Kathrin Marchand hat bei den paralympics in Tesero Geschichte geschrieben: Die Athletin ist die erste Frau weltweit, die sowohl bei Olympischen als auch bei Paralympischen Sommer- und Winterspielen an den Start gegangen ist. Trotz dieses historischen Erfolgs flossen Tränen, nachdem sie im Klassik-Sprint des Para-Langlaufs den vierten Platz belegte.
Die 35-jährige Marchand, die aus Köln stammt, hat bereits eine beeindruckende sportliche Karriere hinter sich. Sie nahm als Ruderin an den Olympischen Spielen 2012 in London und 2016 in Rio de Janeiro teil. Nach einem Schlaganfall im Jahr 2021, der ihr Leben veränderte, sattelte sie auf den Para-Sport um. Zunächst startete sie im Para-Rudern, wo sie bei den Paralympics in Paris 2024 nur knapp eine Medaille verpasste. Nun der Wechsel zum Para-Langlauf und die Teilnahme an den Winter-Paralympics 2026. (Lesen Sie auch: Kathrin Marchand Langlauf: Tränen bei Paralympics)
„Ich möchte zeigen, dass man viel erreichen kann, wenn man den Willen dazu hat und an seine Träume glaubt”, sagte Marchand im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur. Team Deutschland unterstützt Athleten wie Kathrin Marchand auf ihrem Weg.
Beim Klassik-Sprint in Tesero kämpfte sich Kathrin Marchand bis ins Finale vor. Dort verpasste sie jedoch mit nur 1,9 Sekunden Rückstand auf die Bronzemedaille knapp das Podest. “Natürlich ist mir bewusst, was ich heute bei den Paralympics geleistet habe und dass auch ein vierter Platz nach nur 14 Monaten Ski-Training krass ist”, sagte Marchand nach dem Rennen. “Aber der vierte Platz ist einfach immer ärgerlich, weil er auch der erste Verlierer-Platz ist. Gerade wenn andere erwarten, dass man eine Medaille holt, und man dann wieder nur Vierter wird, ist es extrem schade. Trotzdem weiß ich, was ich geleistet habe, und bin super stolz darauf.” Wie BILD berichtet, flossen nach dem Rennen Tränen. (Lesen Sie auch: Kathrin Marchand Langlauf: Tränen bei Paralympics)
Trotz der Enttäuschung über den verpassten Medaillengewinn kann Marchand stolz auf ihre Leistung sein. Sie hat nicht nur Sportgeschichte geschrieben, sondern auch gezeigt, dass man mit Willen und Ehrgeiz auch nach Schicksalsschlägen Großes erreichen kann.
Die Reaktionen auf die Leistung von Kathrin Marchand waren überwiegend positiv. Viele lobten ihren Kampfgeist und ihren unermüdlichen Einsatz. Auch in den sozialen Medien wurde ihr Erfolg gefeiert. Zahlreiche Fans und Sportlerkollegen gratulierten ihr zu ihrer historischen Leistung und sprachen ihr Mut für die kommenden Wettkämpfe zu. (Lesen Sie auch: Nina Proll: Tiroler Nachrichten und TV-Auftritte)
Die Sportschau berichtete im Liveblog über die wichtigsten Entscheidungen und News der Paralympics 2026.
Kathrin Marchand hat mit ihrer Teilnahme an den paralympics in Tesero ein Zeichen gesetzt. Sie hat gezeigt, dass Inklusion im Sport möglich ist und dass Menschen mit Behinderung zu Höchstleistungen fähig sind. Ihr Erfolg wird hoffentlich dazu beitragen, dass der Para-Sport in Zukunft noch mehr Aufmerksamkeit und Anerkennung erhält.Eines ist jedoch sicher: Sie wird alles geben, um ihr Bestes zu zeigen und vielleicht doch noch eine Medaille zu gewinnen. Unabhängig davon hat sie bereits jetzt Geschichte geschrieben und ist ein Vorbild für viele Menschen. (Lesen Sie auch: Lauter Knall in Deutschland: Meteorit beschädigt Häuser)
Neben dem Klassik-Sprint im Para-Langlauf gab es bei den Winter-Paralympics 2026 noch weitere spannende Entscheidungen. Im Rollstuhlcurling gewann das chinesische Duo Wang Meng und Yang Jinqiao die Goldmedaille im Mixed Doubles. Die Mixed-Doubles-Variante feierte in Cortina d’Ampezzo ihre Paralympics-Premiere.
| Rang | Land | Gold | Silber | Bronze | Gesamt |
|---|---|---|---|---|---|
| 1 | China | 10 | 8 | 8 | 26 |
| 2 | … | … | … | … | … |
| 3 | … | … | … | … | … |
Kathrin Marchand ist die erste Athletin weltweit, die sowohl an Olympischen Sommer- und Winterspielen als auch an Paralympischen Sommer- und Winterspielen teilgenommen hat. DieserTriple-Start macht ihre Teilnahme in Tesero zu einem historischen Ereignis im Sport.
Kathrin Marchand erreichte im Finale des Klassik-Sprints den vierten Platz. Sie verpasste die Bronzemedaille um lediglich 1,9 Sekunden, was ihre Enttäuschung nach dem Rennen verständlich machte, obwohl sie stolz auf ihre Leistung war.
Nach einem Schlaganfall im Jahr 2021 musste Kathrin Marchand ihre sportliche Karriere zunächst beenden. Später wechselte sie zum Para-Sport, zunächst im Rudern, dann im Langlauf. Der Wechsel ermöglichte ihr, weiterhin aktiv zu sein und ihre sportlichen Ziele zu verfolgen.
Kathrin Marchand sagte, dass sie mit ihrer Teilnahme zeigen möchte, dass man viel erreichen kann, wenn man den Willen dazu hat und an seine Träume glaubt. Sie möchte andere Menschen dazu ermutigen, ihre eigenen Ziele zu verfolgen, auch wenn sie mit Herausforderungen konfrontiert sind.
Die Winter-Paralympics 2026 fanden in Italien statt, mit Wettkämpfen in verschiedenen Orten wie Cortina d’Ampezzo und Tesero. Tesero war Austragungsort für die Langlauf-Wettbewerbe, bei denen Kathrin Marchand an den Start ging.
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