Marius Borg Høiby, der Sohn der norwegischen Kronprinzessin Mette-Marit, steht erneut im Fokus der Öffentlichkeit, da über seinen Antrag auf vorzeitige Haftentlassung mit elektronischer Fußfessel entschieden wird. Der 29-Jährige sitzt seit Anfang Februar in Untersuchungshaft und hofft, die Zeit bis zur Urteilsverkündung in Hausarrest auf dem königlichen Anwesen Skaugum verbringen zu können.
Marius Borg Høiby ist der älteste Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit, der aus einer früheren Beziehung stammt. Er ist nicht Teil des norwegischen Königshauses, steht aber aufgrund seiner familiären Verbindung regelmäßig im Rampenlicht. In den vergangenen Jahren geriet er mehrfach in die Schlagzeilen, zuletzt wegen schwerwiegender Vorwürfe, die zu seiner Verhaftung führten. Die aktuelle Situation dreht sich um die Frage, ob er die Untersuchungshaft unter Auflagen verlassen darf. (Lesen Sie auch: Marius Borg Høiby: Staatsanwaltschaft fordert Haftstrafe)
Wie mehrere Medien berichten, darunter BILD, haben die Anwälte von Marius Borg Høiby einen Antrag auf eine alternative Form der Untersuchungshaft gestellt. Konkret geht es um die Möglichkeit, die restliche Zeit bis zum Urteil mit einer elektronischen Fußfessel in Hausarrest zu verbringen. Als möglicher Wohnort wurde das Anwesen Skaugum genannt, das sich in unmittelbarer Nähe zum Wohnsitz des Kronprinzenpaares befindet. Einem Bericht von GALA.de zufolge, wurde dort kürzlich ein neuer Mietvertrag abgeschlossen. Die Anhörung vor Gericht, die über den Antrag entscheidet, fand am 6. Mai statt und dauerte etwa eine Stunde. Der Ausgang ist bisher nicht bekannt.
In Norwegen besteht seit August 2025 die Möglichkeit, Untersuchungshaft durch Hausarrest mit elektronischer Fußfessel zu ersetzen. Eine wichtige Voraussetzung dafür ist, dass der Beschuldigte einen festen Wohnsitz nachweisen kann. Dies könnte im Fall von Marius Borg Høiby problematisch sein, da er seit seiner Festnahme keinen festen Wohnsitz mehr hat. (Lesen Sie auch: Gasleck in Hernals sorgt für Stromausfälle und…)
Marius Borg Høiby wurde Anfang Februar 2026 verhaftet. Ihm werden mehrere Sexualstraftaten zur Last gelegt. Die Staatsanwaltschaft forderte eine Haftstrafe von sieben Jahren und sieben Monaten. Der Prozess gegen ihn fand von Anfang Februar bis Mitte März statt. Seitdem befindet er sich in Untersuchungshaft, zunächst mit Kontakt zu anderen Häftlingen, später in Isolation.
Die Berichterstattung über den Fall Marius Borg Høiby ist in Norwegen und auch international auf großes Interesse gestoßen. Während einige Medien die mögliche Haftentlassung kritisch sehen, betonen andere die Bedeutung des sozialen Umgangs für den Angeklagten. Sein Anwalt René Ibsen argumentiert, dass die Isolation eine große Belastung für seinen Mandanten darstellt und der Hausarrest mit Fußfessel eine Möglichkeit wäre, ihm den Kontakt zu anderen Menschen zu ermöglichen. (Lesen Sie auch: Gta Vi: Take-Two-Chef äußert sich zu Preis)
Die Entscheidung über den Antrag auf Hausarrest wird maßgeblich beeinflussen, wie Marius Borg Høiby die Zeit bis zur Urteilsverkündung verbringen wird. Sollte dem Antrag stattgegeben werden, könnte er in das Anwesen Skaugum einziehen und dort unter Auflagen leben. Dies würde ihm ermöglichen, mehr soziale Kontakte zu pflegen und sich besser auf das Urteil vorzubereiten. Wird der Antrag abgelehnt, bleibt er weiterhin in Untersuchungshaft.
Unabhängig vom Ausgang des Antrags steht Marius Borg Høiby vor einer ungewissen Zukunft. Das Urteil im Sexualstrafprozess wird seine weiteren Lebensumstände maßgeblich bestimmen. Die öffentliche Aufmerksamkeit, die ihm aufgrund seiner familiären Beziehungen zuteilwird, dürfte auch in Zukunft anhalten. (Lesen Sie auch: BYD an VW-Werk in Dresden interessiert: Übernahme…)
Marius Borg Høiby sitzt in Untersuchungshaft, weil ihm Sexualstraftaten vorgeworfen werden. Der Prozess gegen ihn fand im Februar und März 2026 statt, und die Staatsanwaltschaft hat eine Haftstrafe von über sieben Jahren gefordert.
Aktuell wird über einen Antrag seiner Anwälte entschieden, ihn vorzeitig aus der Untersuchungshaft zu entlassen und ihm stattdessen Hausarrest mit elektronischer Fußfessel zu gewähren. Als möglicher Aufenthaltsort wurde das Anwesen Skaugum genannt.
Kronprinzessin Mette-Marit ist die Mutter von Marius Borg Høiby. Sie und ihr Mann, Kronprinz Haakon, könnten ihm möglicherweise helfen, indem sie ihm auf dem Anwesen Skaugum einen festen Wohnsitz anbieten, was eine Voraussetzung für den Hausarrest wäre.
Die Staatsanwaltschaft hat eine Haftstrafe von sieben Jahren und sieben Monaten gefordert. Das endgültige Urteil wird jedoch erst noch verkündet und könnte von diesem Antrag abweichen, abhängig von der Beweislage und der Einschätzung des Gerichts.
Die Fußfessel würde es Marius Borg Høiby ermöglichen, die restliche Zeit bis zur Urteilsverkündung in Hausarrest zu verbringen, anstatt in der Untersuchungshaft. Dies würde ihm mehr soziale Kontakte und eine bessere Vorbereitung auf das Urteil ermöglichen, allerdings unter strengen Auflagen.
| Datum | Ereignis |
|---|---|
| Anfang Februar 2026 | Verhaftung von Marius Borg Høiby |
| Februar/März 2026 | Prozess gegen Marius Borg Høiby |
| 19. März 2026 | Forderung der Staatsanwaltschaft: 7 Jahre, 7 Monate Haft |
| 6. Mai 2026 | Anhörung über Antrag auf Hausarrest mit Fußfessel |
Weitere Informationen zum norwegischen Königshaus finden sich auf der offiziellen Webseite des Königshauses.
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