Der Schweizer Eishockeyverband SIHF sah den Fall eigentlich schon als abgeschlossen an, doch nun drohen Patrick Fischer Eishockey weitere Konsequenzen: Der Eishockey-Weltverband IIHF hat eine Untersuchung gegen den Nationaltrainer eingeleitet. Dies teilte der Verband am Dienstag mit, wie die NZZ berichtet.
Patrick Fischer Eishockey ist seit Dezember 2015 Cheftrainer der Schweizer Eishockey-Nationalmannschaft. Zuvor war er unter anderem als Trainer beim HC Lugano und den U20-Junioren der Schweiz tätig. Unter seiner Führung erreichte die Nationalmannschaft mehrere Achtelfinals bei Weltmeisterschaften. Seine Amtszeit war jedoch auch von Kontroversen begleitet, insbesondere im Zusammenhang mit der Nominierung von Spielern und seiner Kommunikation mit der Öffentlichkeit. (Lesen Sie auch: Schweizer Eishockey-Star Dean Kukan)
Der Eishockey-Weltverband IIHF hat eine Untersuchung gegen Patrick Fischer Eishockey eingeleitet. Hintergrund ist das Geständnis des Schweizer Nationaltrainers, mit einem gefälschten Corona-Zertifikat zu den Olympischen Spielen 2022 in China gereist zu sein. Wie Watson berichtet, begründete Fischer sein Handeln damit, dass er lediglich der Enthüllung eines Journalisten des SRF zuvorkommen wollte, dem er seine Straftat selbst verraten hatte. Der Schweizer Eishockeyverband SIHF lobte Fischer zunächst für sein Geständnis.
Die IIHF nimmt die Integrität, die Einhaltung internationaler Regeln und den Respekt für Sicherheitsvorschriften für Events sehr ernst. In einer Medienmitteilung vom Dienstag schrieb sie gemäss der NZZ: «Die IIHF nimmt die Integrität, die Einhaltung internationaler Regeln und den Respekt für Sicherheitsvorschriften für Events sehr ernst. (Lesen Sie auch: Olympia Eishockey Männer: Schweizer -Team bei: Verletzung)
Neben dem Fall des gefälschten Corona-Zertifikats steht Patrick Fischer Eishockey auch wegen anderer Entscheidungen in der Kritik. So wird ihm von einigen Seiten Scheinheiligkeit vorgeworfen, weil er den 21-jährigen Verteidiger Lian Bichsel von den Dallas Stars für mehrere Weltmeisterschaften und die Olympischen Winterspiele gesperrt hatte. Bichsel hatte zuvor zweimal ein Aufgebot für die U20-Nationalmannschaft ausgeschlagen. Gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA sagte Bichsel: «Die Covid-Zeit war für alle schwierig, Entscheide wurden vielleicht nicht immer richtig getroffen. Ich kann nicht nachvollziehen, so etwas zu fälschen. Es mussten alle da durch. Aber das war sein Entscheid, ob das gut war oder nicht, ist ihm oder auch dem Verband überlassen.
Die Einleitung der Untersuchung durch die IIHF könnte für Patrick Fischer Eishockey weitere Konsequenzen haben. Denkbar sind beispielsweise eine Suspendierung oder andere Sanktionen.Für die Schweizer Eishockey-Nationalmannschaft kommt die Untersuchung zu einem ungünstigen Zeitpunkt, da in Kürze die Heim-WM beginnt. Die ersten Testspiele gegen die Slowakei stehen am Donnerstag und Freitag an. (Lesen Sie auch: Eishockey Kevin Fiala: Olympia-Aus für: Schock)
Die Untersuchung der IIHF könnte auch Auswirkungen auf Fischers Position als Nationaltrainer haben. Es ist nicht ausgeschlossen, dass der Schweizer Eishockeyverband SIHF seine Entscheidung, an Fischer festzuhalten, noch einmal überdenken muss. Die nächsten Wochen werden zeigen, wie sich die Situation entwickelt.
Die Eishockey-Weltmeisterschaft 2026 findet vom 15. bis 31. Mai in der Schweiz statt. Austragungsorte sind Zürich und Lausanne. Die Schweizer Nationalmannschaft gehört zum erweiterten Favoritenkreis und hofft auf eine erfolgreiche Heim-WM. Ob Patrick Fischer Eishockey dann noch als Trainer an der Bande stehen wird, ist derzeit ungewiss. Die SIHF hat sich noch nicht abschließend zu der Angelegenheit geäußert. (Lesen Sie auch: Eishockey WM: Schock bei -WM: Fiala verletzt…)
Die IIHF ermittelt gegen Patrick Fischer, weil er gestanden hat, mit einem gefälschten Corona-Zertifikat zu den Olympischen Spielen 2022 in Peking gereist zu sein. Der Weltverband nimmt die Integrität des Sports sehr ernst und hat daher eine Untersuchung eingeleitet.
Welche konkreten Konsequenzen Patrick Fischer drohen, ist noch unklar. Denkbar sind beispielsweise eine Suspendierung oder andere Sanktionen durch die IIHF. Auch der Schweizer Eishockeyverband SIHF könnte weitere Maßnahmen ergreifen.
Ob Patrick Fischer weiterhin Trainer der Schweizer Nationalmannschaft bleibt, ist derzeit ungewiss. Der SIHF hat sich noch nicht abschließend zu der Angelegenheit geäußert. Die Entscheidung hängt auch vom Ergebnis der IIHF-Untersuchung ab.
Die Eishockey-Weltmeisterschaft 2026 findet vom 15. bis 31. Mai in der Schweiz statt. Austragungsorte sind Zürich und Lausanne. Die Schweizer Nationalmannschaft gehört zum erweiterten Favoritenkreis.
Patrick Fischer wird vorgeworfen, vor den Olympischen Winterspielen 2022 ein gefälschtes Covid-Zertifikat verwendet zu haben, um nach China einzureisen. Dies hat er gegenüber einem Journalisten des SRF gestanden.
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