Mrbeast Klage: Firma Wegen Sexueller Belästigung
Eine ehemalige Angestellte verklagt die Firma des YouTube-Stars MrBeast wegen sexueller Belästigung und Diskriminierung.

Beast Industries, die Firma des YouTube-Megastars MrBeast, 27, wird verklagt. Eine ehemalige Angestellte erhebt laut übereinstimmender US-Berichte schwere Vorwürfe. Sie sei selbst sexueller Belästigung ausgesetzt gewesen und habe beobachtet, wie auch andere Frauen belästigt wurden. Die Firma spricht in einem Statement von “eindeutig falschen Aussagen”. (Lesen Sie auch: Katie Holmes Joshua Jackson)
In einer im US-Bundesstaat North Carolina eingereichten Klage beschreibt die Frau, die im Jahr 2022 als Leiterin des Instagram-Teams des Unternehmens eingestellt worden war, laut der “New York Times” und des Branchenmagazins “Variety” eine Unternehmenskultur, in der Mitarbeiterinnen herabgewürdigt werden. Während ihrer Beschäftigung habe die Klägerin erlebt, wie sie selbst und andere Mitarbeiterinnen sexueller Belästigung ausgesetzt waren, die von Vorgesetzten geduldet und sogar gefördert wurde.
Klägerin sollte sich angeblich geehrt fühlen
Der ehemalige CEO James Warren, bei dem es sich der “New York Times” zufolge um MrBeasts Cousin handle, habe sie etwa zu Einzelgesprächen in seinem Zuhause aufgefordert, bei denen er ihr Erscheinungsbild kommentiert habe. Warren habe ihr etwa auch gesagt, dass sie sich geehrt fühlen sollte, dass ein Kunde sich an sie herangemacht habe. Danach gefragt, warum MrBeast, mit bürgerlichem Namen Jimmy Donaldson, nicht mit ihr an bestimmten Projekten arbeiten wolle, habe sie zu hören bekommen, dass sie eine schöne Frau sei und ihr Aussehen “einen bestimmten sexuellen Effekt” auf Donaldson habe. (Lesen Sie auch: Katie Holmes Joshua Jackson: Liebescomeback-Gerüchte)
Beschwerden über sexuelle Belästigung seien von der Personalabteilung als “unbegründet” abgetan worden. Daraufhin sei die Klägerin in eine unbedeutende Position in einer Abteilung versetzt worden, die unter Mitarbeitenden als die Abteilung bekannt sei, in der “Karrieren ihr Ende finden”. Weniger als drei Wochen nach ihrer Rückkehr aus einem Mutterschaftsurlaub sei die Klägerin gefeuert worden – mit der Begründung, dass sie “zu qualifiziert” für die Rolle sei, in die sie zuvor versetzt worden war.
Die Frau klagt unter anderem auf entgangenen Lohn, Schadenersatz und die Übernahme von Anwaltskosten. In einem Statement an “Variety” weist die Firma sämtliche Vorwürfe zurück. Die Klage sei auf Publicity ausgerichtet und basiere “auf absichtlichen Falschdarstellungen und eindeutig falschen Aussagen”. Man verfüge über entsprechende Belege, um dies auch zu beweisen. Und weiter: “Wir werden uns nicht opportunistischen Anwälten beugen, die darauf aus sind, sich auf unsere Kosten zu bereichern.” (Lesen Sie auch: Patrick Muldoon starb am Wochenende: Denise Richards…)
Ursprünglich berichtet von: Gala





