Der ORF Gehälter Transparenzbericht für das Jahr 2025 ist veröffentlicht. Er zeigt, dass Pius Strobl mit einem Bruttojahresgehalt von 469.000 Euro der Topverdiener des öffentlich-rechtlichen Senders ist. Der Bericht offenbart die Gehälter aller ORF-Mitarbeiter, die inklusive Zulagen über 170.000 Euro im Jahr verdienen.
Der ORF ist als einziges öffentliches Unternehmen in Österreich gesetzlich dazu verpflichtet, die Gehälter seiner Top-Verdiener offenzulegen. Diese Verpflichtung soll für Transparenz sorgen und der Öffentlichkeit Einblick in die Gehaltsstrukturen des Senders ermöglichen. Der Bericht wird jährlich veröffentlicht und umfasst die Gehälter aller Mitarbeiter, die über der genannten Einkommensgrenze liegen. Diese Maßnahme zielt darauf ab, die Verwendung von Steuergeldern nachvollziehbar zu machen und das Vertrauen in den öffentlich-rechtlichen Rundfunk zu stärken. Weitere Informationen zur gesetzlichen Grundlage des ORF finden sich auf der Webseite des österreichischen Parlaments. (Lesen Sie auch: Top Verdiener Orf: Gehälter-Transparenzbericht sorgt)
Der nun veröffentlichte Bericht für das Jahr 2025 zeigt einige interessante Details. So ist die Anzahl der Personen, die über 170.000 Euro verdienen, im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Waren es 2024 noch 75 Personen, so sind es im Jahr 2025 65 Personen. Dies ist laut ORF vor allem auf altersbedingte Abgänge und die Inanspruchnahme von Altersteilzeit zurückzuführen. Wie VOL.AT berichtet, folgen auf Pius Strobl in der Liste der Topverdiener Roland Weißmann (427.500 Euro), der als ORF-Chef mittlerweile zurückgetreten ist, und ORF-Enterprise-Geschäftsführer Oliver Böhm (349.000 Euro).
Der ORF betont in seinem Vorwort zum Transparenzbericht, dass man sich des Privilegs der öffentlichen Finanzierung bewusst sei und sorgsam mit den Beiträgen der Bevölkerung umgehe. Seit vielen Jahren verfolge man einen intensiven Sparkurs, der mit „harten Einschnitten“ für die Belegschaft einhergehe. So seien seit 2007 knapp 1.000 Vollzeitäquivalente abgebaut worden. Im vergangenen Jahr seien auch Nebenbeschäftigungen und externe Beratungsleistungen gesunken. (Lesen Sie auch: Top Verdiener Orf: im: Transparenzbericht legt Gehälter)
Ein weiteres Detail, das der Bericht offenbart, ist die Geschlechterverteilung bei den Topverdienern. Demnach verdienten keine Frau, aber vier Männer über 300.000 Euro. Auch in den vier nächsten Gehaltskategorien sind deutlich mehr Männer vertreten. Dies spiegelt ein bekanntes Problem in vielen Unternehmen wider, bei dem Frauen in Führungspositionen und höheren Gehaltsklassen unterrepräsentiert sind.
Die Veröffentlichung des ORF Gehälter Transparenzberichts hat in Österreich erneut eine Diskussion über die Gehälter im öffentlich-rechtlichen Rundfunk ausgelöst. Kritiker bemängeln, dass die Gehälter trotz Sparkurs immer noch zu hoch seien und fordern weitere Einsparungen. Befürworter argumentieren, dass der ORF qualifizierte Mitarbeiter benötige, um ein hochwertiges Programm zu gewährleisten, und dass entsprechende Gehälter notwendig seien, um diese Mitarbeiter zu halten. Die Kronen Zeitung kommentierte die Veröffentlichung mit einem kritischen Blick auf die “da oben am Küniglberg”. (Lesen Sie auch: Top Verdiener Orf: im: Wer sind die…)
Der ORF Gehälter Transparenzbericht ist ein wichtiger Bestandteil der Bemühungen um mehr Transparenz und Kontrolle im öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Er ermöglicht der Öffentlichkeit, die Gehaltsstrukturen des ORF nachzuvollziehen und sich ein Bild davon zu machen, wie die Gelder verwendet werden. Die Veröffentlichung des Berichts wird voraussichtlich auch in Zukunft für Diskussionen sorgen und den Druck auf den ORF erhöhen, weitere Einsparungen vorzunehmen und die Effizienz zu steigern.Der Bericht dient als Grundlage für weitere Reformen und Anpassungen im ORF, um den Sender zukunftsfähig zu machen und den Bedürfnissen der Bevölkerung gerecht zu werden.
| Name | Position | Gehalt (Bruttojahresgehalt) |
|---|---|---|
| Pius Strobl | Verantwortlicher für die Sanierung des ORF-Zentrums | 469.000 Euro |
| Roland Weißmann | Ehemaliger ORF-Chef | 427.500 Euro |
| Oliver Böhm | ORF-Enterprise-Geschäftsführer | 349.000 Euro |
Der ORF ist gesetzlich dazu verpflichtet, die Gehälter der Mitarbeiter, die über 170.000 Euro brutto im Jahr verdienen, offenzulegen. Dies dient der Transparenz und soll die Verwendung von Steuergeldern nachvollziehbar machen. Der Bericht wird jährlich veröffentlicht und ist einsehbar. (Lesen Sie auch: Altersvorsorge: Börsenchef fordert mehr Aktien in der…)
Laut dem ORF Gehälter Transparenzbericht 2025 ist Pius Strobl der Topverdiener. Er erhält ein Bruttojahresgehalt von 469.000 Euro und verantwortete unter anderem die Sanierung des ORF-Zentrums. Auf den weiteren Plätzen folgen Roland Weißmann und Oliver Böhm.
Im Jahr 2025 verdienen insgesamt 65 Personen im ORF inklusive der Tochterunternehmen mehr als 170.000 Euro brutto im Jahr. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Anzahl der Topverdiener damit um zehn Personen gesunken, was vor allem auf Abgänge und Altersteilzeit zurückzuführen ist.
Der ORF betont, seit vielen Jahren einen intensiven Sparkurs zu verfolgen. Seit 2007 wurden knapp 1.000 Vollzeitäquivalente abgebaut. Zudem sind im vergangenen Jahr auch die Nebenbeschäftigungen und externen Beratungsleistungen gesunken, was auf strengere Compliance-Vorschriften zurückgeführt wird.
Der Transparenzbericht zeigt, dass keine Frau, aber vier Männer über 300.000 Euro verdienen. Auch in den niedrigeren Gehaltskategorien sind deutlich mehr Männer als Frauen vertreten, was auf eine ungleiche Verteilung von Frauen in Führungspositionen hindeutet.
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