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Tanguy Nef sorgt am 09.02.2026 für den nächsten Schweizer Triumph bei den Olympischen Winterspielen in Bormio. Der 29-jährige Slalom-Spezialist gewinnt zusammen mit Franjo von Allmen Gold in der Team-Kombination und begeistert Ski-Fans weltweit. Mit einer phänomenalen Slalom-Fahrt sicherte sich das Schweizer Duo den ersten Platz und machte von Allmen zum Doppel-Olympiasieger.
Der Schweizer Skirennfahrer Tanguy Nef und sein Partner Franjo von Allmen gewannen Gold in der erstmals olympischen Team-Kombination der Männer mit einer Gesamtzeit von 2:44,04 Minuten. Nef fuhr mit 51,82 Sekunden die schnellste Slalom-Zeit des Tages und sicherte damit den knappen Vorsprung von 0,99 Sekunden vor den zweitplatzierten Teams aus Österreich und der Schweiz, die sich punktgleich Silber teilten.
Tanguy Nef (geboren am 19. November 1996) ist ein Schweizer Weltcup-Skirennläufer, der sich auf Slalom spezialisiert hat. Der gebürtige Genfer begann bereits mit sechs Jahren auf den Pisten des Wallis zu trainieren und folgte damit den Spuren seiner Familie. Als Sohn eines Schweizer Skilehrers begann er im Alter von sieben Jahren mit Skirennen in der Kadetten-Kategorie.
Was Nefs Karriere besonders macht: Er wählte einen ungewöhnlichen Weg zum Weltcup-Erfolg. Er zog in die USA, um Informatik am Dartmouth College zu studieren, wo er einen Bachelor-Abschluss absolvierte. Während seiner College-Zeit sammelte er zahlreiche Auszeichnungen und schaffte es trotzdem, parallel im Weltcup Punkte zu sammeln – eine Seltenheit im alpinen Skisport.
Am Montag, den 09.02.2026, zeigte Tanguy Nef seine beste Leistung zum perfekten Zeitpunkt. Tanguy Nef zauberte eine bärenstarke Fahrt auf den Hang und fuhr in 51,82 Sekunden die Bestzeit des gesamten Nachmittags. Diese Zeit war entscheidend, denn sein Partner Franjo von Allmen hatte in der Abfahrt am Vormittag “nur” die viertschnellste Zeit erreicht.
Die Konkurrenz war hart: Das österreichische Team von Manuel Feller und Vincent Kriechmayr erreichte exakt dieselbe Zeit wie das Schweizer Duo Marco Odermatt und Loic Meillard und gewann gemeinsam Silber. Doch Nefs überragende Slalom-Leistung machte den Unterschied. Der Sieg war größtenteils Nef zu verdanken – er legte einen brillanten Lauf im Slalom hin, die schnellste Zeit aller Slalom-Fahrer, um das Duo von Platz vier auf Platz eins zu bringen.
Durch Nefs Leistung wurde sein Teampartner zum Star der Spiele. Franjo von Allmen wird zum ersten Doppel-Goldmedaillengewinner dieser Spiele. Der 24-Jährige hatte bereits am Samstag die Abfahrt gewonnen und konnte sich nun über seine zweite Goldmedaille in nur drei Tagen freuen. Damit verdrängte von Allmen erneut den großen Favoriten Marco Odermatt vom obersten Podestplatz.
Die Saison 2024/25 war Nefs bisher beste Karrierejahr. Während der Saison 24/25, die bei weitem seine beste war, gewann er an Schwung und erreichte neunmal die Top 10 (Wengen Top 4; Levi und Kranjska Gora Top 5; Kitzbuehl Top 7; Adelboden und Hafjell Top 8) und gewann sogar eine Silbermedaille bei den Weltmeisterschaften 2025 in Saalbach in der Team-Kombination der Männer mit Abfahrer Alexis Monney. Diese Silbermedaille war erst der Anfang seiner Erfolgsgeschichte.
Seit seinem Abschluss in Dartmouth im Jahr 2020 hat Nef 37 Top-Ten-Platzierungen für die Schweiz erreicht. 16 davon waren Top-Fünf-Platzierungen, während die Hälfte davon Nef auf das Podium brachte. Besonders erfolgreich war er 2023 in Levi, Finnland, wo er seinen ersten Weltcupsieg feierte.
Die Team-Kombination feierte bei Olympia 2026 ihr Debüt als olympische Disziplin. Bei diesem Format fährt ein Athlet die Abfahrt, während sein Partner den Slalom bestreitet. Die beiden Zeiten werden addiert, um das Endergebnis zu bestimmen. Diese neue Disziplin verlangt von den Teams eine perfekte Abstimmung und Vielseitigkeit.
Die Schweiz stellte insgesamt vier Teams auf, darunter auch das Favoriten-Duo Odermatt/Meillard. Doch am Ende waren es Nef und von Allmen, die triumphierten. Die Silbermedaille wurde aufgrund einer spektakulären Zeitgleichheit zwischen Österreich (Kriechmayr/Feller) und der Schweiz (Odermatt/Meillard) geteilt – das erste Mal seit Sotschi 2014, dass es eine Zeitgleichheit bei Medaillen im alpinen Skisport bei Olympischen Spielen gab.
| Kategorie | Details |
|---|---|
| Geburtsdatum | 19. November 1996 |
| Nationalität | Schweiz (Genf) |
| Spezialität | Slalom |
| Ausbildung | Bachelor Informatik, Dartmouth College |
| Weltcup Top-10 | 37 Platzierungen seit 2020 |
| Podestplätze | 8 (Stand Februar 2026) |
| WM-Medaillen | 1 Silber (Team-Kombi 2025) |
| Olympia-Medaillen | 1 Gold (Team-Kombi 2026) |
| Slalom-Zeit Olympia | 51,82 Sekunden (Tagesbestzeit) |
| Gesamtzeit mit Partner | 2:44,04 Minuten |
Der Triumph sorgte für Begeisterung in der Schweiz und darüber hinaus. Für Nef war es die Erfüllung eines langgehegten Traums. Er blickte bereits vorher auf die Olympischen Winterspiele 2026 in Mailand/Cortina/Bormio, Italien, wo er hoffte, eine olympische Medaille mit nach Hause zu bringen. Dieser Traum ist nun in Gold-Form wahr geworden.
Besonders bemerkenswert ist Nefs akademischer Hintergrund. Er ist einer der wenigen Top-Ten-Weltcup-Fahrer, die den Umweg über das amerikanische College-System genommen haben. Seine Studienleistungen und sportlichen Erfolge zeigen, dass sich Bildung und Spitzensport nicht ausschließen müssen. Mehr über außergewöhnliche Sportkarrieren erfahren Sie in unserem Artikel über Eileen Gu, die ebenfalls akademische und sportliche Erfolge vereint.
Mit Nefs Gold holte die Schweiz ihre dritte Goldmedaille bei den Spielen 2026. Das kleine Alpenland dominiert damit weiterhin den alpinen Skisport und zeigt seine enorme Tiefe im Kader. Die Tatsache, dass zwei Schweizer Teams auf dem Podium standen – eines mit Gold, eines mit geteiltem Silber – unterstreicht die Stärke des Schweizer Ski-Teams.
Für die österreichischen Konkurrenten war es ein bitterer Moment. Manuel Feller lieferte im Slalom mit 51,98 Sekunden die zweitbeste Zeit, konnte aber Nefs Glanzleistung nicht toppen. Italien hingegen erlebte eine Enttäuschung: Trotz der besten Abfahrtszeit von Giovanni Franzoni rutschte das Team durch eine schwache Slalom-Fahrt von Alex Vinatzer auf Platz sieben ab.
Tanguy Nef ist ein 29-jähriger Schweizer Skirennläufer aus Genf, der sich auf Slalom spezialisiert hat. Er gewann am 09.02.2026 olympisches Gold in der Team-Kombination bei den Winterspielen in Bormio. Nef studierte Informatik am Dartmouth College in den USA und ist einer der wenigen Weltcup-Stars mit akademischem Hintergrund.
Tanguy Nef gewann gemeinsam mit Franjo von Allmen die Goldmedaille in der Team-Kombination der Männer. Mit einer Slalom-Zeit von 51,82 Sekunden – der Tagesbestzeit – sicherte er seinem Team den Sieg mit 0,99 Sekunden Vorsprung.
Bei der Team-Kombination fährt ein Athlet die Abfahrt, während sein Partner den Slalom absolviert. Beide Zeiten werden addiert, um die Gesamtzeit des Teams zu ermitteln. Die Disziplin feierte 2026 ihr Debüt bei Olympischen Spielen und erfordert vielseitige Teams mit Spezialisten für Speed- und Technik-Disziplinen.
Tanguy Nef studierte Informatik am Dartmouth College in New Hampshire, USA, wo er 2020 seinen Bachelor-Abschluss erwarb. Während seiner College-Zeit fuhr er für das Ski-Team der Universität und sammelte zahlreiche Auszeichnungen, darunter vier All-American-Ehrungen.
Nefs größte Erfolge umfassen: Olympia-Gold in der Team-Kombination 2026, WM-Silber in der Team-Kombination 2025, seinen ersten Weltcupsieg 2023 in Levi (Finnland) und insgesamt 37 Top-Ten-Platzierungen im Weltcup seit 2020. Die Saison 2024/25 war seine erfolgreichste mit neun Top-Ten-Ergebnissen.
Nef ist einer der wenigen Top-Ten-Weltcup-Fahrer, die über das amerikanische College-System kamen. Als gebürtiger Schweizer aus einem skibegeisterten Land wählte er den unkonventionellen Weg über Dartmouth College, wo er Akademik und Sport erfolgreich verband – eine Seltenheit im professionellen Skisport.
Tanguy Nefs Partner war Franjo von Allmen, der Schweizer Abfahrts-Olympiasieger von 2026. Von Allmen fuhr die Abfahrt, während Nef den Slalom übernahm. Durch den gemeinsamen Sieg wurde von Allmen zum ersten Doppel-Goldmedaillengewinner der Spiele 2026.
Tanguy Nef hat am 09.02.2026 eindrucksvoll bewiesen, dass harte Arbeit und Beständigkeit sich auszahlen. Seine Gold-Fahrt in Bormio war der krönende Abschluss einer bemerkenswerten Entwicklung vom College-Skifahrer zum Olympiasieger. Mit seiner Slalom-Bestzeit von 51,82 Sekunden machte er seinen Partner Franjo von Allmen zum Doppel-Olympiasieger und sicherte der Schweiz die dritte Goldmedaille.
Nefs ungewöhnlicher Karriereweg über das Dartmouth College beweist, dass es auch abseits traditioneller Pfade möglich ist, die Weltspitze zu erreichen. Seine Geschichte inspiriert junge Athleten weltweit, die Bildung und Sport miteinander verbinden möchten. Mit 29 Jahren steht Nef nun auf dem Höhepunkt seiner Karriere – und wer weiß, welche Erfolge noch folgen werden. Die olympische Goldmedaille ist zweifellos der bisherige Höhepunkt einer außergewöhnlichen Laufbahn.
Weitere spannende Berichte zu den Olympischen Winterspielen 2026 finden Sie in unseren Artikeln zum Medaillenspiegel Olympia 2026 und zu Vincent Kriechmayr, der mit Tanguy Nef um die Medaillen kämpfte.
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