Der beliebte iPhone Trick Schädlich für die Performance des Geräts sein kann? Viele Nutzer schließen regelmäßig Apps im App-Switcher, um Akku zu sparen und das iPhone zu beschleunigen. Doch dieser vermeintliche Tipp ist nicht nur nutzlos, sondern kann sogar kontraproduktiv sein, da das erneute Öffnen der Apps mehr Ressourcen verbraucht.
| PRODUKT: | iPhone 15 Pro, Apple, ab 1329 Euro, verfügbar, iOS, A17 Bionic Chip |
|---|---|
| SICHERHEIT: | Betrifft alle iOS-Systeme, gering, kein Patch erforderlich, keine Handlungsempfehlung |
| APP: | iOS App-Switcher, Apple, kostenlos, Apple |
Viele iPhone-Nutzer sind der festen Überzeugung, dass das regelmäßige Schließen von Apps im App-Switcher, der durch Wischen vom unteren Bildschirmrand nach oben und kurzes Halten aufgerufen wird, die Leistung ihres Geräts verbessert. Die Idee dahinter ist, dass im Hintergrund laufende Apps Ressourcen verbrauchen und somit das iPhone verlangsamen und den Akku leeren. Diese Annahme ist jedoch ein Mythos, der sich hartnäckig hält.
Das iOS-Betriebssystem ist so konzipiert, dass es Apps im Hintergrund intelligent verwaltet. Apps, die nicht aktiv genutzt werden, werden in einen Ruhezustand versetzt, in dem sie kaum Ressourcen verbrauchen. Sie sind quasi eingefroren und warten darauf, wieder aktiviert zu werden. Das Schließen dieser Apps zwingt das System, sie beim nächsten Start komplett neu zu laden, was deutlich mehr Energie benötigt als das Aufwecken aus dem Ruhezustand.
Der App-Switcher ist eine Funktion von iOS, die es Nutzern ermöglicht, schnell zwischen geöffneten Apps zu wechseln. Er zeigt eine Übersicht aller Apps, die in letzter Zeit verwendet wurden. Viele Nutzer interpretieren diese Anzeige fälschlicherweise als Liste aller Apps, die aktiv im Hintergrund laufen und Ressourcen verbrauchen. Tatsächlich handelt es sich aber lediglich um eine Historie der zuletzt geöffneten Apps.
Die Apps im App-Switcher befinden sich in unterschiedlichen Zuständen. Einige sind aktiv und werden tatsächlich im Hintergrund ausgeführt, beispielsweise Musik-Streaming-Apps oder Navigationsanwendungen. Die meisten Apps befinden sich jedoch in einem Ruhezustand und verbrauchen kaum Energie. iOS entscheidet selbstständig, welche Apps aktiv bleiben und welche in den Ruhezustand versetzt werden. (Lesen Sie auch: Katelyn Never Enough The Voice Kids: verzaubert…)
Das iOS-Betriebssystem ist darauf optimiert, Ressourcen effizient zu verwalten. Das manuelle Schließen von Apps greift in diese automatischen Prozesse ein und kann die Leistung sogar beeinträchtigen.
Um den Effekt des App-Schließens zu testen, können Nutzer ihren iPhone-Akkuverbrauch beobachten. Nach dem Schließen aller Apps im App-Switcher und anschließendem Neustart des iPhones, kann man feststellen, dass der Akku schneller leer wird als zuvor. Dies liegt daran, dass das System mehr Energie benötigt, um die Apps beim nächsten Start neu zu laden.
Ein weiterer Test ist die Beobachtung der App-Startzeiten. Apps, die aus dem Ruhezustand aktiviert werden, öffnen sich in der Regel deutlich schneller als Apps, die komplett neu geladen werden müssen. Dies zeigt, dass das iOS-System die Apps im Hintergrund effizient verwaltet und das Schließen der Apps keinen Performance-Vorteil bringt.
Der einzige Vorteil des manuellen Schließens von Apps im App-Switcher ist, dass es Nutzern das Gefühl gibt, die Kontrolle über ihr Gerät zu haben. In der Realität überwiegen jedoch die Nachteile. Das Schließen von Apps kann den Akkuverbrauch erhöhen, die App-Startzeiten verlängern und die Systemleistung beeinträchtigen. Es ist daher ratsam, das iOS-Betriebssystem die App-Verwaltung selbstständig durchführen zu lassen.
Statt Apps manuell zu schließen, sollten sich iPhone-Nutzer auf andere Methoden zur Optimierung der Geräte-Performance konzentrieren. Dazu gehören: (Lesen Sie auch: NIS2 Richtlinie: Drohen Unternehmen hohe Strafen?)
Diese Maßnahmen sind deutlich effektiver als das Schließen von Apps im App-Switcher und tragen tatsächlich zu einer besseren Performance und Akkulaufzeit bei.
Auch Android-Smartphones verwalten Apps im Hintergrund ähnlich wie iPhones. Auch hier ist das manuelle Schließen von Apps in den meisten Fällen unnötig und kann sogar kontraproduktiv sein. Moderne Android-Versionen sind ebenfalls darauf optimiert, Ressourcen effizient zu verwalten. Es gibt jedoch einige Unterschiede zwischen iOS und Android. Android bietet Nutzern beispielsweise mehr Kontrolle über die Hintergrundaktivitäten von Apps. Nutzer können individuell festlegen, welche Apps im Hintergrund aktiv bleiben dürfen und welche nicht. Diese Funktion kann in bestimmten Fällen sinnvoll sein, um den Akkuverbrauch zu reduzieren.
Wie Stern berichtet, ist das Schließen von Apps meist kontraproduktiv. Laut Heise, einem bekannten IT-Nachrichtenportal, sollte man sich eher auf andere Optimierungsmethoden konzentrieren. Apple selbst bietet auf seiner Support-Seite Anleitungen zur Verbesserung der iPhone-Performance.
Diese Annahme stammt aus der Zeit, als Smartphones weniger leistungsfähig waren und Apps tatsächlich im Hintergrund Ressourcen verbrauchten. Moderne Betriebssysteme wie iOS verwalten Apps jedoch effizienter.
Ja, wenn eine App sich fehlerhaft verhält oder nicht reagiert, kann das Schließen und Neustarten der App helfen, das Problem zu beheben. Auch bei Apps, die extrem viel Akku verbrauchen, kann das Schließen sinnvoll sein.
Aktivieren Sie den Energiesparmodus, deaktivieren Sie unnötige Hintergrundaktualisierungen, reduzieren Sie die Bildschirmhelligkeit und überprüfen Sie den Akkuverbrauch einzelner Apps in den Einstellungen.
Nein, das Schließen von Apps schadet dem iPhone selbst nicht. Es kann jedoch indirekt die Akkulaufzeit verkürzen, da das erneute Laden der Apps mehr Energie benötigt.
Nein, das ist nicht notwendig. iOS verwaltet auch selten genutzte Apps effizient im Hintergrund. Es ist sinnvoller, Apps zu deinstallieren, die Sie gar nicht mehr benötigen, um Speicherplatz freizugeben. (Lesen Sie auch: Fritzbox Firmware Update: Neue Beta bringt viele…)
Das Schließen von Apps im App-Switcher ist ein weit verbreiteter, aber letztendlich schädlicher iPhone Trick. Nutzer sollten sich stattdessen auf andere Methoden zur Performance-Optimierung konzentrieren und das iOS-Betriebssystem die App-Verwaltung selbstständig durchführen lassen. Die Technologie entwickelt sich stetig weiter und die Art und Weise, wie wir unsere Geräte nutzen und optimieren, sollte sich entsprechend anpassen.
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