Ried Lask Kühbauer: im Cupfinale: sorgt für Derby-Eklat
Der LASK steht nach einem hart erkämpften 2:1-Sieg nach Verlängerung gegen die SV Ried im Finale des ÖFB-Cups. Doch neben dem sportlichen Erfolg sorgte das Spiel auch für einen Eklat um LASK-Trainer Dietmar Kühbauer. Ried lask kühbauer ist somit in aller Munde.

Der Weg ins Finale: LASK ringt Ried nieder
Das Halbfinalspiel zwischen Ried und dem LASK war von Beginn an umkämpft. Die Rieder, als Außenseiter gehandelt, erwischten laut sport.ORF.at einen besseren Start. Fabian Rossdorfer brachte die Heimelf in der 49. Minute in Führung, doch Samuel Adeniran konnte nur wenige Augenblicke später für den LASK ausgleichen. In der Folge entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, der jedoch bis zum Ende der regulären Spielzeit keine weiteren Tore brachte. So musste die Verlängerung entscheiden.
Dort war es schließlich ein Eigentor von Rieds Nikki Havenaar in der 108. Minute, das den LASK auf die Siegerstraße brachte. Havenaar lenkte einen Kopfball des kurz zuvor eingewechselten Lukas Kacavenda unglücklich ins eigene Netz. Damit sicherte sich der LASK den Einzug ins Finale, wo er auf den SCR Altach trifft. Das Finale findet am 1. Mai in Klagenfurt statt. Für den LASK ist es die erste Finalteilnahme seit 2021. Der Verein hat die Chance, 61 Jahre nach dem ersten Cuptitel den zweiten zu holen. (Lesen Sie auch: Ried – Lask: Bundesliga-Derby: fordert)
Eklat um Kühbauer: Verweigerter Handschlag und Kritik an Ried
Doch der sportliche Erfolg wurde von unschönen Szenen überschattet. Wie die Oberösterreichischen Nachrichten berichten, verweigerte LASK-Trainer Dietmar Kühbauer seinem Gegenüber Maximilian Senft den obligatorischen Handschlag nach dem Spiel. Zudem soll Kühbauer die Spielweise der Rieder kritisiert haben. Videos von den hitzigen Szenen machten schnell die Runde in den sozialen Medien und sorgten für Aufsehen.
Die Aktion von Kühbauer stieß vielerorts auf Unverständnis. Kritiker warfen ihm unsportliches Verhalten vor. Befürworter verteidigten ihn hingegen und verwiesen auf die Emotionen, die in einem solchen Derby-Spiel nun einmal hochkochen würden. Kühbauer selbst äußerte sich bislang nicht öffentlich zu den Vorfällen.
Die Reaktion von Kalajdzic
Auch Sasa Kalajdzic, Sportdirektor der SV Ried, äußerte sich nach dem Spiel. Auf Krone.at wird er zitiert mit den Worten: „Bin niemand, der provoziert, aber …“. Er spielte damit offenbar auf die hitzigen Emotionen und möglichen Provokationen während des Spiels an, ohne jedoch konkrete Details zu nennen. (Lesen Sie auch: Roland Trettl ersetzt Tim Mälzer bei "Kitchen…)
Ried lask kühbauer: Was bedeutet der Finaleinzug für den LASK?
Der Finaleinzug ist für den LASK ein großer Erfolg. Der Verein hat die Chance, nach langer Durststrecke wieder einen Titel zu gewinnen. Zudem würde der Cuptriumph die erfolgreiche Arbeit von Trainer Dietmar Kühbauer bestätigen. Für Kühbauer selbst wäre es der erste Titel als Trainer überhaupt.
Allerdings steht der LASK im Finale vor einer schwierigen Aufgabe. Der SCR Altach hat im Halbfinale überraschend Red Bull Salzburg ausgeschaltet und ist somit alles andere als ein leichter Gegner. Zudem muss der LASK im Finale aufpassen, dass sich die unschönen Szenen von Ried nicht wiederholen. Ein sportlich fairer und respektvoller Umgang mit dem Gegner sollte oberste Priorität haben.
Ausblick auf das Finale
Das Finale zwischen dem LASK und dem SCR Altach verspricht ein spannendes Spiel zu werden. Beide Mannschaften werden alles daran setzen, den Cup zu gewinnen. Für den LASK wäre es der zweite Cuptitel der Vereinsgeschichte, für Altach der erste überhaupt. Die Vorfreude auf das Finale ist bereits jetzt groß. (Lesen Sie auch: Zuckerfest 2026: Datum, Bedeutung und Feierlichkeiten)
Der LASK: Ein Traditionsverein im Aufwind
Der Linzer Athletik-Sport-Klub (LASK) ist ein österreichischer Fußballverein mit Sitz in Linz. Der Verein wurde im Jahr 1908 gegründet und gehört zu den ältesten Fußballvereinen Österreichs. Der LASK hat eine bewegte Geschichte hinter sich. In den 1960er Jahren feierte der Verein seine größten Erfolge und wurde 1965 österreichischer Meister. Danach folgte eine lange Durststrecke, in der der Verein mehrfach in die zweite Liga abstieg.

In den letzten Jahren hat sich der LASK jedoch wieder gefangen und sich zu einem Spitzenteam in Österreich entwickelt. Unter Trainer Dietmar Kühbauer hat der Verein einen neuen Aufschwung erlebt und spielt attraktiven und erfolgreichen Fußball. Der Finaleinzug im ÖFB-Cup ist ein weiterer Meilenstein in der jüngeren Vereinsgeschichte.
Ried lask kühbauer: Die Bedeutung des ÖFB-Cups
Der ÖFB-Cup ist der wichtigste Pokalwettbewerb im österreichischen Fußball. Der Sieger des Cups qualifiziert sich für die Europa League und erhält zudem ein Preisgeld. Der Cup hat in Österreich eine lange Tradition und genießt bei den Fans einen hohen Stellenwert. Viele Vereine träumen davon, einmal den Cup zu gewinnen. (Lesen Sie auch: FC Barcelona demontiert Newcastle: Champions League Gestern)
Der Cup bietet auch immer wieder Überraschungen. So kommt es nicht selten vor, dass unterklassige Vereine höherklassige Teams ausschalten. Dies macht den Cup besonders spannend und unberechenbar. Auch in diesem Jahr gab es bereits einige Überraschungen. So schaltete der SCR Altach im Halbfinale Red Bull Salzburg aus, was im Vorfeld kaum jemand erwartet hatte.
Häufig gestellte Fragen zu ried lask kühbauer
Warum sorgte das Spiel Ried gegen LASK für Aufsehen?
Das Spiel sorgte für Aufsehen, weil LASK-Trainer Dietmar Kühbauer nach dem Sieg gegen Ried den Handschlag mit seinem Gegenüber verweigerte und die Spielweise der Rieder kritisierte. Diese unsportliche Aktion wurde in den Medien und sozialen Netzwerken breit diskutiert.
Wann und wo findet das Finale des ÖFB-Cups statt?
Das Finale des ÖFB-Cups, in dem der LASK auf den SCR Altach trifft, findet am 1. Mai in Klagenfurt statt. Für den LASK bietet sich die Chance, 61 Jahre nach dem ersten Titel den zweiten Cuptriumph der Vereinsgeschichte zu feiern.
Wer hat das entscheidende Tor im Spiel Ried gegen LASK erzielt?
Das entscheidende Tor zum 2:1-Sieg für den LASK erzielte Nikki Havenaar von Ried mit einem Eigentor in der 108. Minute der Verlängerung. Er lenkte einen Kopfball von Lukas Kacavenda unglücklich ins eigene Netz.
Wie reagierte der Sportdirektor von Ried auf die Ereignisse?
Sasa Kalajdzic, der Sportdirektor der SV Ried, äußerte sich mit den Worten: „Bin niemand, der provoziert, aber …“. Er deutete damit an, dass es möglicherweise Provokationen während des Spiels gegeben habe, ohne jedoch konkrete Details preiszugeben.
Was bedeutet der Finaleinzug für den LASK Linz?
Der Finaleinzug ist ein großer Erfolg für den LASK. Er bietet dem Verein die Chance, nach langer Zeit wieder einen Titel zu gewinnen und die erfolgreiche Arbeit von Trainer Dietmar Kühbauer zu krönen. Es wäre Kühbauers erster Titel als Trainer.
Mehr Informationen zum Verein finden Sie auf der offiziellen Webseite des LASK.

