Als Frau habe sie sich “nie besonders feminin” gefühlt, sondern eher als “schwuler Mann”. Das hat Olivia Colman jetzt verraten.
Oscarpreisträgerin Olivia Colman, 52, sorgt mit einem Interview zu ihrem aktuellen Film “Jimpa” für Aufsehen. Die Schauspielerin verriet dem queeren Magazin “Them”, dass sie sich schon immer “irgendwie nicht-binär” gefühlt habe.
In dem Film spielt die Britin Hannah, die Mutter eines nicht-binären Kindes (gespielt von Aud Mason-Hyde, 20). In dem Interview beschrieb sie nun ihr eigenes Unbehagen mit starren Geschlechterrollen. “Mein ganzes Leben lang hatte ich Auseinandersetzungen mit Menschen, bei denen ich mich immer irgendwie nicht-binär gefühlt habe.”
Sie habe sich “als Frau nie besonders feminin gefühlt”. Colman, die auch schon als Queen Elizabeth II. in der Netflix-Serie “The Crown” zu sehen war, schilderte: “Ich habe mich meinem Mann gegenüber immer als schwuler Mann beschrieben. Und er sagt: ‘Ja, das verstehe ich.’ Und deshalb fühle ich mich hier wohl und geborgen.” Colman und ihr Ehemann Ed Sinclair sind seit 2001 verheiratet und haben drei gemeinsame Kinder. In der Beziehung würden sie sich abwechseln, der oder die “Starke” zu sein, erzählte die Schauspielerin weiter.
“Ich glaube, jeder Mensch hat all das in sich. Das habe ich schon immer so empfunden.” Nach den Dreharbeiten habe sie gewusst, dass sie nicht allein sei. Die Schauspielerin betonte auch, sie verbringe “nicht besonders viel Zeit mit Menschen, die strikt heterosexuell sind”. Sie fühle sich “in verschiedenen Welten” zuhause und sie kenne viele Menschen, denen es genauso gehe. “Die Männer, die ich kenne und liebe, sind sich all ihrer Facetten bewusst.”
Über die Arbeit an “Jimpa”, in dem sie neben überwiegend queeren niederländischen Schauspielern zu sehen ist, sagte sie an “all die Nörgler, Hasser und Gemeine” gerichtet: “Wenn sie doch nur Zeit mit so vielen herzlichen und freundlichen Menschen verbringen könnten! Ich wünsche mir, dass alle einfach vorbeikommen, Hallo sagen und sich von Herzen geliebt fühlen.” Sie habe während der Zusammenarbeit sehr viel dazu gelernt. “Ehrlich gesagt bin ich mir nicht sicher, ob ich vorher jemals so viel Zeit mit jemandem aus der Trans-Community verbracht habe, wenn ich so darüber nachdenke. Ja, ich habe einiges gelernt und bin auch besser im Umgang mit Pronomen geworden.”
Quelle: Gala
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