Der österreichische Baukonzern Strabag muss eine strabag kartellstrafe in Rekordhöhe von 146 Millionen Euro zahlen. Das Wiener Kartellgericht hat die Strafe verhängt, nachdem dem Unternehmen der Kronzeugenstatus im Zusammenhang mit dem sogenannten Baukartell aberkannt worden war. Dies ist die höchste Kartellstrafe, die jemals in Österreich verhängt wurde.
Das Baukartell, in das über 20 Baufirmen involviert waren, gilt als das größte Kartell der Zweiten Republik in Österreich. Die Bundeswettbewerbsbehörde (BWB) deckte das Kartell nach umfangreichen Ermittlungen auf, die 2017 mit einer Hausdurchsuchung begannen. Beteiligte Unternehmen sollen über Jahre hinweg illegale Preisabsprachen getroffen und Aufträge manipuliert haben. Ziel war es, sich unfaire Wettbewerbsvorteile zu verschaffen und die Preise für Bauprojekte künstlich in die Höhe zu treiben. Die Aufarbeitung des Falls zog sich über mehrere Jahre hin. (Lesen Sie auch: Fede Valverde schreibt Geschichte: Hat-Trick)
Ursprünglich hatte die Strabag im Baukartellverfahren den Status eines Kronzeugen inne, da sie mit den Behörden kooperierte und maßgeblich zur Aufklärung des Sachverhalts beitrug. Im Jahr 2021 wurde gegen den Konzern deswegen eine vergleichsweise geringe Geldbuße von 45 Millionen Euro verhängt. Die Bundeswettbewerbsbehörde (BWB) gewährte den Kronzeugenstatus im Gegenzug für die Kooperation.
Spätere Ermittlungen der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) brachten jedoch neue Erkenntnisse ans Licht, die dazu führten, dass der Strabag der Kronzeugenstatus wieder aberkannt wurde. Infolgedessen beantragte die BWB vor dem Kartellgericht eine deutliche Erhöhung der Geldbuße. Am Ende wurde die strabag kartellstrafe auf 146 Millionen Euro festgesetzt. Wie Der Standard berichtet, ist dies die höchste Kartellstrafe, die jemals in Österreich verhängt wurde. (Lesen Sie auch: Berlin Flughafen Flugobjekt Gesichtet: Flugbetrieb)
Die Strabag selbst hat in einer Aussendung erklärt, die Aufstockung der Strafzahlung durch die BWB zu akzeptieren. Man habe sich nach eingehender Bewertung der Sach- und Rechtslage zu diesem Schritt entschlossen, um ein weiteres langwieriges Gerichtsverfahren zu vermeiden. Die BWB-Generaldirektorin Natalie Harsdorf bezeichnete die Entscheidung als einen großen Erfolg für den Kartellrechtsvollzug. Mit dem Abschluss des Strabag-Verfahrens sind nun alle Baukartellverfahren beendet. Insgesamt belaufen sich die verhängten Kartellstrafen auf knapp 300 Millionen Euro.
Die hohe Kartellstrafe gegen die Strabag sendet ein deutliches Signal an andere Unternehmen in Österreich. Sie zeigt, dass Kartellverstöße nicht toleriert werden und empfindliche Konsequenzen haben können. Die Entscheidung des Kartellgerichts könnte auch Auswirkungen auf die Geschäftspraktiken in der Baubranche haben. Es ist zu erwarten, dass Unternehmen in Zukunft verstärkt auf die Einhaltung des Wettbewerbsrechts achten werden, um ähnliche Strafen zu vermeiden. Die Strabag selbst wird sich nun darauf konzentrieren müssen, die hohe Strafe zu begleichen und ihr Image wiederherzustellen.Hintergrundinformationen zum Unternehmen finden sich auch auf der Wikipedia-Seite der Strabag. (Lesen Sie auch: Alice Schwarzer: Proteste bei Lesung in Hamburg…)
Die strabag kartellstrafe ist die höchste, aber nicht die einzige hohe Strafe der letzten Jahre:
| Unternehmen | Strafe (Millionen Euro) | Grund | Datum |
|---|---|---|---|
| Strabag | 146 | Baukartell | 2026 |
| REWE (Billa-Mutter) | 70 | Kartellrechtliche Verstöße | Unbekannt |
| Porr | 62,4 | Baukartell | Unbekannt |
Strabag wurde zu einer Rekord-Kartellstrafe von 146 Millionen Euro verurteilt, weil dem Unternehmen der Kronzeugenstatus im Zusammenhang mit dem Baukartell aberkannt wurde. Ursprünglich hatte Strabag mit den Behörden kooperiert, jedoch führten spätere Ermittlungen zu einer Aberkennung des Status und einer deutlichen Erhöhung der Strafe. (Lesen Sie auch: Alice Schwarzer: Tumulte bei Lesung in Hamburg…)
Das Baukartell war ein Zusammenschluss von über 20 Baufirmen in Österreich, die illegale Preisabsprachen trafen und Aufträge manipulierten. Strabag war Teil dieses Kartells, kooperierte aber zunächst mit den Behörden als Kronzeuge, bevor der Status wieder aberkannt wurde.
Die Strabag-Strafe von 146 Millionen Euro ist die höchste Kartellstrafe, die jemals in Österreich verhängt wurde. Zuvor waren die höchsten Strafen gegen die Billa-Mutter REWE (70 Millionen Euro) und den Baukonzern Porr (62,4 Millionen Euro) verhängt worden.
Die Strabag muss die hohe Strafe von 146 Millionen Euro begleichen. Zudem könnte die Strafe Auswirkungen auf das Image und die zukünftige Geschäftsentwicklung des Konzerns haben. Es ist zu erwarten, dass das Unternehmen verstärkt auf die Einhaltung des Wettbewerbsrechts achten wird.
Ja, mit dem Abschluss des Strabag-Verfahrens sind alle Baukartellverfahren in Österreich beendet. Die verhängten Kartellstrafen belaufen sich insgesamt auf knapp 300 Millionen Euro, wie die BWB-Chefin Natalie Harsdorf mitteilte.
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