Das deutsche Duell im Olympia Rodeln Einsitzer der Frauen endete mit einem Drama. Julia Taubitz sicherte sich die Goldmedaille, während Merle Malou Fräbel durch einen folgenschweren Fehler am Start die Chance auf eine Medaille vergab. Die Konkurrenz, insbesondere Lisa Schulte aus Österreich, konnte von diesem Ausrutscher jedoch nicht profitieren.
Rodeln ist seit 1964 fester Bestandteil des olympischen Programms. Die Athleten rasen auf einem Schlitten liegend einen Eiskanal hinab und erreichen dabei Geschwindigkeiten von bis zu 140 km/h. Präzision und Mut sind entscheidend, um die anspruchsvolle Strecke fehlerfrei zu bewältigen. Der Einsitzer-Wettbewerb stellt dabei die Königsdisziplin dar, in der die Athleten ihr Können allein unter Beweis stellen müssen. Die Olympiabahn „Eugenio Monti“ von Cortina d’Ampezzo, auf der die aktuellen Wettkämpfe ausgetragen werden, gilt als besonders anspruchsvoll. (Lesen Sie auch: Curling Olympia 2026: 2026: Debüt im Frauen-Doppelsitzer)
Vor dem dritten Durchgang der Frauen im Einsitzer-Rennen schien alles auf ein deutsches Duell um Gold hinauszulaufen. Julia Taubitz führte knapp vor ihrer Teamkollegin Merle Malou Fräbel. Doch dann patzte Fräbel am Start. Wie BILD berichtet, verreißt sie ihren Schlitten und knallte gegen die Bande. Dieser Fehler kostete sie wertvolle Zeit und letztlich die Medaille.
Julia Taubitz hingegen zeigte keine Nerven und fuhr einen überlegenen Sieg ein. Mit einem Vorsprung von über neun Zehntelsekunden distanzierte sie die Konkurrenz und sicherte sich die Goldmedaille. Für die 29-Jährige ist es der größte Erfolg ihrer Karriere. Silber ging an die Lettin Elina Bota, Bronze an die US-Amerikanerin Ashley Farquharson. (Lesen Sie auch: Olympia Morgen Zeitplan: und Highlights am 10.…)
Für die österreichischen Rodlerinnen lief es nicht nach Wunsch. Lisa Schulte, die im Gesamtweltcup führt, belegte am Ende den siebten Platz. Laut sport.ORF.at konnte sie nach vier Durchgängen nicht zur Aufholjagd ansetzen. Ihre Teamkolleginnen Hannah Prock und Dorothea Schwarz landeten auf den Plätzen zehn und elf. Schulte lag nach vier Läufen 1,437 Sekunden hinter der Olympiasiegerin, auf das Podest fehlte ihr fast eine halbe Sekunde.
ZDF-Experte Johannes Ludwig, selbst Olympiasieger von Peking 2022, analysierte Fräbels Fehler im Studio: „Das ist wirklich schade, so ein Riesen-Schnitzer gleich am Start.” Die Enttäuschung bei der jungen Athletin war groß. Julia Taubitz hingegen freute sich über ihren Triumph und bedankte sich bei ihrem Team für die Unterstützung. (Lesen Sie auch: Medaillenspiegel Aktuell: Deutsche Hoffnungen bei Olympia)
Der Rodel-Wettbewerb der Frauen hat gezeigt, wie schnell sich das Blatt wenden kann. Ein einziger Fehler kann über Sieg oder Niederlage entscheiden. Für die jungen Athletinnen wie Merle Malou Fräbel gilt es, aus solchen Erfahrungen zu lernen und gestärkt in die Zukunft zu gehen. Julia Taubitz hingegen hat bewiesen, dass sie zu den Besten ihres Fachs gehört und wird auch in Zukunft eine wichtige Rolle im Rodelsport spielen. Die nächste Chance, sich zu beweisen, bietet sich bei den kommenden Weltmeisterschaften.
Julia Taubitz aus Deutschland gewann die Goldmedaille im Rodeln Einsitzer der Frauen bei den Olympischen Spielen 2026. Sie setzte sich mit einem deutlichen Vorsprung gegen die Konkurrenz durch und feierte den größten Erfolg ihrer Karriere. (Lesen Sie auch: Olympia Live Ticker: 2026: Alle Wettbewerbe im…)
Lisa Schulte, die im Gesamtweltcup führt, belegte im Rodeln Einsitzer bei den Olympischen Spielen den siebten Platz. Sie konnte trotz guter Leistung nicht in den Kampf um die Medaillen eingreifen und verpasste das Podest deutlich.
Merle Fräbel verpasste eine Medaille im Rodeln Einsitzer aufgrund eines Fehlers am Start im dritten Durchgang. Sie verreißt ihren Schlitten und knallte gegen die Bande, wodurch sie wertvolle Zeit verlor und ihre Medaillenchancen einbüßte.
Die olympischen Rodelwettbewerbe 2026 fanden auf der neuen Olympiabahn „Eugenio Monti“ von Cortina d’Ampezzo statt. Diese Bahn gilt als besonders anspruchsvoll und stellt hohe Anforderungen an die Athleten.
Rodeln ist seit 1964 fester Bestandteil des olympischen Programms. Seitdem kämpfen Athleten aus aller Welt um Medaillen in den verschiedenen Rodeldisziplinen, darunter der Einsitzer der Frauen und Männer sowie der Doppelsitzer.
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