gntm 2026 männer wer ist raus – GNTM 2026 Männer: Wer ist raus? Aktueller Stand am 05.03.
Der deutsche Unternehmer Kurt Krieger, bekannt als Gründer der erfolgreichen Krieger Group zu der unter anderem Möbel Höffner und Möbel Kraft gehören, steht im Februar 2026 erneut im Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit. Seine jüngsten geschäftlichen Expansionen und eine politische Spende prägen die aktuelle Berichterstattung über den Möbelmagnaten.
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Kurt Krieger ist ein deutscher Großunternehmer und Milliardär, der maßgeblich die deutsche Möbelhandelslandschaft geprägt hat. Seine Unternehmen, insbesondere Möbel Höffner und Möbel Kraft, zählen zu den größten der Branche. Aktuell sorgen eine neue Höffner-Filiale und eine politische Spende für Schlagzeilen.
Kurt Krieger, geboren am 2. April 1948 in Berlin-Schöneberg, ist einer der prägendsten Unternehmerpersönlichkeiten im deutschen Einzelhandel. Sein Großvater, Wilhelm Krieger, legte 1910 mit einer Tischlerei in Berlin-Moabit den Grundstein für die familiäre Verbindung zur Möbelbranche. Nach seinem Abitur im Jahr 1967 absolvierte Kurt Krieger ein Bankpraktikum, bevor er noch im selben Jahr seine kaufmännische Tätigkeit im Bereich der Einrichtungshäuser aufnahm.
Ein entscheidender Schritt in seiner Karriere war der Neuerwerb der Namensrechte am Möbelhaus Höffner für 25.000 Mark im Jahr 1967, wodurch er das Unternehmen in Berlin-Wedding neu gründete und zu einem der führenden Möbelhändler Deutschlands entwickelte. Parallel zu seinen unternehmerischen Aktivitäten studierte Krieger Betriebswirtschaftslehre an der TU Berlin und schloss sein Studium 1975 ab.
Unter der Führung von Kurt Krieger expandierte die Krieger Group, zu der neben Möbel Höffner auch Möbel Kraft und die Discountkette Sconto gehören, stetig. Nach der deutschen Wiedervereinigung nutzte Krieger die Gelegenheit zur Ausdehnung seines Geschäfts in Ostdeutschland und eröffnete zahlreiche neue Standorte. Beispielsweise erwarb er 2002 die Mehrheitsanteile an der hessischen Kette Möbel Walther und integrierte diese später vollständig. Im Jahr 2004 stieg er bei der insolvenzbedrohten Möbel Kraft ein, die seit 2021 eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der Krieger Handel Holding SE & Co. KG ist. Ende 2018 übernahm die Gruppe zudem die Finke-Gruppe, deren Häuser ebenfalls umfirmiert und integriert wurden.
Die Krieger Group erwirtschaftet nach Angaben des Branchenmagazins ‘Grokipedia’ einen Jahresumsatz von nahezu zwei Milliarden Euro und betreibt zahlreiche Logistikzentren sowie Online-Lager. Diese immense Wachstumsstrategie hat Kurt Krieger zu einem der bedeutendsten Akteure im deutschen Möbelhandel gemacht. Die Einrichtungszentren von Höffner umfassen dabei typischerweise rund 38.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche.
Der Februar 2026 ist für Kurt Krieger von bedeutenden Ereignissen geprägt. Am 26. Februar 2026 eröffnete die Krieger Group ein neues Höffner-Möbelhaus in Taucha bei Leipzig. Dieses Projekt, das eine umfassende Sanierung und quasi einen Neubau der früheren Möbel-Kraft-Filiale darstellt, kostete über 25 Millionen Euro und wurde in nur einem halben Jahr fertiggestellt. Mit einer beeindruckenden 60 Meter breiten und 24 Meter hohen roten Tor-Konstruktion setzt der 27. Höffner-Standort in Deutschland ein optisches Zeichen.
Die Eröffnung unterstreicht die anhaltende Expansionsstrategie des Unternehmens und die Bereitschaft, signifikante Investitionen in den stationären Handel zu tätigen. Kurt Krieger selbst gab bei der Eröffnung eine Standortgarantie von mindestens zehn Jahren für den Betrieb des neuen Hauses in Taucha. Diese Entwicklung zeigt, dass das traditionelle Möbelhandelsgeschäft weiterhin eine zentrale Säule der Krieger Group bildet, auch wenn sich der Markt durch Online-Angebote und veränderte Konsumgewohnheiten wandelt. Ein Blick auf moderne Wohnkonzepte wie Neo Deco zeigt, wie sich auch die Nachfrage nach Einrichtungselementen ständig weiterentwickelt.
Im Februar 2026 wurde bekannt, dass Kurt Krieger im Jahr 2024 eine Spende in Höhe von 18.000 Euro an die Partei Alternative für Deutschland (AfD) geleistet hat. Diese Information wurde durch den veröffentlichten Rechenschaftsbericht der Bundestagsverwaltung publik. Die Spende erfolgte über die CMC Management GmbH, ein Unternehmen, das seiner Tochter Stephanie Krieger gehört.
In Interviews äußerte sich Krieger zu der Spende und betonte, dass diese nichts mit einer bestimmten politischen Gesinnung zu tun habe. Er wies Vorwürfe einer nationalsozialistischen Haltung entschieden zurück und verwies auf seine Jugend bei den Falken sowie seinen ursprünglichen Wunsch, Pfarrer zu werden. Krieger erklärte, dass nicht alles, was die AfD sage, falsch sei und dass er „dufte Typen“ in allen Parteien schätze, darunter Bodo Ramelow (Die Linke) und Winfried Kretschmann (Bündnis 90/Die Grünen). Diese Äußerungen führten zu einer breiten medialen Debatte über die Rolle von Unternehmern und politischen Spenden in Deutschland.
Neben dem Möbelhandel ist Kurt Krieger auch ein bedeutender Akteur im Immobilienbereich. Die Krieger Liegenschaften GmbH, deren Geschäfte sein Sohn Konrad Krieger verantwortete, ist für große Entwicklungsprojekte zuständig. Eines der prominentesten Vorhaben ist das Wohnviertel Pankower Tor in Berlin. Auf einem rund 34 Hektar großen Gelände des ehemaligen Rangierbahnhofs Pankow plant die Krieger Group den Bau von bis zu 2.500 Wohnungen, von denen 30 Prozent gefördert werden sollen. Der Baubeginn ist frühestens für 2026 vorgesehen, nach langwierigen Planungs- und Genehmigungsverfahren, die sich über 16 Jahre zogen und unter anderem durch Naturschutzauflagen für die Kreuzkröte verzögert wurden.
Ein weiteres großes Projekt ist der Kaufpark Nickern in Dresden. Obwohl Kurt Krieger ursprünglich ambitionierte Abriss- und Neubaupläne hatte, wurden diese aufgrund von Kostendruck und unerwartet niedriger Nachfrage nach neuen Flächen angepasst und eingekürzt. Trotz dieser Anpassungen konnte der Umbau des Kaufparks Nickern Fortschritte verzeichnen, wie die Eröffnung einer neuen Kaufland-Filiale im Frühjahr 2021 zeigte. Solche Projekte verdeutlichen die umfassende wirtschaftliche Tätigkeit von Kurt Krieger, die weit über den reinen Möbelverkauf hinausgeht und auch die Infrastruktur und Stadtentwicklung maßgeblich beeinflusst.
Kurt Krieger zählt zu den reichsten Deutschen. Das Wirtschaftsmagazin Forbes schätzte sein Vermögen im April 2022 auf 1,4 Milliarden US-Dollar, was zu diesem Zeitpunkt umgerechnet etwa 1,27 Milliarden Euro entsprach. Im Januar 2026 führte VermögenMagazin ihn mit einem geschätzten Vermögen von 1,11 Milliarden Euro in seiner Liste der reichsten Deutschen. Sein Einfluss erstreckt sich nicht nur auf den Möbelhandel und den Immobilienmarkt, sondern auch auf die regionale Wirtschaft in vielen Teilen Deutschlands, insbesondere in den neuen Bundesländern, wo er eine Vielzahl von Einkaufszentren besitzt, darunter den Elbe Park und Kaufpark in Dresden sowie das Chemnitz Center.
Kriegers unternehmerischer Erfolg ist eng mit seiner Fähigkeit verbunden, Chancen zu erkennen und Unternehmen zu revitalisieren. Er ist bekannt dafür, persönlich involviert zu sein und auch Details zu überwachen, wie die Eröffnungsrede in Taucha zeigte. Seine Entscheidungen haben somit weitreichende Auswirkungen auf Arbeitsplätze, lokale Infrastruktur und die Wettbewerbslandschaft im Handel.
Kurt Krieger ist mit der Sopransängerin Barbara Krieger verheiratet und hat zwei Töchter sowie einen Sohn. Die Nachfolgeplanung in der Krieger Group ist ein wichtiges Thema, das bereits konkrete Formen annimmt. Ende 2025 zog sich seine Tochter Sonja Krieger aus der Geschäftsführung der Krieger Group zurück, um ihre laufenden Projekte im Jahr 2026 planmäßig abzuschließen. Ihr Platz an der Seite von Kurt Krieger, dem alleinigen Inhaber des Unternehmens, wird künftig von seinem jüngsten Sohn Konrad Krieger übernommen. Konrad Krieger, der seit drei Jahren im Unternehmen tätig ist und zuvor die Immobiliengeschäfte der Krieger Liegenschaften GmbH verantwortete, wurde zudem in das Board der SE berufen.
Dieser Führungswechsel sichert die Kontinuität des Familienunternehmens und zeigt, dass die nächste Generation bereits aktiv in die strategische Leitung eingebunden wird. Weitere Personalentscheidungen umfassen die Ernennung von Rico Töpfer zum zentralen Logistikchef und Markus Beck zum Einkaufsgeschäftsführer, während Edda Metz (Krieger Bau), Dr. Jochen Hermann (E-Commerce) und Joachim Hoffmann (Vertrieb) ihre Positionen beibehalten.
Kurt Kriegers Karriere ist ein Beispiel für den Erfolg im deutschen Mittelstand, der durch strategische Übernahmen und Expansion gekennzeichnet ist. Seine Fähigkeit, traditionelle Geschäftsmodelle wie den Möbelhandel mit modernen Immobilienentwicklungen zu verbinden, hat ihm eine einzigartige Position in der deutschen Wirtschaft verschafft. Die Krieger Group bildet nicht nur ein bedeutendes Handelsunternehmen, sondern ist auch ein großer Arbeitgeber und Investor.
Diskussionen um seine politischen Spenden zeigen jedoch auch die Herausforderungen, denen sich prominente Unternehmer in der öffentlichen Wahrnehmung stellen müssen. Unabhängig von politischen Debatten bleibt Kurt Krieger eine zentrale Figur, dessen Entscheidungen und Projekte weiterhin die Wirtschaftslandschaft in Deutschland beeinflussen werden. Fragen zur Effizienz im Haushalt, wie beispielsweise der richtige Umgang mit Spülmaschinenschäden, mögen auf den ersten Blick trivial erscheinen, doch sie spiegeln die alltäglichen Bedürfnisse der Konsumenten wider, die Kurt Krieger mit seinen Möbelhäusern bedient.
Kurt Krieger bleibt im Jahr 2026 eine zentrale und oft diskutierte Persönlichkeit der deutschen Wirtschaftslandschaft. Sein unternehmerisches Lebenswerk mit der Krieger Group, insbesondere durch Möbel Höffner und Möbel Kraft, ist unbestreitbar beeindruckend. Die Eröffnung neuer Standorte und die Fortführung großer Immobilienprojekte unterstreichen seine anhaltende Innovationskraft und Expansionsbereitschaft. Gleichzeitig zeigen die Diskussionen um seine politischen Spenden, dass er auch im öffentlichen Diskurs eine Rolle spielt. Mit der fortschreitenden Übergabe von Führungsverantwortung an die nächste Generation sichert Kurt Krieger die Zukunft seines Imperiums und bleibt eine prägende Figur im deutschen Handel und der Immobilienwirtschaft.
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