ard nachrichten – ARD Nachrichten 2026: Glaubwürdigkeit, Digitalisierung & aktuelle Herausforderungen
Linus Straßer kämpft am 09.02.2026 bei den Olympischen Winterspielen in Bormio um eine Medaille. Der deutsche Slalom-Spezialist tritt gemeinsam mit Simon Jocher bei der Team-Kombination an und will endlich olympisches Edelmetall im Einzelwettbewerb holen. Die Erwartungen sind hoch, denn der 33-Jährige gilt als einer der besten Techniker im deutschen Ski-Team.
Simon Jocher und Linus Straßer wurden Zehnte bei der Team-Kombination in Bormio. Straßer zeigte im Slalom-Teil eine solide Leistung, doch für eine Medaille reichte es gegen die starke Schweizer Konkurrenz nicht. Das Team hatte nach der Abfahrt auf Rang elf gelegen und konnte sich noch verbessern.
Linus Straßer (33) zählt seit Jahren zur Weltspitze im Slalom. Der Münchner feierte fünf Weltcupsiege, gewann 2022 in Peking Olympia-Silber mit der Mannschaft und wurde 2025 WM-Dritter in Saalbach. Straßer ist der Hoffnungsträger des Deutschen Skiverbands und startet bei seinen dritten Olympischen Spielen. Trotz einer schwierigen Saison gelang ihm kurz vor Olympia ein wichtiger Befreiungsschlag.
Skirennläufer Linus Straßer ist rechtzeitig vor den Olympischen Spielen mit einem unverhofften dritten Rang ein Befreiungsschlag gelungen. Beim spektakulären Slalom auf dem Ganslern in Kitzbühel raste der 33 Jahre alte WM-Dritte zum ersten Mal seit März 2024 wieder auf das Podest bei einem Weltcup-Rennen. Dieses Ergebnis war enorm wichtig für sein Selbstvertrauen.
Die aktuelle Saison war für Straßer eine echte Achterbahnfahrt. Vor der Saison hat er den Wechsel auf neues Material gewagt, um “das Letzte” aus sich herauszukitzeln. Doch der “Prozess”, wie er seinen Umstieg nennt, verläuft nicht wie gewünscht. Der Materialwechsel vor einem olympischen Winter war ein riskantes Unterfangen.
Straßer hat in der Saison nur einen Top-Ten-Platz vorzuweisen. Zwischenzeitlich schien der Münchner weit von seiner Bestform entfernt. Doch der dritte Platz in Kitzbühel Ende Januar brachte die Wende. Am Ganslern sicherte er sich sein erstes Podest der Saison.
Das Skifahren hat Straßer nicht verlernt – aber die Komplexität des Umstiegs offenkundig unterschätzt. Wer sein Material wechselt, muss es erst einmal penibel abstimmen: Die Komponenten Schuh, Bindungsplatte, Bindung, Ski und Kantenschliff müssen dem eigenen Fahrstil angepasst werden – und dann noch von Rennen zu Rennen den wechselnden Bedingungen.
Straßer geht mit einer bemerkenswerten Gelassenheit in seine möglicherweise letzten Olympischen Spiele. “Dadurch, dass es nur alle vier Jahre ist, kann sich eigentlich keiner mehr an die letzten Spiele erinnern”, sagt Straßer, als er bei der Olympia-Einkleidung vor den anwesenden Journalisten steht. Die Olympischen Spiele seien jedes Mal ein eigenes Ereignis, losgelöst von allem, was davor war.
Linus Straßer: “Olympische Spiele sind ein steriles Ereignis”. Der Skilöwe bevorzugt die Atmosphäre bei den Weltcup-Klassikern. Trotz dieser kritischen Haltung will der TSV-1860-München-Mann alles geben. Straßer reist nach Bormio, “um eine Medaille zu gewinnen.”
Der Slalom-Spezialist gilt seit Jahren als Freigeist im Weltcup: einer, der Wiederholungen meidet, Sicherheit opfert und sich offen auf die Zeit nach dem Leistungssport freut. Diese Einstellung macht ihn zu einem unkonventionellen Athleten. Anders als viele Konkurrenten spricht er offen über die Endlichkeit seiner Karriere.
Im Sommer 2025 wurde Straßer zum zweiten Mal Vater. Wie andere Sportler auch jongliert er zwischen Leistungssport und Familienleben. Diese Perspektive gibt ihm eine besondere Gelassenheit.
| Datum | Rennen | Platzierung |
|---|---|---|
| 26.11.2025 | Slalom Gurgl | 8. Platz |
| 12.01.2026 | Slalom Adelboden | Ausgeschieden |
| 25.01.2026 | Slalom Kitzbühel | 3. Platz (Podium!) |
| 29.01.2026 | Nacht-Slalom Schladming | Ausgeschieden |
| 09.02.2026 | Team-Kombination Olympia | 10. Platz |
Zu den Favoriten dür den Olympia-Slalom zählt Straßer die drei Norweger Atle Lie McGrath, Timon Haugan und Henrik Kristoffersen sowie Clement Noel aus Frankreich, der sich 2022 die Goldmedaille sicherte. Aus Straßers Sicht fast ein gewisser Nachteil: “Die müssen, der Rest kann.”
Diese Einschätzung zeigt Straßers taktisches Verständnis. Die Top-Favoriten stehen unter enormem Druck, während er als Außenseiter freier agieren kann. Zugleich war es im neunten Slalom der Weltcup-Saison bereits der siebte unterschiedliche Sieger – ein Vorgeschmack auf extra viel Spannung im Hinblick auf die Olympischen Winterspiele Milano Cortina 2026.
Er weiß, dass er dort nur wenige Chancen haben wird: Slalom, vielleicht die Kombination. “Dann wird performt”, sagt er knapp. Diese nüchterne Herangehensweise ist typisch für den Münchner. Ähnlich konzentriert wie andere deutsche Olympia-Hoffnungen bereitet er sich mental vor.
Wer weiß schon, dass Straßer 2022 Olympiasilber gewonnen hat – im Team-Wettbewerb. Genau diese mangelnde Anerkennung motiviert ihn zusätzlich. Straßer sieht seine Bronzemedaile der Ski-WM 2025 in Sallbach-Hinterglemm als seinen größten sportlichen Erfolg an. Diese habe für ihn “einen höheren Stellenwert” als die Mixed-Team-Silbermedaille von 2022, die er gemeinsam mit Emma Aicher, Julian Rauchfuss, Lena Dürr und Alexander Schmid gewann.
Bei Olympia 2026 will er nun endlich eine Einzelmedaille holen. Es mag überraschen, Straßer ist 33, es sind seine dritten Winterspiele, und vermutlich ist es seine letzte Chance auf olympisches Edelmetall. Der Zeitdruck ist real, doch Straßer lässt sich davon nicht unter Druck setzen.
Die Vorfreude sei dennoch da, auch weil die Wettkämpfe diesmal näher an der Heimat stattfinden als zuletzt in Korea oder China. “Nach diesen langen Reisen freue ich mich total, dass es jetzt quasi vor der Haustür ist”, sagt er. Diese Nähe zur Heimat könnte ihm einen psychologischen Vorteil verschaffen.
Auch dieses Mal sind die alpinen Herren in Bormio unter sich. Die Damen sind in Cortina d’Ampezzo. Die restlichen Sportler weit über den italienischen Alpenraum verteilt bei diesen Spielen der weiten Wege. Diese Dezentralisierung kritisiert Straßer als wenig olympisch.
Straßer vermisste auch bei seinen bisherigen Olympiateilnahmen die olympische Atmosphäre. Die Skifahrer seien immer etwas abseits in den Bergen in Hotels untergebracht und eine Art Olympiafeeling wie Straßer es in einem Olympischen Dorf vermutet, käme da nicht auf. Für ihn haben Weltcup-Klassiker oft mehr Flair als die Winterspiele selbst.
Linus Straßer wurde am 6. November 1992 in München geboren und ist aktuell 33 Jahre alt. Die Olympischen Spiele 2026 sind vermutlich seine letzten Winterspiele.
Ja, Straßer gewann 2022 in Peking Silber im Mixed-Team-Wettbewerb. Eine olympische Einzelmedaille fehlt ihm jedoch noch – diese ist sein großes Ziel für 2026.
Straßer wechselte vor der Saison seinen Ski-Ausrüster zu HEAD, um sich noch einmal neu herauszufordern. Die Umstellung auf das neue Material erwies sich als komplizierter als erwartet und kostete ihm anfangs viele Weltcup-Punkte.
Straßer ist für den Slalom und den Riesenslalom nominiert. Seine größte Medaillenchance hat er im Slalom, seiner Paradedisziplin. Bei der Team-Kombination erreichte er mit Simon Jocher den zehnten Platz.
Straßer hat fünf Weltcup-Siege errungen, wurde 2025 WM-Dritter in Saalbach und gewann 2022 olympisches Silber im Teamwettbewerb. 2024 siegte er in Kitzbühel und Schladming.
Straßer startet für den TSV 1860 München und wird deshalb auch liebevoll als “Skilöwe” bezeichnet. Seine Heimatstadt München spielt eine wichtige Rolle in seiner Identität als Sportler.
Der genaue Termin für den Herren-Slalom bei den Olympischen Winterspielen 2026 in Bormio wird vom olympischen Komitee festgelegt. Die Spiele finden vom 6. bis 22. Februar 2026 statt.
Linus Straßer steht vor dem möglicherweise wichtigsten Rennen seiner Karriere. Nach einer schwierigen Saison mit Materialwechsel hat der 33-jährige Münchner rechtzeitig vor Olympia seine Form gefunden. Sein dritter Platz in Kitzbühel war ein wichtiges Zeichen an die Konkurrenz. Bei den Olympischen Spielen in Bormio will Straßer nun seine erste olympische Einzelmedaille holen.
Mit seiner unkonventionellen Einstellung – er bezeichnet Olympia als “steriles Ereignis” – unterscheidet sich der Slalom-Spezialist von vielen Konkurrenten. Doch genau diese Gelassenheit könnte ihm helfen, im entscheidenden Moment abzuliefern. Die Konkurrenz ist stark, doch im Slalom ist in dieser Saison alles möglich. Linus Straßer hat bewiesen, dass er zu den Besten gehört – jetzt muss er es nur noch einmal zeigen, wenn es wirklich zählt.
Quellen: Sportschau, Eurosport, Wikipedia
Der SC Freiburg begeistert am 07. März 2026 Fans und Experten gleichermaßen. Der Verein steht…
Rot-Weiss Essen spielt am 5. März 2026 um 14 Uhr auswärts gegen Hoffenheim II. Das…
Am Samstag, dem 9. März 2026, trifft Energie Cottbus im Ostderby auf Hansa Rostock. Die…
Arsenal, auf dem Weg zum Quadrupel, trifft im FA Cup auf Mansfield Town. Das Spiel,…
Die Paralympischen Winterspiele 2026 in Mailand und Cortina sind von einem Eklat überschattet: Deutschland boykottiert…
Andrej Mangold und seine Verlobte Annika Jung erwarten ihr erstes Kind. Diese freudige Nachricht teilten…