Sternschnuppen heute Lyriden: In der Nacht zum Donnerstag erreichen die Lyriden, ein alljährlich wiederkehrender Sternschnuppenstrom, ihr Maximum. Sternenfreunde in Deutschland haben dann die Möglichkeit, zahlreiche Sternschnuppen am Himmel zu beobachten, wenn das Wetter mitspielt.
Die Lyriden sind ein Meteorstrom, der jedes Jahr im April auftritt, wenn die Erde die Staubspur des Kometen C/1861 G1 Thatcher kreuzt. Die kleinen Staubteilchen, die der Komet hinterlassen hat, treten in die Erdatmosphäre ein und verglühen dort. Dieser Vorgang erzeugt die leuchtenden Sternschnuppen, die wir als Lyriden beobachten können. Der Name “Lyriden” leitet sich von dem Sternbild Leier (lat. Lyra) ab, aus dessen Richtung die Sternschnuppen scheinbar kommen.
Wie BILD berichtet, wird das Maximum der Lyriden rechnerisch am Mittwochabend, dem 22. April, erwartet. Die beste Beobachtungszeit ist jedoch in der Nacht zum Donnerstag, vom 23. April, von Mitternacht bis zum Einsetzen der Morgendämmerung. Um die Sternschnuppen optimal sehen zu können, sollte man sich an einen dunklen Ort außerhalb der hell erleuchteten Städte begeben. (Lesen Sie auch: Barcelona – Celta: Lamine Yamal verletzt: Bitterer…)
Laut buten un binnen könnten in den Morgenstunden zwischen drei und vier Uhr sogar zehn bis 15 Sternschnuppen pro Stunde am Himmel erscheinen. Andreas Vogel, Leiter des Planetariums in Bremen, betont, dass neben einem klaren Himmel auch die Mondbedingungen eine Rolle spielen: “Da wir aktuell eine schmale Mondsichel haben, stört das Licht, das vom Mond ausgeht, nicht. So sieht man im Vergleich zum Vollmond viel mehr Sterne und Sternschnuppen.”
Sternschnuppen, auch Meteore genannt, entstehen, wenn kleine Partikel aus dem Weltraum in die Erdatmosphäre eindringen. Durch die hohe Geschwindigkeit, mit der diese Partikel auf die Atmosphäre treffen, werden sie stark erhitzt und beginnen zu leuchten. Die meisten dieser Partikel sind nur so groß wie Sandkörner oder Reiskörner, aber sie erzeugen dennoch ein helles Leuchten, das wir als Sternschnuppe wahrnehmen.
Die Lyriden bewegen sich mit einer Geschwindigkeit von etwa 49 Kilometern pro Sekunde, wie Dr. Björn Voss, Direktor des Planetariums Hamburg, gegenüber BILD erklärte. Die Partikel stammen von Kometen, die auf ihrer Bahn um die Sonne Staub und Gesteinsbrocken verlieren. Wenn die Erde die Bahn eines solchen Kometen kreuzt, kommt es zu einem Sternschnuppenstrom. (Lesen Sie auch: Chemnitzer FC Erzgebirge Aue: schlägt FC)
Um die Sternschnuppen heute Lyriden gut beobachten zu können, sind neben einem dunklen Beobachtungsort auch günstige Wetterbedingungen erforderlich. Ein klarer Himmel ohne Wolken ist ideal. Auch der Mond spielt eine Rolle: Je weniger Mondlicht vorhanden ist, desto besser sind die Sternschnuppen zu sehen.
Die Chancen für eine erfolgreiche Beobachtung der Lyriden stehen in diesem Jahr gut, da der Mond nur als schmale Sichel am Himmel steht und somit wenig stört. Laut buten un binnen sind auch die Wetterbedingungen in Bremen vielversprechend, mit wenigen Wolken und ausbleibendem Regen.
Die Lyriden sind einer der ältesten bekannten Meteorströme. Beobachtungen von Lyriden sind bereits seit über 2700 Jahren dokumentiert. Die älteste bekannte Aufzeichnung stammt aus dem Jahr 687 v. Chr. aus China. Seitdem wurden die Lyriden immer wieder beobachtet und beschrieben. (Lesen Sie auch: Alfons Schuhbeck Krankheit: verlängert Haftaufschub erneut)
Der Ursprung der Lyriden, der Komet C/1861 G1 Thatcher, wurde erst im Jahr 1861 entdeckt. Der Komet hat eine lange Umlaufzeit von etwa 415 Jahren. Das bedeutet, dass er erst im 23. Jahrhundert wieder in Erdnähe sein wird. Die Staubspur, die der Komet hinterlassen hat, kreuzt die Erde jedoch jedes Jahr im April, was zu dem alljährlichen Auftreten der Lyriden führt. Mehr Informationen zur Entstehung von Sternschnuppen finden sich auch auf der Webseite des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).
Die Sternschnuppen heute Lyriden bieten eine wunderbare Gelegenheit, ein faszinierendes Naturschauspiel zu erleben. Auch wenn die Lyriden nicht so spektakulär sind wie andere Meteorströme, wie beispielsweise die Perseiden im August, so sind sie doch ein schönes Ereignis, das man mit etwas Glück und einem klaren Himmel beobachten kann.
Für alle, die sich für Astronomie interessieren, sind die Lyriden eine gute Gelegenheit, sich mit dem Thema Sternschnuppen und Meteorströme auseinanderzusetzen. Es ist faszinierend zu wissen, dass diese kleinen Lichtblitze am Himmel von Staubteilchen stammen, die von einem Kometen vor langer Zeit hinterlassen wurden. Die nächste Möglichkeit zur Beobachtung von Sternschnuppen bietet sich dann im Mai mit den Eta-Aquariiden. (Lesen Sie auch: Jens Spahns "Niedergangs"-Aussage: Kritik)
Diese Tabelle zeigt eine Auswahl von jährlich wiederkehrenden Meteorströmen und ihre typischen Beobachtungszeiten:
| Name des Meteorstroms | Beobachtungszeitraum | Maximum |
|---|---|---|
| Quadrantiden | 1. bis 5. Januar | 3. Januar |
| Lyriden | 16. bis 25. April | 22. April |
| Eta-Aquariiden | 19. April bis 28. Mai | 6. Mai |
| Delta-Aquariiden | 12. Juli bis 23. August | 30. Juli |
| Perseiden | 17. Juli bis 24. August | 12. August |
| Orioniden | 2. Oktober bis 7. November | 21. Oktober |
| Leoniden | 6. bis 30. November | 17. November |
| Geminiden | 4. bis 17. Dezember | 14. Dezember |
| Ursiden | 17. bis 26. Dezember | 22. Dezember |
Die Lyriden sind am besten in der Nacht vom 22. auf den 23. April zu sehen, idealerweise zwischen Mitternacht und den frühen Morgenstunden. Beobachter sollten sich an einen dunklen Ort außerhalb der Stadt begeben, um die Lichtverschmutzung zu minimieren und die Sichtbarkeit zu erhöhen.
Die Lyriden stammen vom Kometen C/1861 G1 Thatcher. Wenn die Erde die Staubspur dieses Kometen kreuzt, dringen die Staubteilchen in die Erdatmosphäre ein und verglühen, was als Sternschnuppen sichtbar wird. Der Komet selbst hat eine sehr lange Umlaufzeit um die Sonne.
Während des Maximums der Lyriden können bei idealen Bedingungen bis zu 10 bis 15 Sternschnuppen pro Stunde beobachtet werden. Die tatsächliche Anzahl kann jedoch je nach Klarheit des Himmels und der Lichtverschmutzung variieren.
Nein, für die Beobachtung der Lyriden ist keine spezielle Ausrüstung erforderlich. Das bloße Auge reicht völlig aus. Es ist jedoch hilfreich, sich an einen dunklen Ort zu begeben und den Augen etwa 20 Minuten Zeit zu geben, sich an die Dunkelheit zu gewöhnen.
Die Lyriden sind der bekannteste und aktivste Sternschnuppenstrom im April. Es gibt zwar noch andere, schwächere Ströme, aber die Lyriden sind in der Regel am auffälligsten und bieten die besten Beobachtungschancen in diesem Monat.
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