Lucas Pinheiro Braathen, der norwegisch-brasilianische Skirennläufer, sorgt weiterhin für Aufsehen in der Skiwelt. Nach seinem überraschenden Wechsel von Norwegen zu Brasilien im Jahr 2024, stehen nun die Vorbereitungen auf die kommenden Olympischen Spiele in Mailand und Cortina im Fokus. Dabei wird er von Ski-Legende Kjetil André Aamodt mit keinem Geringeren als Alberto Tomba verglichen.
Lucas Pinheiro Braathen ist bekannt für seinen unkonventionellen Stil und seine positive Ausstrahlung. Der 24-Jährige, der sowohl die norwegische als auch die brasilianische Staatsbürgerschaft besitzt, hat sich im alpinen Skisport bereits einen Namen gemacht. Seine Karriere begann er in Norwegen, wo er mehrere Weltcupsiege feierte. Doch im Jahr 2024 entschied er sich, für sein Geburtsland Brasilien anzutreten, um dort den Skisport populärer zu machen und bei den Olympischen Spielen für Furore zu sorgen. Dieser Schritt sorgte für viel Aufsehen in der Skiwelt. (Lesen Sie auch: Lucas Braathen: Ski-Star startet für Brasilien und…)
Kjetil André Aamodt, eine Ikone des norwegischen Skisports, sieht in Lucas Pinheiro Braathen Parallelen zu Alberto Tomba, dem italienischen Ski-Star der 1990er Jahre. In einem Interview mit der Gazzetta dello Sport lobte Aamodt Braathens außergewöhnliche Persönlichkeit und sein Talent. “Er ist ein starker Skifahrer mit einer außergewöhnlichen Persönlichkeit, der sowohl attraktiv als auch exzentrisch ist”, so Aamodt. Um jedoch das Niveau des dreifachen Olympiasiegers Tomba zu erreichen, müsse Braathen “ein bisschen mehr gewinnen”. Eurosport berichtete ebenfalls über Aamodts Vergleich.
Nach einer Auszeit und dem Nationenwechsel gab Lucas Pinheiro Braathen im März 2024 sein Comeback. Im Dezember 2024 erreichte er dann erstmals für Brasilien einen Podestplatz. Dieser Erfolg war ein wichtiger Meilenstein für ihn und den brasilianischen Skisport. Er selbst kommentierte den Erfolg mit den Worten, dass er stolz sei, Brasilien auf der internationalen Bühne zu vertreten und dass er hoffe, mit seinen Leistungen junge Menschen in Brasilien für den Skisport zu begeistern. (Lesen Sie auch: Startliste Riesenslalom Herren Olympia: 2026: Wer startet)
Der Wechsel zu Brasilien und die damit verbundenen Erwartungen sind für Lucas Pinheiro Braathen “alles andere als einfach”, wie der Kicker berichtet. Er steht nun im Fokus der brasilianischen Öffentlichkeit und muss sich dem Druck stellen, bei den Olympischen Spielen erfolgreich zu sein. Hinzu kommt, dass die Trainingsbedingungen in Brasilien nicht optimal sind und er oft auf Trainingslager in Europa angewiesen ist. Trotz dieser Herausforderungen zeigt sich Braathen motiviert und zuversichtlich.
Die Vorbereitung auf die neue Saison verlief nicht ohne Zwischenfälle. Wie Lucas Pinheiro Braathen auf seinen Social-Media-Kanälen mitteilte, entging er im Training nur knapp einem schweren Unfall. Ein anderer Skifahrer tauchte plötzlich auf der Piste auf, als er gerade Riesenslalom-Schwünge trainierte. “Fünf Zentimeter, und es wäre mein Bein gewesen”, kommentierte er den Vorfall. Er sei dankbar, heil davongekommen zu sein und sehe den Vorfall als “Erinnerung daran, wie kostbar die Träume sind, denen wir nachjagen.” (Lesen Sie auch: Riesentorlauf Herren Olympia 2026: Brennsteiner fordert)
Die Hoffnungen Brasiliens ruhen nun auf Lucas Pinheiro Braathen, bei den Olympischen Spielen in Mailand und Cortina eine Medaille zu gewinnen. Er selbst sieht sich nicht nur als Sportler, sondern auch als Botschafter für sein Land und als Vorbild für junge Menschen. Er möchte zeigen, dass man auch mit unkonventionellen Wegen erfolgreich sein kann und dass es wichtig ist, seine Träume zu verfolgen. Seine positive Ausstrahlung und sein Engagement machen ihn zu einer wichtigen Figur im brasilianischen Sport.
Bevor Lucas Pinheiro Braathen für Brasilien startete, feierte er bereits Erfolge für Norwegen. Hier eine Übersicht seiner wichtigsten Erfolge: (Lesen Sie auch: Riesenslalom Olympia: 2026: Odermatt jagt Gold)
| Saison | Disziplin | Erfolg |
|---|---|---|
| 2020/21 | Slalom | Weltcupsieg in Adelboden |
| 2021/22 | Riesenslalom | Weltcupsieg in Courchevel |
| 2022/23 | Slalom | Weltcupsieg in Wengen |
| 2022/23 | Riesenslalom | Weltcupsieg in Val d’Isère |
Der ungewöhnliche Karriereweg von Lucas Pinheiro Braathen zeigt, dass im Skisport neue Wege gegangen werden können. Sein Wechsel zu Brasilien hat nicht nur dort für Aufsehen gesorgt, sondern auch international das Interesse am Skisport gesteigert. Er ist ein Beispiel dafür, dass man auch mit einer unkonventionellen Herangehensweise erfolgreich sein kann und dass es wichtig ist, seine eigenen Ziele zu verfolgen.Informationen zum alpinen Skiweltcup bietet die FIS.
Lucas Pinheiro Braathen möchte den Skisport in seinem Geburtsland Brasilien populärer machen und bei den Olympischen Spielen für Furore sorgen. Er sieht sich als Botschafter für Brasilien und möchte junge Menschen für den Skisport begeistern.
Vor seinem Wechsel zu Brasilien feierte Lucas Pinheiro Braathen mehrere Weltcupsiege für Norwegen, unter anderem im Slalom und Riesenslalom. Im Dezember 2024 erreichte er erstmals für Brasilien einen Podestplatz.
Die norwegische Ski-Legende Kjetil André Aamodt vergleicht Lucas Pinheiro Braathen mit Alberto Tomba, dem italienischen Ski-Star der 1990er Jahre. Aamodt lobt Braathens außergewöhnliche Persönlichkeit und sein Talent.
Lucas Pinheiro Braathen steht unter dem Druck der brasilianischen Öffentlichkeit, bei den Olympischen Spielen erfolgreich zu sein. Zudem sind die Trainingsbedingungen in Brasilien nicht optimal, sodass er oft auf Trainingslager in Europa angewiesen ist.
Die nächsten Ziele von Lucas Pinheiro Braathen sind die Vorbereitung auf die kommenden Olympischen Spiele in Mailand und Cortina, wo er für Brasilien eine Medaille gewinnen möchte. Er möchte weiterhin den Skisport in Brasilien populärer machen.
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