Die Olympischen Spiele in Predazzo wurden von einem super team skispringen-Wettbewerb auf der Großschanze überschattet, bei dem es zu einem Fan-Zoff um den deutschen Skispringer Philipp Raimund kam. Auslöser war der Sieg des Slowenen Domen Prevc, der mit einem herausragenden Sprung auf 141,5 Meter die Goldmedaille gewann. Raimund hingegen landete auf dem enttäuschenden neunten Platz und sah sich anschließend Provokationen von Prevc-Anhängern ausgesetzt, wie die BILD berichtet.
Der Ursprung des Konflikts liegt in der Skiflug-WM Ende Januar in Oberstdorf. Dort hatte der Schweizer FIS-Koordinator Hubert Mathis dem slowenischen Überflieger Domen Prevc einen Sprung verweigert, nachdem diesem kurz zuvor sein Ski von der Schanze gerutscht war. Die slowenischen Fans gaben daraufhin dem vermeintlichen Deutschen Philipp Raimund die Schuld am verpassten Weltmeistertitel. Diese Verwechslung führte nun bei den Olympischen Spielen zu unschönen Szenen, als Prevc-Fans Raimund nach dessen verpatztem Sprung auf der Großschanze mit Schmährufen bedachten. (Lesen Sie auch: Startliste Super G Heute: Emma Aicher kämpft…)
Domen Prevc dominierte den Wettbewerb auf der Großschanze mit einem beeindruckenden Flug auf 141,5 Meter. Er überholte damit den bis dahin führenden Japaner Ren Nikaido, der sich mit Silber begnügen musste. Bronze ging an den Polen Kacper Tomasiak. Der beste Österreicher war Jan Hörl, der den fünften Platz belegte. Für Stefan Kraft und Daniel Tschofenig verlief der Wettkampf hingegen enttäuschend. Kraft schied bereits im ersten Durchgang aus, während Tschofenig wegen eines Regelverstoßes disqualifiziert wurde, berichtet sport.ORF.at.
Philipp Raimund zeigte sich sichtlich verärgert über die Anfeindungen der slowenischen Fans. “Die haben nein, nein, nein zu mir gerufen – wegen der Skiflug-WM. Und ich habe dann gesagt: ‚Ihr wisst schon, dass er Schweizer ist. Mit dem habe ich nichts zu tun‘”, erklärte Raimund gegenüber der BILD. Er fügte hinzu, dass es “extrem unangebracht und komplett unnötig” sei, ihm nach dem Sieg von Domen Prevc die Ereignisse der Skiflug-WM vorzuwerfen. Raimund wertete das Verhalten der Fans als “menschliche Schwäche”. (Lesen Sie auch: Startliste Super G Männer Olympia: Favoriten und…)
Auch Jan Hörl äußerte sich nach dem Wettbewerb. Obwohl er mit dem fünften Platz sein bestes Olympia-Ergebnis erzielte, war er nicht vollends zufrieden. “Für mich ist es bitter, es zählen hier nur die Medaillen eins, zwei, drei”, sagte Hörl im ORF-Interview. Er haderte mit den Bedingungen, die er als “bisschen anders” empfand. Stefan Kraft zeigte sich enttäuscht über sein frühes Ausscheiden. Daniel Tschofenig kommentierte seine Disqualifikation aufgrund der zu großen Schuhe nicht öffentlich.
Der Vorfall um Philipp Raimund zeigt, wie emotional der Skisprungsport sein kann und wie schnell sich sportliche Erfolge und Misserfolge auf die Stimmung der Fans auswirken. Trotz des Fan-Zoffs bleibt festzuhalten, dass Domen Prevc eine herausragende Leistung gezeigt und verdient die Goldmedaille gewonnen hat. Für die deutschen Skispringer gilt es, die Enttäuschung zu verarbeiten und sich auf die kommenden Wettbewerbe zu konzentrieren. Die FIS wird die Vorkommnisse sicherlich analysieren und gegebenenfalls Maßnahmen ergreifen, um ähnliche Situationen in Zukunft zu vermeiden. (Lesen Sie auch: Olympiasieger Skispringen: Philipp Raimund: Olympiasieg)
Das deutsche super team skispringen hatte sich für die Olympischen Spiele in Predazzo viel vorgenommen. Nach dem überraschenden Olympiasieg auf der Normalschanze waren die Erwartungen an Philipp Raimund und seine Teamkollegen gestiegen. Umso größer war die Enttäuschung über das Abschneiden auf der Großschanze. Bundestrainer Stefan Horngacher wird nun die Fehler analysieren und versuchen, das Team für die kommenden Aufgaben neu zu motivieren. Es bleibt zu hoffen, dass sich die deutschen Skispringer von den negativen Begleiterscheinungen des Wettbewerbs nicht entmutigen lassen und weiterhin ihr Bestes geben.
Der Fan-Zoff entstand durch eine Verwechslung bei der Skiflug-WM, bei der slowenische Fans Raimund fälschlicherweise die Schuld an einem verpassten Sprung von Domen Prevc gaben. Diese Anfeindungen wurden nach Prevc’ Sieg auf der Großschanze bei den Olympischen Spielen wiederholt. (Lesen Sie auch: Philipp Raimund holt sensationell Gold im Skispringen)
Domen Prevc aus Slowenien gewann die Goldmedaille auf der Großschanze in Predazzo. Er zeigte einen herausragenden Sprung auf 141,5 Meter und überholte damit den bis dahin führenden Japaner Ren Nikaido.
Philipp Raimund belegte den neunten Platz bei dem Skisprung-Wettbewerb auf der Großschanze in Predazzo. Dies war eine Enttäuschung für ihn, nachdem er zuvor auf der Normalschanze überraschend Olympiasieger geworden war.
Philipp Raimund zeigte sich verärgert über die Provokationen der slowenischen Fans. Er wies darauf hin, dass er mit dem Vorfall bei der Skiflug-WM nichts zu tun hatte und bezeichnete das Verhalten der Fans als “menschliche Schwäche”.
Der Vorfall stellt eine zusätzliche Belastung für das deutsche Skisprungteam dar. Bundestrainer Stefan Horngacher wird nun versuchen, die Mannschaft neu zu motivieren und die Fehler zu analysieren, um in den kommenden Wettbewerben wieder erfolgreich zu sein.
| Platz | Name | Nation | Weite (m) |
|---|---|---|---|
| 1 | Domen Prevc | Slowenien | 141,5 |
| 2 | Ren Nikaido | Japan | k.A. |
| 3 | Kacper Tomasiak | Polen | k.A. |
| 5 | Jan Hörl | Österreich | k.A. |
| 9 | Philipp Raimund | Deutschland | k.A. |
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