, der mit „harten Einschnitten“ für die Belegschaft einhergehe. So seien seit 2007 knapp 1.000 Vollzeitäquivalente abgebaut worden. Im vergangenen Jahr seien auch Nebenbeschäftigungen und externe Beratungsleistungen gesunken. Die Anzahl jener Personen, die im ORF-Konzern ein zusätzliches Einkommen aus Nebenbeschäftigungen hatten, sei von 987 im Jahr 2024 auf 739 im Vorjahr gesunken. Der ORF führt das auf strengere Compliance-Vorschriften zurück.
Die hohen Gehälter der Top-Verdiener stehen jedoch in einem gewissen Widerspruch zu diesem Sparkurs. Kritiker bemängeln, dass in einem öffentlich-rechtlichen Unternehmen, das aus Gebühren finanziert wird, nicht solche hohen Summen an Einzelpersonen gezahlt werden sollten. Es wird gefordert, die Gehälterstruktur im ORF kritisch zu hinterfragen und gegebenenfalls anzupassen. Die Tiroler Tageszeitung berichtete ebenfalls über die Veröffentlichung der Topgehälter.
Reaktionen und Einordnung
Die Veröffentlichung des Transparenzberichts hat in Österreich eine breite öffentliche Debatte ausgelöst. Während einige die Notwendigkeit hoher Gehälter zur Anwerbung und Bindung von Top-Kräften im Medienbereich betonen, kritisieren andere die mangelnde Verhältnismäßigkeit und fordern eine stärkere Orientierung an den Bedürfnissen der Gebührenzahler. (Lesen Sie auch: Türkiye Kosova Maçı: Türkei gegen Kosovo: Finalspiel)

Was bedeutet das für die Zukunft des ORF?
Die Diskussion um die Gehälter der Top-Verdiener im ORF fällt in eine Zeit, in der der öffentlich-rechtliche Rundfunk generell unter Druck steht. Sinkende Zuschauerzahlen, verändertes Mediennutzungsverhalten und der zunehmende Wettbewerb durch private Anbieter stellen den ORF vor große Herausforderungen. Um seine Rolle als wichtiger Bestandteil der österreichischen Medienlandschaft zu sichern, muss der ORF einerseits seine Programmangebote modernisieren und attraktiver gestalten, andererseits aber auch seine Kostenstrukturen optimieren und für Transparenz sorgen. Die Gehälter der Top-Verdiener sind dabei nur ein Aspekt, aber ein wichtiger, der das Vertrauen der Bevölkerung in den ORF beeinflusst.
Gehaltsentwicklung im Überblick
Die folgende Tabelle zeigt die Entwicklung der Anzahl der Top-Verdiener im ORF-Konzern (Gehälter über 170.000 Euro brutto pro Jahr) in den letzten Jahren:
| Jahr | Anzahl Top-Verdiener |
|---|---|
| 2024 | 75 |
| 2025 | 65 |
Häufig gestellte Fragen zu top verdiener orf
Warum veröffentlicht der ORF die Gehälter seiner Top-Verdiener?
Der ORF ist als einziges öffentliches Unternehmen in Österreich gesetzlich dazu verpflichtet, die Gehälter von Mitarbeitern, die über 170.000 Euro brutto im Jahr verdienen, offenzulegen. Dies soll für Transparenz sorgen, da der ORF hauptsächlich durch Gebühren finanziert wird. (Lesen Sie auch: Türkiye Kosova Maçı: Türkei gegen Kosovo: Finale)
Wer war im Jahr 2025 der Top-Verdiener im ORF?
Laut dem veröffentlichten Transparenzbericht war Andreas Strobl, der Leiter des ORF-Zentrums, mit einem Bruttojahresgehalt von 469.000 Euro der Top-Verdiener im ORF im Jahr 2025. Er verantwortete unter anderem die Sanierung des ORF-Zentrums.
Wie viele Personen verdienten 2025 mehr als 170.000 Euro im ORF?
Insgesamt verdienten im Jahr 2025 65 Personen im ORF-Konzern mehr als 170.000 Euro brutto jährlich. Das sind zehn Personen weniger als im Jahr zuvor. Der Rückgang wird auf altersbedingte Abgänge und Altersteilzeit zurückgeführt.
Wie hat sich die Anzahl der Top-Verdiener im ORF im Vergleich zum Vorjahr entwickelt?
Im Jahr 2025 gab es 65 Top-Verdiener im ORF, während es im Jahr 2024 noch 75 waren. Dies entspricht einem Rückgang von zehn Personen. Der ORF begründet dies mit altersbedingten Abgängen und der Inanspruchnahme von Altersteilzeit.
Welche Konsequenzen könnte die Diskussion um die Top-Gehälter im ORF haben?
Die Diskussion um die Top-Gehälter im ORF könnte zu einer kritischen Überprüfung der Gehaltsstruktur und -politik des Unternehmens führen. Es ist möglich, dass in Zukunft verstärkt auf eine größere Verhältnismäßigkeit und eine stärkere Orientierung an den Bedürfnissen der Gebührenzahler geachtet wird.
Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Anleger sollten eigene Recherche betreiben.

Top Verdiener Orf: im: Wer sind die Spitzenverdiener 2025?
Der ORF hat seinenTransparenzbericht für das Jahr 2025 veröffentlicht. Dieser Bericht, der gemäß ORF-Gesetz erstellt wird, legt die Gehälter der Mitarbeiter offen, die inklusive Zulagen mehr als 170.000 Euro brutto pro Jahr verdienen. Im Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit steht dabei regelmäßig die Frage, wer die top verdiener orf sind und wie sich die Gehaltsstruktur im öffentlich-rechtlichen Rundfunk gestaltet.
Hintergrund: Transparenzbericht des ORF
Der ORF ist als einziges öffentliches Unternehmen in Österreich dazu verpflichtet, die Gehälter seiner Spitzenverdiener offenzulegen. Diese Verpflichtung soll für Transparenz sorgen und der Öffentlichkeit Einblick in die Verwendung der Rundfunkgebühren geben. Der Bericht listet alle Mitarbeiter auf, die über 170.000 Euro jährlich verdienen, inklusive aller Zulagen.
Die Veröffentlichung des Transparenzberichts ist jedes Jahr von großem Interesse, da sie nicht nur die konkreten Zahlen liefert, sondern auch Diskussionen über die Angemessenheit der Gehälter im öffentlich-rechtlichen Sektor anstößt. Dabei wird oft verglichen, wie sich die Vergütung im ORF im Vergleich zu anderen öffentlich-rechtlichen Sendern oder privaten Medienunternehmen darstellt.
Aktuelle Entwicklung: Die Top-Verdiener im ORF 2025
Laut dem aktuellen Transparenzbericht, der am 31. März 2026 veröffentlicht wurde, gab es im Jahr 2025 insgesamt 65 Personen im ORF (inklusive Tochterunternehmen), die über 170.000 Euro brutto verdient haben. Das sind zehn Personen weniger als im Vorjahr. Der ORF führt diesen Rückgang vor allem auf altersbedingte Abgänge und die Inanspruchnahme von Altersteilzeit zurück, wie aus dem ORF hervorgeht.
Die Liste der top verdiener orf wird von Pius Strobl angeführt, dem Baumanager des ORF. Laut Informationen der Kleinen Zeitung bezieht Strobl ein Jahresgehalt von 468.856 Euro und bleibt bis Ende 2026 der bestbezahlte Mitarbeiter des Senders. Auf den Plätzen zwei und drei folgen der ehemalige Generaldirektor Roland Weißmann (427.500 Euro) und der frühere Sportchef Hannes Aigelsreiter (339.824 Euro), die beide nicht mehr im Amt sind.
Weitere Details zu den Gehältern
Der Geschäftsführer der ORF-Vermarktungstochter Enterprise, Oliver Böhm, verdient mit fast 349.000 Euro mehr als der ehemalige Sportchef Aigelsreiter. Allerdings wird Böhm nicht in der Gesamtliste der Spitzengehälter des ORF geführt, sondern separat als Angestellter der Tochterfirma gelistet, wie Der Standard berichtet.
Interessant ist auch der Vergleich der Gehälter der ORF-Direktoren mit denen der Geschäftsführer des Spartensenders ORF III. Peter Schöber, einer der beiden Geschäftsführer von ORF III, liegt mit fast 312.000 Euro Jahresbrutto auf Platz fünf der höchsten ORF-Bezüge, noch vor seiner Co-Geschäftsführerin Kathrin Zierhut-Kunz (285.000 Euro). Damit verdienen die Chefs des Spartensenders mehr als alle ORF-Direktorinnen und -Direktoren.
Gehaltsunterschiede zwischen Männern und Frauen
Ein weiterer Aspekt, der im Transparenzbericht des ORF beleuchtet wird, sind die Gehaltsunterschiede zwischen Männern und Frauen. Der Bericht zeigt, dass im Jahr 2025 keine Frau, aber vier Männer über 300.000 Euro verdienten. Auch in den niedrigeren Gehaltskategorien sind deutlich mehr Männer vertreten. Dies verdeutlicht, dass im ORF weiterhin eine Diskrepanz in der Bezahlung zwischen den Geschlechtern besteht.
Sparkurs im ORF
Der ORF betont im Vorwort des Transparenzberichts, dass man sich des Privilegs der öffentlichen Finanzierung bewusst sei und sorgsam mit den Beiträgen der Bevölkerung umgehe. Seit vielen Jahren verfolge man einen intensiven Sparkurs, der mit “harten Einschnitten” für die Belegschaft einhergehe. So seien seit 2007 knapp 1.000 Vollzeitäquivalente abgebaut worden. Im vergangenen Jahr seien auch Nebenbeschäftigungen und externe Beratungsleistungen gesunken. Die Anzahl jener Personen, die im ORF-Konzern ein zusätzliches Einkommen aus Nebenbeschäftigungen hatten, sei von 987 im Jahr 2024 auf 739 im Vorjahr gesunken. Der ORF führt das auf strengere Compliance-Vorschriften zurück.
Reaktionen und Einordnung
Die Veröffentlichung der Liste der top verdiener orf hat in der österreichischen Öffentlichkeit unterschiedliche Reaktionen hervorgerufen. Während einige die hohen Gehälter kritisieren und eine stärkere Begrenzung fordern, argumentieren andere, dass Top-Manager und Moderatoren in einem öffentlich-rechtlichen Sender entsprechend entlohnt werden müssen, um Qualität und Wettbewerbsfähigkeit zu gewährleisten.
Die Gewerkschaft der ORF-Mitarbeiter hat in der Vergangenheit immer wieder auf die Belastung der Belegschaft durch den Sparkurs hingewiesen und eine faire Bezahlung gefordert. Es wird argumentiert, dass die hohen Gehälter der Spitzenverdiener nicht darüber hinwegtäuschen dürften, dass viele Mitarbeiter im ORF unter schwierigen Bedingungen arbeiten und eine angemessene Vergütung verdienen.
Was bedeutet das? / Ausblick
Der Transparenzbericht des ORF für 2025 zeigt, dass die Diskussion um die Gehälter im öffentlich-rechtlichen Rundfunk weiterhin aktuell bleibt. Es ist zu erwarten, dass die Veröffentlichung des Berichts erneut eine Debatte über die Angemessenheit der Vergütung, die Gehaltsunterschiede zwischen Männern und Frauen und die Notwendigkeit eines Sparkurses auslösen wird.Auch die Frage, wie der Sender mit den Herausforderungen des digitalen Wandels und dem zunehmenden Wettbewerb durch private Medienunternehmen umgehen wird, bleibt von Bedeutung.
Tabelle: Top-Verdiener im ORF (2025)
| Name | Position | Jahresgehalt (Brutto) |
|---|---|---|
| Pius Strobl | Baumanager | 468.856 Euro |
| Roland Weißmann | Ehemaliger Generaldirektor | 427.500 Euro |
| Hannes Aigelsreiter | Ehemaliger Sportchef | 339.824 Euro |
| Oliver Böhm | Geschäftsführer ORF Enterprise | 349.000 Euro (geschätzt) |
| Peter Schöber | Geschäftsführer ORF III | 312.000 Euro |
Häufig gestellte Fragen zu top verdiener orf
Wer ist der bestbezahlte Mitarbeiter des ORF im Jahr 2025?
Laut dem Transparenzbericht des ORF für 2025 ist Pius Strobl, der Baumanager des Senders, mit einem Jahresgehalt von 468.856 Euro der bestbezahlte Mitarbeiter. Er übertrifft damit den ehemaligen Generaldirektor und den früheren Sportchef des ORF.
Wie viele Mitarbeiter des ORF verdienen mehr als 170.000 Euro im Jahr?
Im Jahr 2025 verdienten insgesamt 65 Mitarbeiter des ORF, einschließlich der Tochterunternehmen, mehr als 170.000 Euro brutto pro Jahr. Diese Zahl ist im Vergleich zum Vorjahr um zehn Personen gesunken, was vor allem auf altersbedingte Abgänge zurückzuführen ist. (Lesen Sie auch: Kia EV2: Kompakter Stromer greift europäische Konkurrenz)
Gibt es im ORF Gehaltsunterschiede zwischen Männern und Frauen?
Ja, der Transparenzbericht des ORF zeigt, dass es weiterhin deutliche Gehaltsunterschiede zwischen Männern und Frauen gibt. Im Jahr 2025 verdienten keine Frauen, aber vier Männer über 300.000 Euro. Auch in den niedrigeren Gehaltskategorien sind mehr Männer vertreten.

Welche Auswirkungen hat der Sparkurs auf die Gehälter im ORF?
Der ORF betont, dass er seit Jahren einen Sparkurs verfolgt, der mit “harten Einschnitten” für die Belegschaft einhergeht. Dies hat unter anderem zu einem Abbau von Vollzeitäquivalenten und einer Reduzierung von Nebenbeschäftigungen geführt. Die Auswirkungen auf die Gehälter sind jedoch nicht explizit im Bericht aufgeführt. (Lesen Sie auch: Altersvorsorgedepot Riester: -Rente vor dem aus: Was)
Warum veröffentlicht der ORF einen Transparenzbericht?
Der ORF ist als einziges öffentliches Unternehmen in Österreich gesetzlich dazu verpflichtet, einen Transparenzbericht zu veröffentlichen. Dieser Bericht soll die Gehälter der Spitzenverdiener offenlegen und der Öffentlichkeit Einblick in die Verwendung der Rundfunkgebühren ermöglichen, um Transparenz und Kontrolle zu gewährleisten.
Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Anleger sollten eigene Recherche betreiben.

Top Verdiener Orf: im: Transparenzbericht legt Gehälter
Der Österreichische Rundfunk (ORF) hat seinen jährlichen Transparenzbericht veröffentlicht. Dieser Bericht legt die Gehälter der top verdiener orf offen. Laut dem Bericht, der am 31. März 2026 veröffentlicht wurde, verdienten im Jahr 2025 insgesamt 65 Mitarbeiter des ORF inklusive Tochterunternehmen mehr als 170.000 Euro brutto jährlich.

Hintergrund: Warum veröffentlicht der ORF Top-Gehälter?
Der ORF ist gesetzlich dazu verpflichtet, die Gehälter seiner Top-Verdiener offenzulegen. Diese Verpflichtung soll für Transparenz sorgen und der Öffentlichkeit Einblick in die Gehaltsstrukturen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks geben. Der ORF ist das einzige öffentliche Unternehmen in Österreich, das zu dieser Offenlegung verpflichtet ist.
Die Veröffentlichung der Gehälter soll auch dazu beitragen, eine öffentliche Debatte über die Angemessenheit der Vergütung von Führungskräften und Mitarbeitern im öffentlich-rechtlichen Sektor anzustoßen. Kritiker bemängeln oft die hohen Gehälter, während Befürworter argumentieren, dass eine angemessene Bezahlung notwendig sei, um qualifizierte Fachkräfte zu gewinnen und zu halten.
Aktuelle Entwicklung: Details aus dem ORF-Transparenzbericht 2025
Der nun veröffentlichte Transparenzbericht für das Jahr 2025 zeigt, dass die Anzahl der Top-Verdiener im Vergleich zum Vorjahr gesunken ist. Waren es 2024 noch 75 Personen, die mehr als 170.000 Euro verdienten, so waren es 2025 nur noch 65. Dieser Rückgang wird vom ORF vor allem auf altersbedingte Abgänge und die Inanspruchnahme von Altersteilzeit zurückgeführt. (Lesen Sie auch: Kia EV2: Kompakter Stromer greift europäische Konkurrenz)
An der Spitze der Gehaltsliste steht für 2025 ein Mitarbeiter mit einem Bruttojahresgehalt von 469.000 Euro. Laut Tiroler Tageszeitung handelt es sich dabei um einen Verantwortlichen für die Sanierung des ORF-Zentrums, der Ende 2026 in den Ruhestand geht. Auf den weiteren Plätzen folgen Roland Weißmann (427.500 Euro), der mittlerweile als ORF-Chef zurückgetreten ist, und ORF-Enterprise-Geschäftsführer Oliver Böhm (349.000 Euro).
Der ORF betont in seinem Vorwort zum Transparenzbericht, dass man sich des Privilegs der öffentlichen Finanzierung bewusst sei und sorgsam mit den Beiträgen der Bevölkerung umgehe. Seit vielen Jahren verfolge man einen intensiven Sparkurs, der mit „harten Einschnitten“ für die Belegschaft einhergehe. So seien seit 2007 knapp 1.000 Vollzeitäquivalente abgebaut worden. Im vergangenen Jahr seien auch Nebenbeschäftigungen und externe Beratungsleistungen gesunken.
Die Anzahl jener Personen, die im ORF-Konzern ein zusätzliches Einkommen aus Nebenbeschäftigungen hatten, sei von 987 im Jahr 2024 auf 739 im Vorjahr gesunken. Der ORF führt das auf strengere Compliance-Vorschriften zurück.
Gehaltsunterschiede zwischen Männern und Frauen
Ein weiteres Detail, das aus dem Transparenzbericht hervorgeht, ist der Gehaltsunterschied zwischen Männern und Frauen in den Top-Positionen des ORF. So verdienten keine Frau, aber vier Männer über 300.000 Euro im Jahr 2025. Auch in den Gehaltskategorien darunter sind deutlich mehr Männer vertreten. Diese Tatsache könnte eine erneute Debatte über die Gleichstellung von Frauen und Männern in Führungspositionen des ORF auslösen. (Lesen Sie auch: Altersvorsorgedepot Riester: -Rente vor dem aus: Was)
Reaktionen und Einordnung
Die Veröffentlichung des Transparenzberichts hat in Österreich wie üblich eine öffentliche Diskussion über die Höhe der Gehälter im ORF ausgelöst. Während einige die hohen Gehälter kritisieren und eine weitere Reduzierung fordern, argumentieren andere, dass eine angemessene Bezahlung notwendig sei, um qualifizierte Fachkräfte zu gewinnen und zu halten. Es wird auch darauf hingewiesen, dass der ORF im Vergleich zu anderen öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten in Europa einen Sparkurs fährt und bereits zahlreiche Stellen abgebaut hat.
Die Gewerkschaft der ORF-Mitarbeiter hat sich in einer ersten Reaktion besorgt über die anhaltenden Sparmaßnahmen geäußert und vor einer weiteren Verschlechterung der Arbeitsbedingungen gewarnt. Sie forderte eine langfristige und nachhaltige Finanzierung des ORF, um die Qualität des Programms und die Arbeitsplätze der Mitarbeiter zu sichern.
Top Verdiener ORF: Was bedeutet das für die Zukunft des ORF?
Die Veröffentlichung des Transparenzberichts und die damit verbundene öffentliche Debatte über die Gehälter im ORF könnten Auswirkungen auf die zukünftige Entwicklung des Senders haben. Es ist denkbar, dass der Druck auf den ORF, weitere Sparmaßnahmen durchzuführen, zunehmen wird. Gleichzeitig wird der Sender bestrebt sein müssen, qualifizierte Mitarbeiter zu halten und neue Talente zu gewinnen, um die Qualität des Programms zu sichern. Eine nachhaltige Lösung wird daher darin bestehen müssen, eine Balance zwischen Sparmaßnahmen und Investitionen in die Zukunft des ORF zu finden.

Ein wichtiger Faktor wird dabei auch die zukünftige Finanzierung des ORF sein. Die aktuelle Finanzierung basiert hauptsächlich auf Rundfunkgebühren, die von den österreichischen Haushalten und Unternehmen entrichtet werden. Es ist jedoch denkbar, dass in Zukunft alternative Finanzierungsmodelle in Betracht gezogen werden, um die Unabhängigkeit des ORF zu sichern und die Belastung der Gebührenzahler zu reduzieren. Denkbar wären beispielsweise eine stärkere Beteiligung des Bundeshaushalts oder die Einführung von Werbesteuern. (Lesen Sie auch: Türkiye Kosova Maçı: Türkei gegen Kosovo: Finalspiel)
Die Top-Gehälter im ORF im Überblick
Die folgende Tabelle zeigt die Top-Gehälter im ORF für das Jahr 2025 im Überblick (Quelle: Oberösterreichische Nachrichten):
| Name | Position | Bruttojahresgehalt |
|---|---|---|
| Unbekannt | Verantwortlicher Sanierung ORF-Zentrum | 469.000 Euro |
| Roland Weißmann | Ehemaliger ORF-Chef | 427.500 Euro |
| Oliver Böhm | ORF-Enterprise-Geschäftsführer | 349.000 Euro |
| Hannes Aigelsreiter | Ehemaliger ORF-Sportchef | ca. 340.000 Euro |
| Peter Schöber | ORF III-Geschäftsführer | ca. 312.000 Euro |
| Kathrin Zierhut-Kunz | ORF III-Geschäftsführerin | ca. 285.000 Euro |
| Eva Schindlauer | ORF-Direktorin | ca. 280.000 Euro |
| Ingrid Thurnher | ORF-Direktorin (interimistische ORF-Chefin) | ca. 270.000 Euro |
| Stefanie Groiss-Horowitz | ORF-Direktorin | ca. 270.000 Euro |
| Harald Kräuter | ORF-Direktor | ca. 270.000 Euro |
Häufig gestellte Fragen zu top verdiener orf
Warum veröffentlicht der ORF die Gehälter seiner Top-Verdiener?
Der ORF ist gesetzlich dazu verpflichtet, die Gehälter seiner Top-Verdiener offenzulegen, um Transparenz zu gewährleisten und der Öffentlichkeit Einblick in die Gehaltsstrukturen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks zu ermöglichen. Diese Verpflichtung gilt für alle Mitarbeiter, die inklusive Zulagen über 170.000 Euro brutto im Jahr verdienen.
Wie viele Personen verdienten 2025 mehr als 170.000 Euro im ORF?
Laut dem ORF-Transparenzbericht für das Jahr 2025 verdienten insgesamt 65 Personen im ORF (inklusive Tochterunternehmen) mehr als 170.000 Euro brutto jährlich. Das sind zehn Personen weniger als im Jahr 2024, was vor allem auf altersbedingte Abgänge und Altersteilzeit zurückzuführen ist.
Wer war der Top-Verdiener im ORF im Jahr 2025?
Der Top-Verdiener im ORF im Jahr 2025 war ein Mitarbeiter, der für die Sanierung des ORF-Zentrums verantwortlich war. Sein Bruttojahresgehalt betrug 469.000 Euro. Er wird voraussichtlich Ende 2026 in den Ruhestand gehen. (Lesen Sie auch: Türkiye Kosova Maçı: Türkei gegen Kosovo: Finale)
Gibt es große Gehaltsunterschiede zwischen Männern und Frauen im ORF?
Ja, der Transparenzbericht zeigt, dass es deutliche Gehaltsunterschiede zwischen Männern und Frauen in den Top-Positionen des ORF gibt. Keine Frau, aber vier Männer verdienten über 300.000 Euro im Jahr 2025. Auch in den Gehaltskategorien darunter sind deutlich mehr Männer vertreten.
Welche Maßnahmen ergreift der ORF, um Kosten zu sparen?
Der ORF betont, seit vielen Jahren einen intensiven Sparkurs zu verfolgen, der mit „harten Einschnitten“ für die Belegschaft einhergehe. So seien seit 2007 knapp 1.000 Vollzeitäquivalente abgebaut worden. Im vergangenen Jahr seien auch Nebenbeschäftigungen und externe Beratungsleistungen gesunken.
Die Veröffentlichung des ORF-Transparenzberichts 2025 bietet einen detaillierten Einblick in die Gehälter der top verdiener orf. Die Diskussionen über die Angemessenheit dieser Gehälter und die zukünftige Finanzierung des Senders werden sicherlich weitergehen. Informationen zur aktuellen Situation des ORF finden sich auch auf der offiziellen Webseite des ORF. Eine unabhängige Betrachtung der Medienlandschaft Österreichs bietet die Rundfunk und Telekom Regulierungs-GmbH (RTR).
Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Anleger sollten eigene Recherche betreiben.

