Iftar heute – für viele Muslime weltweit ist dies ein wichtiger Begriff im Fastenmonat Ramadan. Er bezeichnet das tägliche Fastenbrechen nach Sonnenuntergang. Der Ramadan ist eine Zeit der Besinnung, des Gebets und der Nächstenliebe. Das gemeinsame Fastenbrechen, der Iftar, stärkt die Gemeinschaft und ist ein wichtiger Bestandteil des muslimischen Lebens während dieser Zeit.
Der Ramadan ist der neunte Monat des islamischen Kalenders und für Muslime von großer Bedeutung. Während des Ramadans fasten gläubige Muslime von der Morgendämmerung bis zum Sonnenuntergang. Das bedeutet, dass sie in dieser Zeit weder essen noch trinken dürfen. Der Iftar markiert das Ende des täglichen Fastens und ist somit ein freudiges Ereignis.
Das Fasten im Ramadan soll die Gläubigen zu mehr Selbstdisziplin, Empathie und Dankbarkeit anregen. Es ist eine Zeit der spirituellen Reinigung und der Besinnung auf die wesentlichen Dinge im Leben. Der Iftar bietet die Möglichkeit, gemeinsam mit Familie und Freunden das Fasten zu brechen und die Gemeinschaft zu pflegen. Viele Moscheen und islamische Zentren bieten öffentliche Iftar-Mahlzeiten an, um auch Bedürftigen und Reisenden die Teilnahme zu ermöglichen. (Lesen Sie auch: Tatjana Paller: Deutsche Skibergsteigerin)
Der Ramadan hat im Jahr 2026 am 18. Februar begonnen, wie auch die Fastenzeit der Christen. Katholisch.de merkte an, dass die Bundesregierung Muslimen in den sozialen Medien zum Ramadan gratulierte, während ein Gruß an Christen zur Fastenzeit ausblieb, was als kommunikative Fehlleistung kritisiert wurde. Es wurde argumentiert, dass die gleichzeitige Fastenzeit eine Gelegenheit geboten hätte, Gemeinsamkeiten zwischen den Religionen hervorzuheben.
Trotzdem ist der Ramadan für viele Muslime ein wichtiger Bestandteil ihres Lebens. Der rbb24.de berichtete über ein Interview mit der Theologin Kübra Dalkilic, die betonte, dass die Gesundheit Vorrang hat und Menschen mit gesundheitlichen Problemen nicht fasten sollten. Dies zeigt, dass es im Islam auch Raum für individuelle Bedürfnisse und Umstände gibt.
Der Iftar beginnt traditionell mit dem Verzehr von Datteln und einem Schluck Wasser. Datteln liefern schnell Energie und helfen, den Blutzuckerspiegel nach dem Fasten wieder zu stabilisieren. Anschließend wird ein Gebet gesprochen, in dem Dankbarkeit für die Möglichkeit des Fastens und die Gaben Gottes zum Ausdruck gebracht wird. Danach folgt die eigentliche Mahlzeit, die je nach Region und Familie unterschiedlich ausfallen kann. Oft werden traditionelle Gerichte zubereitet und gemeinsam mit Familie und Freunden gegessen. (Lesen Sie auch: Deutsche Bahn App Störungen: durch Cyberangriff)
In vielen muslimischen Ländern ist es üblich, während des Ramadans und besonders zum Iftar, wohltätige Spenden zu leisten und Bedürftigen zu helfen. Dies ist ein Ausdruck der Nächstenliebe und Solidarität, die im Islam einen hohen Stellenwert haben.
Für Muslime bedeutet iftar heute mehr als nur das Beenden des täglichen Fastens. Es ist ein Moment der Freude, der Dankbarkeit und der Gemeinschaft. Es ist eine Zeit, in der Familien und Freunde zusammenkommen, um gemeinsam zu essen, zu beten und sich auszutauschen. Der Iftar erinnert die Gläubigen an die Bedeutung von Selbstdisziplin, Empathie und Nächstenliebe. Er stärkt das Zusammengehörigkeitsgefühl und fördert den Respekt und die Toleranz gegenüber anderen.
Der Ramadan und der Iftar sind auch eine Gelegenheit für Nicht-Muslime, mehr über den Islam und die muslimische Kultur zu erfahren. Durch den Kontakt mit Muslimen und die Teilnahme an Iftar-Mahlzeiten können Vorurteile abgebaut und ein besseres Verständnis für die muslimische Lebensweise entwickelt werden. (Lesen Sie auch: Olympia Biathlon: Preuß' Nerven versagen – Massenstart)
Der Ramadan wird von Muslimen auf der ganzen Welt begangen, wobei die Traditionen und Bräuche je nach Region und kulturellem Hintergrund variieren können. Die folgende Tabelle gibt einen kleinen Einblick in die Vielfalt des Ramadan weltweit:
| Region | Typische Iftar-Gerichte | Besondere Bräuche |
|---|---|---|
| Naher Osten | Datteln, Lammgerichte, Reis, Suppen | Große Familienessen, Moscheebesuche |
| Südostasien | Reisgerichte, Curry, Süßspeisen | Spenden an Bedürftige, Gemeinschaftsgebete |
| Afrika | Eintöpfe, Couscous, Fladenbrot | Trommeln und Musik zur Ankündigung des Iftar |
| Europa | Vielfalt durch unterschiedliche Nationalitäten | Besuch von Moscheen und islamischen Zentren |
Da sich der islamische Kalender nach dem Mond richtet, verschiebt sich der Beginn des Ramadan jedes Jahr um etwa elf Tage nach vorne. Dies bedeutet, dass der Ramadan im Laufe der Jahre durch alle Jahreszeiten wandert. Die folgende Tabelle zeigt die voraussichtlichen Termine für den Beginn des Ramadan in den nächsten Jahren:
| Jahr | Voraussichtlicher Beginn des Ramadan |
|---|---|
| 2027 | 8. Februar |
| 2028 | 28. Januar |
| 2029 | 17. Januar |
| 2030 | 6. Januar |
dass diese Termine Schätzungen sind und von der tatsächlichen Sichtung der Mondsichel abhängen. (Lesen Sie auch: CNN: Trump im Fokus: Lob für Paraguay…)
Weitere Informationen zum Ramadan und zu islamischen Feiertagen finden Sie auf der Webseite des Islamarchivs.
Iftar bezeichnet die Mahlzeit, mit der Muslime während des Ramadan ihr tägliches Fasten brechen. Es handelt sich um ein gemeinschaftliches Essen, das direkt nach Sonnenuntergang eingenommen wird und oft mit Datteln und Wasser beginnt. Der Iftar ist ein wichtiger Bestandteil des Ramadan und symbolisiert Dankbarkeit und Zusammengehörigkeit.
Das Fastenbrechen, der Iftar, ist ein wichtiger Bestandteil des Ramadan und symbolisiert das Ende des täglichen Fastens. Es ist eine Zeit der Freude, der Dankbarkeit und der Gemeinschaft. Der Iftar erinnert die Gläubigen an die Bedeutung von Selbstdisziplin, Empathie und Nächstenliebe und stärkt das Zusammengehörigkeitsgefühl.
Traditionell beginnt der Iftar mit dem Verzehr von Datteln und einem Schluck Wasser. Danach werden je nach Region und Familie unterschiedliche Gerichte zubereitet. Häufig gibt es Reisgerichte, Lammgerichte, Suppen, Eintöpfe und Süßspeisen. In vielen muslimischen Ländern werden auch spezielle Ramadan-Getränke angeboten.
Der Zeitpunkt des Iftar bestimmt den Tagesablauf von Muslimen während des Ramadan maßgeblich. Da das Fastenbrechen erst nach Sonnenuntergang stattfindet, verschieben sich die Essenszeiten und oft auch die Arbeitszeiten. Viele Muslime nutzen die Zeit vor dem Iftar für Gebete und religiöse Studien.
Die Gemeinschaft spielt eine zentrale Rolle beim Iftar. Es ist üblich, das Fasten gemeinsam mit Familie, Freunden und Nachbarn zu brechen. Viele Moscheen und islamische Zentren bieten öffentliche Iftar-Mahlzeiten an, um auch Bedürftigen und Reisenden die Teilnahme zu ermöglichen. Das gemeinsame Essen stärkt das Zusammengehörigkeitsgefühl.
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