Tor des Monats – Tor des Monats: Geschichte, Wahl & aktuelle Nominees 07.03.2026
Manuel Hagel, der am 27. Februar 2026 als Spitzenkandidat der CDU für die anstehende Landtagswahl in Baden-Württemberg im Mittelpunkt steht, prägt die politische Landschaft des Bundeslandes maßgeblich. Als Landesvorsitzender der CDU Baden-Württemberg und Fraktionsvorsitzender im Landtag treibt er seine „Agenda der Zuversicht“ voran und positioniert sich klar für wirtschaftliche Erneuerung sowie eine Abgrenzung von politischen Extremen.
Der Politiker, geboren am 1. Mai 1988, ist seit 2023 Landesvorsitzender der CDU Baden-Württemberg und zum ersten Mal Spitzenkandidat seiner Partei für die Landtagswahl am 8. März 2026. Er will die CDU nach 15 Jahren wieder in die Regierungszentrale führen und setzt auf Themen wie die Bekämpfung der Wirtschaftskrise, Bürokratieabbau und ein starkes „Familienland Baden-Württemberg“.
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Die Karriere von Manuel Hagel ist ein Beispiel für einen Aufstieg innerhalb der CDU Baden-Württemberg. Geboren am 1. Mai 1988 in Ehingen (Donau), absolvierte Hagel zunächst eine Ausbildung zum Bankkaufmann und bildete sich zum Bankfachwirt sowie Bankbetriebswirt weiter. Im Jahr 2014 erwarb er den akademischen Grad des diplomierten Bankbetriebswirts an der Frankfurt School of Finance & Management. Diese solide wirtschaftliche Grundlage prägt auch seine heutigen politischen Ansichten, die oft einen starken Fokus auf ökonomische Stabilität und Wachstum legen.
Sein politisches Engagement begann früh: Bereits 2006 trat Hagel der CDU bei. Mit nur 21 Jahren zog er 2009 in den Gemeinderat seiner Heimatstadt Ehingen ein. Von 2016 bis 2021 bekleidete er das Amt des Generalsekretärs der CDU Baden-Württemberg, bevor er 2021 zum Fraktionsvorsitzenden der CDU im Landtag gewählt wurde. Seit November 2023 ist Manuel Hagel zudem Landesvorsitzender der CDU Baden-Württemberg, was seine Position als zentrale Figur der Partei im Land unterstreicht. Diese Ämter führten ihn schließlich zur Spitzenkandidatur für die Landtagswahl 2026, bei der er das Ziel verfolgt, die CDU nach langer Zeit wieder an die Spitze der Landesregierung zu führen.
Die folgende Tabelle zeigt wichtige Stationen im Werdegang von Manuel Hagel:
| Jahr(e) | Position / Ereignis | Quelle |
|---|---|---|
| 2005-2008 | Ausbildung zum Bankkaufmann | |
| 2006 | Beitritt zur CDU | |
| 2009 | Einzug in den Gemeinderat Ehingen | |
| 2014 | Diplomierter Bankbetriebswirt (Frankfurt School of Finance & Management) | |
| 2016 | Einzug in den Landtag von Baden-Württemberg | |
| 2016-2021 | Generalsekretär der CDU Baden-Württemberg | |
| 2021 | Wahl zum Fraktionsvorsitzenden der CDU im Landtag | |
| 2023 | Wahl zum Landesvorsitzenden der CDU Baden-Württemberg | |
| 2025 | Wahl zum Spitzenkandidaten für die Landtagswahl 2026 |
Im Vorfeld der Landtagswahl 2026 präsentiert Manuel Hagel eine klare Agenda für Baden-Württemberg. Sein zentrales Credo lautet „Wirtschaft, Wirtschaft, Wirtschaft!“, womit er den Erhalt und die Stärkung des Wohlstands im Land in den Vordergrund rückt. Er kritisiert die aktuelle Situation, in der die Automobilindustrie – ein Stolz des Landes – unter einem schleichenden Strukturwandel leidet und möchte einen „Plan für wirtschaftliche Stärke“ umsetzen. Dazu gehören Initiativen zur Bekämpfung der Wirtschaftskrise, Bürokratieabbau und mehr Forschung, um Baden-Württemberg als Innovationsstandort zu festigen.
Ein weiteres Kernthema von Manuel Hagel ist die klare Abgrenzung von politischen Extremisten. Insbesondere gegenüber der AfD positioniert er die CDU als intellektuelles, habituelles und sprachliches Gegenteil. Er betont, dass eine Zusammenarbeit mit der AfD für die Christdemokraten undenkbar sei, da diese Partei keine Verantwortung übernehmen könne und den Wohlstand des Landes durch ideologische Irrwege gefährde. Dies ist eine zentrale Botschaft in seinem Wahlkampf, um die bürgerliche Mitte zu mobilisieren und zu festigen. Darüber hinaus spricht sich Hagel für eine verbindliche Grundschulempfehlung und gegen eine Erhöhung der Erbschaftssteuer aus. Er fordert zudem ein Verfallsdatum für Normen, um Bürokratie abzubauen.
Auch Bildung und Familie spielen für Manuel Hagel eine wichtige Rolle. Er setzt sich für ein verbindliches und kostenloses letztes Kindergartenjahr ein, um sicherzustellen, dass Kinder mit den nötigen Grundkenntnissen in die Schule kommen. Diese Maßnahmen sollen dazu beitragen, Baden-Württemberg als „Familienland“ zu stärken und die Chancengleichheit zu fördern. Seine „Agenda der Zuversicht“ zielt darauf ab, Alltagsprobleme zu lösen und das Land wieder an die Spitze zu bringen.
Die Landtagswahl in Baden-Württemberg am 8. März 2026 wird als „Schicksalswahl“ bezeichnet, und Manuel Hagel tritt als Spitzenkandidat der CDU an, um die langjährige Ära der Grünen als Regierungspartei zu beenden. Sein Hauptkontrahent ist Cem Özdemir von den Grünen, der ebenfalls das Amt des Ministerpräsidenten anstrebt. Die Spannung zwischen den beiden Kandidaten ist hoch, und erste Rededuelle haben bereits stattgefunden, beispielsweise in der SWR-Sendung „Zur Sache Baden-Württemberg“.
Um seine Bekanntheit zu steigern und die Wähler zu überzeugen, ist Manuel Hagel intensiv im Wahlkampf unterwegs. Er sucht die Nähe der Bürger und präsentiert seine Visionen für das Land. Dabei setzt er auch auf prominente Unterstützung aus der Bundes-CDU und der CSU, unter anderem von Bundeskanzler Friedrich Merz und Bayerns Ministerpräsident Markus Söder. Die CDU hofft, mit Hagels junger und dynamischer Ausstrahlung sowie seinen klaren wirtschaftspolitischen Positionen die Wähler zurückzugewinnen, die in den letzten Wahlen andere Parteien bevorzugten. Die Umfragen zeigen eine spannende Ausgangslage, in der die CDU derzeit vor den Grünen liegt, was die Chancen für Hagel auf das Amt des Ministerpräsidenten erhöht.
Für weitere Informationen zur Landtagswahl und den Kandidaten können Sie auch unseren Wahlomat BW nutzen, um Ihre politischen Präferenzen abzugleichen. Die Wahl am 8. März 2026 wird entscheidend sein für die zukünftige Ausrichtung Baden-Württembergs.
Am 27. Februar 2026, kurz vor der Landtagswahl, steht Manuel Hagel nicht nur aufgrund seiner politischen Positionen im öffentlichen Fokus, sondern auch wegen einer wieder aufgetauchten Kontroverse. Ein Interview aus dem Jahr 2018, in dem Hagel eine unangebrachte Bemerkung über eine Schülerin machte („braune Haare, rehbraune Augen“), sorgte kürzlich für Kritik und eine breite öffentliche Debatte. Der damalige 29-jährige Abgeordnete äußerte sich in dem Video über einen Termin in einer Realschulklasse, in der überwiegend Mädchen saßen, und fügte hinzu: „Da gibt’s für 29-jährige Abgeordnete schlimmere Termine als diesen.“
Diese Aussage, die als sexistisch und herabwürdigend empfunden wurde, rief insbesondere bei Grünen-Politikerinnen und in den sozialen Medien Empörung hervor. Die Kritik konzentrierte sich darauf, dass ein Politiker, der ein Bundesland führen möchte, sich nicht hinter solchen Aussagen verstecken sollte. Manuel Hagel reagierte auf die Kritik und versuchte, die Wogen zu glätten, doch die Debatte um die Angemessenheit seiner Äußerungen und seine Entschuldigung hält an. Dieser Vorfall wirft ein Schlaglicht auf die Herausforderungen im modernen Wahlkampf, wo alte Äußerungen schnell wieder an die Oberfläche gelangen und die öffentliche Wahrnehmung beeinflussen können. Es bleibt abzuwarten, wie sich diese Kontroverse auf die bevorstehende Landtagswahl auswirken wird.
Die öffentliche Wahrnehmung von Manuel Hagel ist geprägt von seiner Rolle als junger, dynamischer Politiker, der frischen Wind in die CDU Baden-Württemberg bringen soll. Trotz seines rasanten Aufstiegs und seiner Führungspositionen ist seine Bekanntheit landesweit noch nicht so hoch wie die einiger seiner Mitbewerber. Laut Berichten kannten zum Start seines Wahlkampfes fast 60% der Baden-Württemberger den Kandidaten noch nicht. Dies stellt eine zentrale Herausforderung im aktuellen Wahlkampf dar, die er mit intensiven Auftritten und der Unterstützung prominenter Parteifreunde zu überwinden versucht.
Medial ist Manuel Hagel durch seine Auftritte in Diskussionsrunden, wie dem SWR-Format „Zur Sache Baden-Württemberg“, und in Wahlwerbespots präsent. Eine 15-minütige Kurz-Dokumentation des SWR beleuchtet seinen Wahlkampf und gibt Einblicke in seine Strategien und persönlichen Momente. Die Berichterstattung konzentriert sich oft auf seine wirtschaftspolitischen Forderungen und seine klare Haltung gegenüber der AfD. Die jüngste Kontroverse um sein Zitat von 2018 hat seine mediale Präsenz nochmals verstärkt, allerdings in einem kritischen Kontext. Diese Mischung aus thematischer Positionierung und der Bewältigung von Kritik prägt seine aktuelle öffentliche Darstellung.
Ein Beispiel für seine Wahlkampfstrategie ist der offizielle Wahlwerbespot zur Landtagswahl, in dem er die Bürger aufruft, ein neues Kapitel aufzuschlagen und Baden-Württemberg wieder an die Spitze zu bringen:
Abseits der politischen Bühne ist Manuel Hagel tief in seiner Heimat Ehingen an der Donau verwurzelt. Er ist römisch-katholisch, verheiratet und Vater von drei Söhnen. Seine Familie spielt eine zentrale Rolle in seinem Leben, und er betont, dass sie neben Freunden und einem Sinn im Tun die wirklich wichtigen Dinge im Leben seien. In seiner Freizeit interessiert sich Hagel für Literatur und treibt begeistert Sport. Zudem engagiert er sich als Jäger in seinem Jagdrevier auf der Alb, wo er einen Beitrag zur Erhaltung des ökologischen Gleichgewichts leistet.
Sein Engagement reicht über die Politik hinaus in verschiedene Stiftungsräte, wie die Bürgerstiftung Ehingen und die Ernst-und-Anna-Rumler-Stiftung Ehingen. Auch ist er Mitglied der Narrenzunft Spritzenmuck und der historischen Bürgerwache, was seine Verbundenheit mit lokalen Traditionen und dem Gemeinschaftsleben zeigt. Diese Bodenständigkeit und sein breites Engagement in der Zivilgesellschaft sind Aspekte, die Manuel Hagel immer wieder hervorhebt, um seine Nähe zu den Menschen und ihren Alltagsproblemen zu demonstrieren. Er sieht in einem politischen Mandat eine Aufgabe, die Demut, Engagement und Verantwortungsbewusstsein erfordert.
Manuel Hagel ist ein deutscher Politiker der CDU. Er ist seit 2023 Landesvorsitzender der CDU Baden-Württemberg und seit 2021 Fraktionsvorsitzender der CDU im baden-württembergischen Landtag. Zudem ist er der Spitzenkandidat seiner Partei für die Landtagswahl 2026 in Baden-Württemberg.
Aktuell ist Manuel Hagel Landesvorsitzender der CDU Baden-Württemberg, Fraktionsvorsitzender der CDU im Landtag von Baden-Württemberg und Vorsitzender der CDU/CSU-Fraktionsvorsitzendenkonferenz. Er ist zudem Spitzenkandidat für die Landtagswahl 2026.
Die Landtagswahl in Baden-Württemberg findet am 8. März 2026 statt.
Manuel Hagel setzt sich im Wahlkampf für wirtschaftliche Erneuerung, Bürokratieabbau, mehr Forschung, ein starkes „Familienland Baden-Württemberg“ und eine klare Abgrenzung von politischen Extremisten ein. Sein Fokus liegt auf der Stärkung des Wohlstands und der Lösung von Alltagsproblemen.
Manuel Hagel geriet kürzlich in die Kritik, weil ein acht Jahre altes Interview aus dem Jahr 2018 wieder auftauchte, in dem er eine als unangebracht empfundene Bemerkung über eine Schülerin machte. Diese Äußerung löste eine öffentliche Debatte über Sexismus aus.
Manuel Hagel ist am 1. Mai 1988 geboren, römisch-katholisch, verheiratet und Vater von drei Söhnen. Er lebt in Ehingen an der Donau, interessiert sich für Literatur, treibt Sport und engagiert sich als Jäger sowie in verschiedenen Stiftungsräten.
Manuel Hagel steht am 27. Februar 2026 an einem entscheidenden Punkt seiner politischen Karriere. Als Spitzenkandidat der CDU für die Landtagswahl 2026 in Baden-Württemberg verkörpert er die Hoffnung seiner Partei, nach 15 Jahren wieder die Regierungsverantwortung zu übernehmen. Mit einer klaren wirtschaftspolitischen Agenda, einer deutlichen Abgrenzung von Extremismus und dem Fokus auf Familie und Bildung versucht er, die Wähler zu überzeugen. Obwohl er noch an seiner Bekanntheit arbeitet und mit einer aktuellen Kontroverse umgehen muss, zeigt sein dynamischer Wahlkampf, dass Manuel Hagel entschlossen ist, die Zukunft Baden-Württembergs aktiv mitzugestalten.
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