Am 19. März 2026 endet der Fastenmonat Ramadan 2026 für Muslime weltweit. Darauf folgt das “Fest des Fastenbrechens” (Eid al-Fitr), das auch als Zuckerfest bekannt ist. Während des Ramadans verzichten gläubige Muslime 30 Tage lang von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang auf Essen, Trinken, Rauchen und sexuelle Beziehungen. Der Fastenmonat dient der spirituellen Einkehr, der Besinnung auf den Glauben und der Solidarität mit Bedürftigen.
Der Ramadan ist eine der fünf Säulen des Islam und somit eine der wichtigsten religiösen Verpflichtungen für Muslime. Die fünf Säulen bilden das Fundament des islamischen Glaubens und Handelns. Neben dem Fasten im Ramadan sind dies das Glaubensbekenntnis (Schahada), das rituelle Gebet (Salat), die Armensteuer (Zakat) und die Pilgerfahrt nach Mekka (Hadsch). Die Bundesregierung bietet weiterführende Informationen zu den Grundlagen des islamischen Glaubens.
Der Fastenmonat hat eine lange Tradition und geht auf die Offenbarung des Korans an den Propheten Mohammed zurück. Während des Ramadan sollen sich Muslime verstärkt dem Gebet, der Koran-Lektüre und wohltätigen Handlungen widmen. Das Fasten soll die Gläubigen zu Geduld, Selbstdisziplin und Mitgefühl erziehen. (Lesen Sie auch: Ramadan 2026 Berlin: 2026 in: Vorfreude auf…)
Das “Fest des Fastenbrechens”, türkisch auch als “Zuckerfest” bekannt, markiert das Ende des Ramadan und wird von Muslimen auf der ganzen Welt gefeiert. Es beginnt mit einem besonderen Festgebet in der Moschee, gefolgt von einem festlichen Mahl im Kreis der Familie und Freunde. Traditionell werden an diesem Tag Süßigkeiten und Geschenke an Kinder verteilt.
Das Fest dauert in der Regel drei Tage und ist geprägt von gegenseitigen Besuchen, gemeinsamen Mahlzeiten und dem Austausch von Glückwünschen. Es ist eine Zeit der Freude, der Dankbarkeit und der Versöhnung. Viele Muslime nutzen das Fest auch, um wohltätige Spenden zu leisten und Bedürftigen zu helfen. Wie Deutschlandfunk berichtet, sind die Feierlichkeiten vor allem von gegenseitigen Besuchen geprägt.
Auch in Deutschland leben viele Muslime, für die der Ramadan und das Zuckerfest wichtige religiöse und kulturelle Ereignisse sind. Laut Tagesschau.de leben allein in Berlin mehr als 300.000 Muslime, in Brandenburg rund 35.000. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier würdigte in einer Grußbotschaft zum Ende des Ramadan die Bedeutung des Festes für den Zusammenhalt in der Gesellschaft: “Der Ramadan ist ein auch in Deutschland beheimatetes Fest geworden und gehört zum religiösen Leben unseres Landes.” (Lesen Sie auch: Fastenmonat Ramadan 2026: Starttermin, Regeln und Bedeutung)
Viele Moscheegemeinden und muslimische Familien laden Nachbarn und Freunde zum Fastenbrechen ein, um die Traditionen des Ramadan und des Zuckerfestes mit anderen zu teilen. Diese Begegnungen fördern den interkulturellen Dialog und tragen zum besseren Verständnis zwischen Menschen unterschiedlicher Glaubensrichtungen bei.
In Bayern leben rund 700.000 Muslime, für die das Zuckerfest ebenfalls eine wichtige Bedeutung hat. Wie der BR berichtet, bereiten viele Familien die Feierlichkeiten bereits Tage im Voraus vor, indem sie traditionelle Speisen und Süßigkeiten zubereiten.
Da sich der islamische Kalender nach dem Mond richtet, verschiebt sich der Beginn des Ramadan jedes Jahr um etwa zehn bis zwölf Tage nach vorne. Dies hat zur Folge, dass der Ramadan 2026 im März stattfindet, während er in den folgenden Jahren immer weiter in die Wintermonate rückt. Im Jahr 2030 wird der Ramadan voraussichtlich sogar zweimal innerhalb eines Kalenderjahres begangen. (Lesen Sie auch: Wann ist Ramadan 2026: 2026: beginnt der…)
Die genauen Termine für den Beginn und das Ende des Ramadan werden jedes Jahr von den zuständigen religiösen Autoritäten festgelegt und basieren auf der Sichtung der Mondsichel. Es ist daher ratsam, sich kurz vor Beginn des Fastenmonats über die exakten Daten zu informieren.
Der Ramadan beginnt voraussichtlich am 20. Februar 2026 und endet am 19. März 2026. Das genaue Datum kann jedoch je nach Sichtung der Mondsichel variieren. Es ist ratsam, sich kurz vor Beginn des Fastenmonats über die exakten Daten zu informieren.
Das Fest des Fastenbrechens, auch Zuckerfest genannt, markiert das Ende des Ramadan und wird von Muslimen auf der ganzen Welt gefeiert. Es ist ein dreitägiges Fest, das mit einem besonderen Gebet beginnt und von gegenseitigen Besuchen, gemeinsamen Mahlzeiten und dem Austausch von Geschenken geprägt ist. (Lesen Sie auch: Ramadan 2026: Vorbereitungen laufen – Wann beginnt)
Vom Fasten im Ramadan sind Kinder, Kranke, Schwangere, stillende Mütter und Reisende ausgenommen. Auch Menschen, die körperlich oder geistig nicht in der Lage sind zu fasten, müssen nicht fasten. Es ist wichtig, die eigene Gesundheit zu berücksichtigen und im Zweifelsfall einen Arzt zu konsultieren.
Der Ramadan hat für Muslime in Deutschland eine hohe religiöse und kulturelle Bedeutung. Er ist eine Zeit der Besinnung, der spirituellen Einkehr und der Solidarität mit Bedürftigen. Das anschließende Zuckerfest ist ein wichtiger Anlass, um mit Familie und Freunden zusammenzukommen und die Gemeinschaft zu feiern.
Nicht-Muslime können den Ramadan und das Zuckerfest respektieren, indem sie sich über die Bedeutung dieser Ereignisse informieren und Rücksicht auf fastende Muslime nehmen. Es ist beispielsweise angebracht, während des Tages in der Öffentlichkeit nicht demonstrativ zu essen oder zu trinken. Eine Einladung zum Fastenbrechen ist eine nette Geste der Wertschätzung.
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