Amazon stellt Support für ältere Kindle-Geräte ein: Was
Für Besitzer älterer Kindle-Modelle gibt es schlechte Nachrichten: Amazon stellt am 20. Mai 2026 den Support für Geräte ein, die 2012 oder früher erschienen sind. Das bedeutet, dass diese Geräte keine neuen E-Books mehr aus dem Kindle Store herunterladen können. Betroffen sind unter anderem die ersten beiden Kindle-Generationen, Kindle DX und DX Graphite, Kindle Keyboard, Kindle 4, Kindle Touch, Kindle 5 sowie der erste Kindle Paperwhite.

Hintergrund: Warum stellt Amazon den Support ein?
Die Entscheidung von Amazon, den Support für ältere Kindle-Geräte einzustellen, ist Teil eines üblichen Prozesses, bei dem Unternehmen die Software-Unterstützung für ältere Produkte beenden. Amazon begründet diesen Schritt mit dem technischen Fortschritt. Die betroffenen Modelle seien teilweise bis zu 18 Jahre alt und würden den heutigen technologischen Anforderungen nicht mehr gerecht. Wie ein Sprecher gegenüber The Independent mitteilte, habe man die Geräte aber mindestens 14 Jahre unterstützt.
Ein ähnliches Vorgehen ist auch von anderen Unternehmen bekannt. Spotify beendete beispielsweise 2024 die Unterstützung für sein Car Thing, und Google wird 2025 ältere Nest-Thermostate nicht mehr unterstützen. Solche Entscheidungen sind oft umstritten, da sie dazu führen können, dass funktionierende Geräte unbrauchbar werden und Elektroschrott entsteht. (Lesen Sie auch: Drogenhändlerin im Fall Matthew Perry zu 15…)
Welche Geräte sind betroffen?
Konkret sind folgende Kindle-Modelle von der Einstellung des Supports betroffen:
- Kindle (1. Generation)
- Kindle (2. Generation)
- Kindle DX
- Kindle DX Graphite
- Kindle Keyboard
- Kindle 4
- Kindle Touch
- Kindle 5
- Kindle Paperwhite (1. Generation)
Laut PCMag sind auch Kindle Fire Geräte betroffen, allerdings nur in Bezug auf den Bezug von E-Books. Andere Apps sollen weiterhin funktionieren.
Was bedeutet das für Nutzer betroffener Geräte?
Ab dem 20. Mai 2026 können Nutzer der betroffenen Kindle-Modelle keine neuen Inhalte mehr über den Kindle Store erwerben, ausleihen oder herunterladen. Bereits heruntergeladene E-Books können jedoch weiterhin gelesen werden. Wer sein Gerät nach diesem Datum abmeldet oder auf die Werkseinstellungen zurücksetzt, kann es nicht mehr neu registrieren. (Lesen Sie auch: "Wer Weiß denn Sowas?": Prominente Gäste und…)
Es bleibt unklar, ob Dienste wie Libby, die den Kindle Store für Downloads nutzen, weiterhin funktionieren werden. Amazon hat sich dazu bisher nicht geäußert.
Eine Möglichkeit, weiterhin neue Inhalte auf die älteren Geräte zu bekommen, ist das manuelle Herunterladen von Dokumenten per USB-Kabel.
Reaktionen und Kritik
Die Ankündigung von Amazon hat in der Community der Kindle-Nutzer für Verärgerung gesorgt. Viele Nutzer äußerten ihren Unmut auf Plattformen wie X (ehemals Twitter) und Reddit. Einige bezeichneten die Entscheidung als “Albtraum”, da sie ihre älteren, aber noch funktionierenden Geräte weiterhin nutzen möchten. Kritisiert wird vor allem, dass Amazon die Nutzer zum Kauf neuer Geräte zwingt, obwohl die alten noch einwandfrei funktionieren. Dieser Umstand trägt zur wachsenden Menge an Elektroschrott bei. (Lesen Sie auch: Jared Goldberg beendet Ski-Karriere: Ein Rückblick)
Kindle: Was bedeutet das für die Zukunft von E-Readern?
Die Entscheidung von Amazon wirft Fragen nach der Nachhaltigkeit von E-Readern auf. Wenn Unternehmen nach relativ kurzer Zeit die Unterstützung für ihre Geräte einstellen, werden Nutzer dazu gedrängt, neue Geräte zu kaufen, was Ressourcen verbraucht und Elektroschrott produziert.

Vor- und Nachteile von E-Readern
E-Reader wie der Kindle bieten eine Reihe von Vorteilen gegenüber gedruckten Büchern. Sie sind leicht und kompakt, können Tausende von Büchern speichern und ermöglichen es, die Schriftgröße und -art anzupassen. Allerdings haben sie auch Nachteile. Sie sind auf eine Stromquelle angewiesen, können bei Sonneneinstrahlung schwer ablesbar sein und vermitteln nicht das haptische Erlebnis eines gedruckten Buches.
Alternativen zum Kindle
Neben dem Kindle gibt es eine Reihe anderer E-Reader auf dem Markt, darunter Geräte von Kobo, Tolino und PocketBook. Diese bieten ähnliche Funktionen wie der Kindle, unterstützen aber teilweise andere Dateiformate und haben unterschiedliche Ökosysteme für den Kauf und die Verwaltung von E-Books. Eine Übersicht über aktuelle E-Reader bietet beispielsweise die Computer Bild. (Lesen Sie auch: Ziehung Lottozahlen: vom 8. April 2026: Die…)
FAQ zu Kindle
Häufig gestellte Fragen zu kindle
Welche Kindle-Geräte sind von der Support-Einstellung betroffen?
Betroffen sind Kindle-Geräte, die 2012 oder früher auf den Markt kamen, einschließlich der ersten und zweiten Generation des Kindle, Kindle DX und DX Graphite, Kindle Keyboard, Kindle 4, Kindle Touch, Kindle 5 und der ersten Generation des Kindle Paperwhite. Diese Geräte können ab dem 20. Mai 2026 keine neuen Inhalte mehr aus dem Kindle Store laden.
Was passiert mit meinen bereits heruntergeladenen E-Books auf dem Kindle?
Auch nach der Support-Einstellung am 20. Mai 2026 können Sie bereits heruntergeladene E-Books weiterhin auf Ihrem betroffenen Kindle-Gerät lesen. Die Einschränkung betrifft lediglich den Erwerb, das Ausleihen und das Herunterladen neuer Inhalte aus dem Kindle Store.
Kann ich meinen alten Kindle nach dem 20. Mai 2026 noch nutzen?
Ja, Sie können Ihren alten Kindle weiterhin nutzen, um bereits heruntergeladene Bücher zu lesen. Allerdings können Sie keine neuen Inhalte mehr über den Kindle Store beziehen. Wenn Sie das Gerät abmelden oder auf Werkseinstellungen zurücksetzen, ist eine erneute Registrierung nicht mehr möglich.
Gibt es eine Möglichkeit, weiterhin neue E-Books auf meinen alten Kindle zu bekommen?
Eine Möglichkeit besteht darin, E-Books manuell über ein USB-Kabel auf Ihren Kindle zu übertragen. Sie können E-Books von anderen Quellen herunterladen und diese dann auf Ihr Gerät kopieren. Ob Dienste wie Libby weiterhin funktionieren, ist derzeit noch unklar.
Welche Alternativen gibt es zum Kindle, wenn ich ein neues Gerät kaufen möchte?
Es gibt verschiedene Alternativen zum Kindle auf dem Markt, darunter E-Reader von Kobo, Tolino und PocketBook. Diese Geräte bieten ähnliche Funktionen, unterstützen aber teilweise andere Dateiformate und haben unterschiedliche Ökosysteme für den Kauf und die Verwaltung von E-Books.
Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Anleger sollten eigene Recherche betreiben.

