Olivenöl ist ein beliebtes Speiseöl, doch die Qualität lässt oft zu wünschen übrig. Die Stiftung Warentest hat in einer aktuellen Untersuchung festgestellt, dass viele Olivenöle mangelhaft oder bestenfalls mittelmäßig sind. Besonders überraschend: Zwei zuvor gelobte Aldi-Produkte fielen im Test komplett durch. Dies wirft Fragen nach den Qualitätsstandards und der Kennzeichnung von Olivenölen auf.
Olivenöl wird seit Jahrtausenden im Mittelmeerraum produziert und konsumiert. Es gilt als wichtiger Bestandteil der mediterranen Ernährung, die für ihre gesundheitlichen Vorteile bekannt ist. Natives Olivenöl extra, die höchste Güteklasse, zeichnet sich durch seinen niedrigen Säuregehalt und seinen Gehalt an wertvollen Inhaltsstoffen wie einfach ungesättigten Fettsäuren und Antioxidantien aus. Diese Inhaltsstoffe können sich positiv auf die Herzgesundheit auswirken und Entzündungen im Körper reduzieren. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit EFSA hat beispielsweise gesundheitsbezogene Angaben zu Olivenöl geprüft und für zulässig erklärt.
Die Beliebtheit von Olivenöl hat in den letzten Jahren weltweit zugenommen. Verbraucher schätzen den Geschmack und die gesundheitlichen Vorteile. Allerdings ist die Qualität von Olivenöl nicht immer gleichbleibend. Es gibt große Unterschiede in Bezug auf Anbau, Verarbeitung und Lagerung. Auch die Kennzeichnung von Olivenölen ist nicht immer transparent, was es Verbrauchern erschwert, ein hochwertiges Produkt zu erkennen. (Lesen Sie auch: Veronika Grimm: Wie der Iran die Energieversorgung)
Die Stiftung Warentest hat in ihrer aktuellen Untersuchung 25 Olivenöle der Güteklasse “nativ extra” getestet. Das Ergebnis ist ernüchternd: Nur vier Produkte erhielten die Note “gut”. Die Mehrheit der Öle wurde mit “befriedigend” oder “ausreichend” bewertet. Acht Olivenöle fielen sogar mit “mangelhaft” durch, berichtet Joyn. Besonders überraschend ist das schlechte Abschneiden von zwei Olivenöl-Bestsellern von Aldi: Sowohl die Bio-Eigenmarke (ehemals Gut Bio) als auch die Eigenmarke Bellasan erhielten die Note “mangelhaft”.
Die Testergebnisse zeigen, dass es erhebliche Qualitätsunterschiede bei Olivenölen gibt. Einige Produkte wiesen sensorische Mängel auf, wie beispielsweise einen ranzigen oder stichigen Geruch. Andere waren mit Schadstoffen belastet. Auch die Deklaration der Olivenöle wurde kritisiert. So entsprach beispielsweise die Angabe “nativ extra” nicht immer den tatsächlichen Qualitätsmerkmalen.
Auch der Schweizer Beobachter berichtet über den Test von Stiftung Warentest. Hier schnitt unter anderem ein Olivenöl von Denner nicht gut ab. Nur vier von 25 Olivenölen erhielten die Note «Gut». Erfreulich war das Testurteil für die Migros. Sie erhielt zweimal die Note «gut». Das Bio-Olivenöl nativ extra von Alnatura erhielt von allen 25 getesteten Ölen die beste Note. Es kostet 17 Franken pro Liter. Weniger erfreulich ist das Resultat für Lidl. Das native Bio-Olivenöl extra vergine der Eigenmarke Primadonna (Fr. 13.27 pro Liter) erhielt die Note «befriedigend», das herkömmliche Primadonna-Olivenöl nativ extra vergine (Fr. 11.93 pro Liter) nur die Note «ausreichend». (Lesen Sie auch: Kira Weidle-Winkelmann: Podestplatz zum Saisonabschluss)
Die Ergebnisse der Stiftung Warentest haben in den sozialen Medien und in Verbraucherforen für Aufsehen gesorgt. Viele Konsumenten äußerten sich enttäuscht über die mangelnde Qualität von Olivenölen. Einige forderten eine strengere Kontrolle und eine transparentere Kennzeichnung. Auch Experten äußerten sich besorgt über die Ergebnisse. Sie wiesen darauf hin, dass die Qualität von Olivenöl von vielen Faktoren abhängt, wie beispielsweise der Olivensorte, dem Anbaugebiet, der Erntemethode und der Verarbeitung. Um ein hochwertiges Olivenöl zu erhalten, sei es wichtig, auf eine sorgfältige Herstellung und eine schonende Verarbeitung zu achten.
Die Ergebnisse der Stiftung Warentest zeigen, dass Verbraucher beim Kauf von Olivenöl vorsichtig sein sollten. Es ist nicht immer einfach, ein hochwertiges Produkt zu erkennen. Ein hoher Preis ist keine Garantie für gute Qualität. Auch bekannte Marken können im Test schlecht abschneiden. Verbraucher sollten sich daher vor dem Kauf informieren und auf bestimmte Qualitätsmerkmale achten. Dazu gehören beispielsweise die Güteklasse “nativ extra”, die Angabe des Erntejahres und des Anbaugebiets sowie die sensorischen Eigenschaften des Öls. Ein gutes Olivenöl sollte fruchtig, bitter und scharf schmecken. Es sollte keinen ranzigen oder stichigen Geruch haben. Hilfreich sind auch Testsiegel und Auszeichnungen, die auf eine hohe Qualität hinweisen. Die Stiftung Warentest veröffentlicht regelmäßig Testergebnisse zu Olivenölen und anderen Lebensmitteln.
Um die Qualität von Olivenöl zu erhalten, ist auch die richtige Lagerung wichtig. Olivenöl sollte kühl, dunkel und luftdicht aufbewahrt werden. Es ist empfindlich gegenüber Licht, Wärme und Sauerstoff. Eine geöffnete Flasche sollte innerhalb von wenigen Monaten verbraucht werden. (Lesen Sie auch: Kira Weidle-Winkelmann: Podestplatz zum Saisonabschluss)
Die folgende Tabelle zeigt die größten Olivenöl produzierenden Länder der Welt (ungefähre Angaben für das Jahr 2024):
| Land | Produktionsmenge (Tonnen) |
|---|---|
| Spanien | 1.300.000 |
| Italien | 315.000 |
| Griechenland | 300.000 |
| Tunesien | 220.000 |
| Türkei | 180.000 |
Ein gutes Olivenöl zeichnet sich durch die Güteklasse “nativ extra”, ein fruchtiges, bitteres und scharfes Aroma sowie das Fehlen von Fehlgerüchen aus. Auch die Angabe des Erntejahres und des Anbaugebiets sind wichtige Qualitätsmerkmale. Testsiegel können ebenfalls hilfreich sein.
Olivenöl sollte kühl, dunkel und luftdicht aufbewahrt werden, da es empfindlich gegenüber Licht, Wärme und Sauerstoff ist. Eine geöffnete Flasche sollte innerhalb weniger Monate verbraucht werden, um den Verlust von Aromen und wertvollen Inhaltsstoffen zu vermeiden. (Lesen Sie auch: Massenstart Biathlon Oslo: Voigt überzeugt in: Deutsche)
Olivenöl, insbesondere natives Olivenöl extra, enthält einfach ungesättigte Fettsäuren und Antioxidantien, die sich positiv auf die Herzgesundheit auswirken und Entzündungen im Körper reduzieren können. Es ist ein wichtiger Bestandteil der mediterranen Ernährung.
Einige Olivenöle fielen im Test von Stiftung Warentest durch, weil sie sensorische Mängel aufwiesen (z.B. ranziger Geruch), mit Schadstoffen belastet waren oder die Deklaration “nativ extra” nicht den tatsächlichen Qualitätsmerkmalen entsprach.
Laut Merkur.de ist Spanien der weltweit größte Produzent von Olivenöl. Die Produktionsmenge übersteigt die anderer Länder wie Italien und Griechenland deutlich. Die Anbaubedingungen in Spanien sind ideal für Olivenbäume.
Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Anleger sollten eigene Recherche betreiben.
Tottenham Hotspur trifft auf Nottingham Forest in einem entscheidenden Premier League-Spiel, das für beide Teams…
Die deutsche Handball-Nationalmannschaft bestreitet handball heute in Bremen ein Testspiel gegen Ägypten. Anwurf ist um…
Am Sonntag treffen Mainz und Eintracht Frankfurt in einem wichtigen Bundesliga-Spiel aufeinander. Für Frankfurt geht…
Am Sonntag treffen Mainz 05 und Eintracht Frankfurt in der Bundesliga aufeinander. Mainz geht mit…
Die österreichische Biathletin Lisa Theresa Hauser hat überraschend ihr Karriereende bekannt gegeben. Nur einen Tag…
Die österreichische Biathletin Lisa Theresa Hauser hat überraschend ihr Karriereende bekannt gegeben. Nur einen Tag…