Bei der nordische Kombination Olympia in Val di Fiemme träumt der österreichische Athlet Johannes Lamparter von einer weiteren Medaille. Nach seinem Silber-Gewinn auf der Normalschanze möchte der Tiroler nun auch auf der Großschanze angreifen. Der Bewerb findet am Dienstag statt.
Die nordische Kombination ist eine traditionsreiche Sportart, die seit den ersten Olympischen Winterspielen 1924 in Chamonix zum Programm gehört. Sie besteht aus einem Sprunglauf von der Schanze und einem anschließenden Langlauf. Die Reihenfolge der Disziplinen hat sich im Laufe der Zeit geändert, aber das Grundprinzip ist gleich geblieben: Zuerst wird gesprungen, dann gelaufen. Die Ergebnisse des Springens werden in Zeitabstände für den Langlauf umgerechnet, sodass der Athlet, der als Erster die Ziellinie überquert, auch den Wettbewerb gewinnt. Die nordische Kombination gilt als besonders anspruchsvoll, da sie sowohl technische Fähigkeiten im Skispringen als auch Ausdauer und Schnelligkeit im Langlauf erfordert. Für viele Athleten ist die nordische Kombination Olympia der Höhepunkt ihrer Karriere. (Lesen Sie auch: Olympia 2030 Winter: Nordische Kombination kämpft ums)
Johannes Lamparter geht am Dienstag in Val di Fiemme auf seine zweite olympische Medaille los. Nach Silber zum Auftakt auf der Normalschanze will der 24-jährige Tiroler auf der Großschanze mehr. „Man träumt immer von einer Draufgabe“, sagte Lamparter im ORF-Interview. Auch die anderen beiden Österreicher gehen angriffslustig in den zweiten Einzel-Bewerb.
Lamparter erfüllte sich vergangene Woche mit Silber auf der Normalschanze im vierten Versuch den Wunsch von der ersehnten Olympiamedaille. „Es war eine Erleichterung im Kombi-Team zu spüren und auch bei mir selber. Jetzt kann ich hinter der Olympiamedaille einen Haken dahinter machen. Es war ein ganz großes Ziel von mir. Ich habe den Druck auch gespürt von mir selber und auch von außen“, meinte der fünffache Saisonsieger. Dank der Medaille könne er nun „befreit“ in die zweite Woche gehen. (Lesen Sie auch: Nordische Kombination vor dem Olympia-Aus? Zukunft ungewiss)
Trotz des Selbstvertrauens und der guten Form von Lamparter, ist die Konkurrenz bei der nordische Kombination Olympia stark. Athleten aus Norwegen, Deutschland und Japan zählen ebenfalls zu den Favoriten und werden alles daran setzen, Lamparter den Gewinn einer weiteren Medaille zu erschweren. Es wird erwartet, dass sich Lamparter voll auf seine Stärken konzentriert und sein Bestes gibt, um im Kampf um die Medaillen mitzumischen. Die Großschanze in Predazzo liegt dem Gesamtweltcup-Führenden jedenfalls. Im Training kam er sehr gut zurecht und überzeugte mit guten Sprüngen und, dass seine Laufform passt, stellte er im Normalschanzen-Bewerb unter Beweis.
Der Einzelbewerb von der Großschanze bei der nordische Kombination Olympia findet am Dienstag, den 18. Februar 2026, in Val di Fiemme statt. Der Sprunglauf beginnt um 10:00 Uhr, der Langlauf über 10 Kilometer startet um 13:45 Uhr. Fans können die Wettkämpfe live im TV auf ORF1 und im Livestream verfolgen. Auch andere Sender bieten möglicherweise Übertragungen an, daher lohnt sich ein Blick in die jeweiligen Programmübersichten. (Lesen Sie auch: Medaillen Olympia 2026: Lamparter holt Silber bei…)
Wie Heute berichtet, sind die ÖSV-Kombinierer bereit, auf der Schanze vorzulegen und um Gold zu kämpfen. Die Ausgangsposition wird entscheidend sein, um im Langlauf eine gute Chance auf die Medaillen zu haben.
Ein Erfolg bei der nordische Kombination Olympia wäre für den Österreichischen Skiverband (ÖSV) von großer Bedeutung. Nach einer bisher durchwachsenen Saison im nordischen Bereich, würden Medaillen bei den Olympischen Spielen die Stimmung im Team deutlich aufhellen und das Selbstvertrauen für zukünftige Wettkämpfe stärken. Zudem würde ein Erfolg die Bedeutung der nordischen Kombination in Österreich unterstreichen und möglicherweise mehr junge Menschen für diese Sportart begeistern. Der ÖSV investiert viel in die Nachwuchsförderung und hofft, dass sich diese Investitionen langfristig auszahlen werden. Ein Blick auf die offizielle Website des ÖSV gibt einen Einblick in die Verbandsarbeit. (Lesen Sie auch: ARD Olympia Live: Zeitplan, Übertragung und deutsche…)
Nach dem Einzelbewerb von der Großschanze steht bei der nordische Kombination Olympia noch ein Teambewerb auf dem Programm. Hier haben die österreichischen Athleten ebenfalls gute Chancen auf eine Medaille, sofern sie ihre Leistungen abrufen können. Es wird erwartet, dass das Team geschlossen auftritt und sich gegenseitig unterstützt, um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen. Die Konkurrenz ist jedoch auch im Teambewerb stark, sodass ein spannender Wettkampf zu erwarten ist.
Die Nordische Kombination bei Olympia umfasst in der Regel zwei Disziplinen: Skispringen und Langlauf. Die Athleten absolvieren zuerst einen Sprung von der Schanze, dessen Ergebnis in einen Zeitrückstand für den anschließenden Langlauf umgerechnet wird. Wer zuerst im Ziel des Langlaufs ist, gewinnt.
Die Wettkämpfe in der Nordischen Kombination bei den Olympischen Spielen 2026 finden im Februar in Val di Fiemme statt. Der Einzelbewerb von der Großschanze ist für Dienstag, den 18. Februar, angesetzt, mit dem Springen um 10:00 Uhr und dem Langlauf um 13:45 Uhr.
Zu den Favoriten bei der Nordischen Kombination Olympia 2026 zählen Athleten wie Johannes Lamparter aus Österreich, der bereits eine Silbermedaille gewonnen hat. Auch Athleten aus Norwegen, Deutschland und Japan gehören zum erweiterten Favoritenkreis und können um die Medaillen mitkämpfen.
Die Nordische Kombination Olympia wird live im TV auf ORF1 übertragen. Zudem gibt es einen Livestream, um die Wettkämpfe online zu verfolgen. Es empfiehlt sich, auch die Programmübersichten anderer Sender zu prüfen, da möglicherweise weitere Übertragungen angeboten werden.
Erfolge in der Nordischen Kombination bei Olympia sind für den ÖSV von großer Bedeutung, da sie das Selbstvertrauen stärken und die Bedeutung der Sportart in Österreich unterstreichen. Zudem können sie dazu beitragen, mehr junge Menschen für die Nordische Kombination zu begeistern.
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