Die Schafskälte, eine meteorologische Singularität, steht vor der Tür und könnte uns Mitte Juni noch einmal einen Kälteeinbruch bescheren. Während viele bereits auf sommerliche Temperaturen hoffen, deuten einige Vorhersagen darauf hin, dass es nochmal ungemütlich werden könnte. Betroffen sind vor allem Landwirte und Schäfer, aber auch Hobbygärtner sollten gewarnt sein.
Die Schafskälte ist ein Zeitraum im späten Frühling oder Frühsommer, der typischerweise vom 11. bis 20. Juni andauert. In dieser Zeit kann es zu einem plötzlichen Einbruch kalter Luftmassen kommen, die aus dem Norden nach Mitteleuropa ziehen. Ihren Namen verdankt die Schafskälte der Tatsache, dass ungeschorene Schafe in dieser Zeit besonders unter der Kälte leiden können. Für die Landwirtschaft kann die Schafskälte problematisch sein, da sie das Wachstum von Pflanzen verzögern und sogar zu Frostschäden führen kann. (Lesen Sie auch: Zahara Jolie-Pitt: Tochter verzichtet bei Abschluss)
Nachdem die Eisheiligen bereits überstanden sind, stellt sich nun die Frage, ob uns die Schafskälte einen erneuten Kälteeinbruch bringen wird. Laut stuttgarter-zeitung.de vom 18. Mai 2026 deuten die aktuellen längerfristigen Vorhersagen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) und des Europäischen Zentrums für mittelfristige Wettervorhersage (ECMWF) derzeit aber nicht auf einen markanten Kälteeinbruch hin. Allerdings zeigt die Wochenprognose des DWD für Deutschland zunächst ein uneinheitliches Bild.
Für die Woche vom 1. bis 7. Juni 2026 liegen die Wahrscheinlichkeiten relativ eng beieinander: 38 Prozent kälter, 28 Prozent normal, 34 Prozent wärmer. Dies deutet auf eine unsichere Wetterlage hin, wobei ein leicht erhöhter Anteil kühlere Szenarien möglich ist. Der DWD stuft die Vorhersagequalität für diese Woche mit einer gelben Ampel ein, was bedeutet, dass die Aussagekraft begrenzt ist. Für die darauffolgende Woche vom 8. bis 14. Juni sind die Vorhersagen noch unsicherer. (Lesen Sie auch: GT VS CSK: Titans sichern sich Playoff-Platz…)
Sollte die Schafskälte tatsächlich eintreten, könnte dies insbesondere für die Landwirtschaft negative Folgen haben. Junge Pflanzen sind empfindlich gegenüber Frost und können durch die niedrigen Temperaturen geschädigt werden. Dies kann zu Ernteausfällen und wirtschaftlichen Verlusten führen. Auch Obstbauern müssen in dieser Zeit besonders aufmerksam sein, um ihre Kulturen vor Frost zu schützen. Die Deutscher Bauernverband bietet hierzu Informationen und Beratung an.
Auch die Natur kann unter der Schafskälte leiden. Insekten, die bereits aktiv sind, können durch die Kälte inaktiv werden oder sogar sterben. Dies kann Auswirkungen auf die Bestäubung von Pflanzen haben und die Nahrungsgrundlage für Vögel und andere Tiere beeinträchtigen. (Lesen Sie auch: Carl Xvi. Gustaf: Süße Momente und private…)
Die Schafskälte tritt nicht jedes Jahr auf, sondern ist ein statistisches Phänomen. Im Durchschnitt kommt es in etwa 60 bis 70 Prozent der Jahre zu einem Kälteeinbruch im Juni. Die Stärke und Dauer der Schafskälte können dabei von Jahr zu Jahr variieren. Auch regional gibt es Unterschiede: In höheren Lagen und im Osten Deutschlands ist die Wahrscheinlichkeit für eine Schafskälte tendenziell höher als in den Küstenregionen und im Westen des Landes.
Ein Blick in die Vergangenheit zeigt, dass es in einigen Jahren besonders ausgeprägte Schafskälte-Perioden gab. So sorgte beispielsweise im Juni 2019 ein Kälteeinbruch für Frostschäden in einigen Regionen Deutschlands. Aber auch in anderen Jahren gab es immer wieder Phasen mit ungewöhnlich niedrigen Temperaturen im Juni.Die Wettervorhersagen sind derzeit noch unsicher, und es ist gut möglich, dass sich die Lage in den nächsten Tagen noch ändert. Dennoch sollten wir uns darauf einstellen, dass es Mitte Juni noch einmal ungemütlich werden könnte. Dies bedeutet aber nicht, dass der Sommer ins Wasser fällt. Oftmals folgt nach der Schafskälte eine Phase mit warmem und sonnigem Wetter. Es heißt also, geduldig zu sein und die Hoffnung auf einen schönen Sommer nicht aufzugeben. (Lesen Sie auch: Held Gestorben: Schauspieler Alexander mit 67 Jahren)
Wie The Weather Channel berichtet, bricht der Sommer nach der Schafskälte oft voll durch. Es lohnt sich also, die Wetterentwicklung genau zu beobachten und sich entsprechend vorzubereiten.
| Merkmal | Durchschnittlicher Wert |
|---|---|
| Auftrittswahrscheinlichkeit | 60-70% der Jahre |
| Typischer Zeitraum | 11. bis 20. Juni |
| Durchschnittliche Temperaturabweichung | -3 bis -5 Grad Celsius |
Der Begriff stammt aus der Landwirtschaft. Schafe, die im Frühjahr geschoren wurden, sind im Juni besonders anfällig für die Kälte, da ihnen das schützende Fell fehlt. Ein plötzlicher Kälteeinbruch kann für die Tiere gefährlich werden.
Die Schafskälte tritt meistens zwischen dem 11. und 20. Juni auf. In diesem Zeitraum kommt es häufig zu einem Einbruch kalter Luftmassen aus dem Norden, der die Temperaturen deutlich sinken lässt.
Die Wahrscheinlichkeit lässt sich nicht exakt vorhersagen. Die aktuellen Prognosen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) deuten nicht auf einen markanten Kälteeinbruch hin, aber die Wetterlage ist unsicher. Es bleibt also abzuwarten.
Die Schafskälte kann zu Frostschäden an jungen Pflanzen führen und das Wachstum verzögern. Dies kann Ernteausfälle und wirtschaftliche Verluste für Landwirte zur Folge haben. Besonders gefährdet sind Obst- und Gemüseanbau.
Ja, die Schafskälte tritt in höheren Lagen und im Osten Deutschlands tendenziell häufiger und stärker auf als in den Küstenregionen und im Westen des Landes. Die Nähe zum Meer mildert dieTemperaturen ab.
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