Hamburg steht still: Im Tarifkonflikt bei der Hamburger Hochbahn hat die Gewerkschaft Verdi erneut zu einem HVV Streik aufgerufen. Ab Donnerstagmorgen, 3 Uhr, werden die Fahrerinnen und Fahrer von Bussen und U-Bahnen für 24 Stunden die Arbeit niederlegen. Pendler und Reisende müssen sich auf erhebliche Einschränkungen im öffentlichen Nahverkehr einstellen.
Der aktuelle HVV Streik ist eine Eskalation im laufenden Tarifkonflikt zwischen der Gewerkschaft Verdi und der Hamburger Hochbahn. Kern des Streits sind unterschiedliche Vorstellungen über die Laufzeit des neuen Tarifvertrags. Während die Hochbahn eine Laufzeit von 36 Monaten anstrebt, fordert Verdi angesichts der “volatilen Weltlage” eine kürzere Laufzeit von lediglich zwölf Monaten. Auch die Höhe der Lohanpassungen ist weiterhin umstritten.
Bereits in der Vergangenheit kam es im Zuge der Tarifverhandlungen zu Arbeitsniederlegungen. Zuletzt waren Ende Februar sowohl die Hochbahn als auch die Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein (VHH) für 48 Stunden bestreikt worden. Die erneute Eskalation zeigt, dass die Positionen beider Seiten weiterhin weit auseinanderliegen. (Lesen Sie auch: HVV: Streik legt Hamburger Nahverkehr lahm –…)
Wie tagesschau.de berichtet, beginnt der Warnstreik am Donnerstag um 3 Uhr und endet am Freitag um 3 Uhr. Erfahrungsgemäß bedeutet dies einen kompletten Ausfall aller U-Bahn-Linien. Im Busbetrieb wird versucht, auf wichtigen Verbindungen einen Notfahrplan aufrechtzuerhalten. Die Hochbahn hat noch keine Details zu den konkreten Auswirkungen des Streiks auf den Busverkehr bekannt gegeben.
Nicht betroffen vom Streik sind die S-Bahnen, AKN-Züge und die Hafenfähren, die nicht von der Hochbahn betrieben werden. Auch bei den Bussen der Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein (VHH) gibt es bislang keinen Aufruf zum Streik. Reisende, die auf den öffentlichen Nahverkehr angewiesen sind, sollten daher alternative Verbindungen prüfen und gegebenenfalls auf S-Bahnen oder andere Verkehrsmittel ausweichen.
Die Gewerkschaft Verdi will mit dem erneuten Warnstreik den Druck auf die Arbeitgeber erhöhen. “Wir wollen ein Zeichen setzen und deutlich machen, dass wir bereit sind, für unsere Forderungen zu kämpfen”, so ein Sprecher der Gewerkschaft. Die Hochbahn hingegen kritisiert die Streikmaßnahmen als unverhältnismäßig und fordert Verdi auf, an den Verhandlungstisch zurückzukehren. (Lesen Sie auch: KVB Streik Köln: Was Fahrgäste am 17.…)
Der erneute HVV Streik hat in Hamburg für breite Kritik gesorgt. Pendler und Wirtschaftsverbände beklagen die erheblichen Einschränkungen und fordern eine schnelle Lösung des Tarifkonflikts. “Die Streiks treffen vor allem die Menschen, die auf den öffentlichen Nahverkehr angewiesen sind, um zur Arbeit zu kommen”, so ein Sprecher der Handelskammer Hamburg. “Wir appellieren an beide Seiten, eine Einigung zu erzielen, um weitere Streiks zu vermeiden.”
Auch der Senat der Stadt Hamburg hat sich zu dem Streik geäußert. Verkehrssenator Anjes Tjarks (Grüne) zeigte Verständnis für die Anliegen der Beschäftigten, betonte aber auch die Notwendigkeit, den Konflikt am Verhandlungstisch zu lösen. “Streiks sind immer das letzte Mittel”, so Tjarks. “Ich hoffe, dass die Tarifpartner bald wieder Gespräche aufnehmen und eine für beide Seiten akzeptable Lösung finden.”
Die Verkehrsbehörde Hamburg empfiehlt Reisenden, sich vor Fahrtantritt über die aktuelle Verkehrslage zu informieren und alternative Verbindungen zu prüfen. Informationen zum HVV Streik und den Auswirkungen auf den Fahrplan sind auf der Webseite des HVV sowie in den sozialen Medien verfügbar. (Lesen Sie auch: KVB Streik legt Köln lahm: Was Fahrgäste…)
Der erneute HVV Streik ist ein deutliches Signal, dass der Tarifkonflikt zwischen Verdi und der Hamburger Hochbahn noch lange nicht gelöst ist. Solange keine Einigung erzielt wird, drohen weitere Arbeitsniederlegungen und Einschränkungen im öffentlichen Nahverkehr. Für die Stadt Hamburg bedeutet dies eine erhebliche Belastung, sowohl wirtschaftlich als auch gesellschaftlich.
Es bleibt zu hoffen, dass die Tarifpartner bald wieder Gespräche aufnehmen und eine Lösung finden, die die Interessen beider Seiten berücksichtigt. Andernfalls droht eine weitere Eskalation des Konflikts, die letztlich alle Beteiligten schädigen würde.
Die Auswirkungen des HVV Streiks auf den Fahrplan sind erheblich. Hier eine Übersicht: (Lesen Sie auch: Verdi Streik: ruft bundesweiten im Nahverkehr)
| Linie | Betriebsart | Auswirkungen |
|---|---|---|
| U1, U2, U3, U4 | U-Bahn | Voraussichtlich vollständiger Ausfall |
| Diverse | Bus | Notfahrplan auf wichtigen Verbindungen |
| S-Bahn, AKN | S-Bahn, Regionalbahn | Nicht betroffen |
| Diverse | Hafenfähren | Nicht betroffen |
Der erneute Streik ist eine Folge des Tarifkonflikts zwischen der Gewerkschaft Verdi und der Hamburger Hochbahn. Hauptstreitpunkte sind die Laufzeit des neuen Tarifvertrags und die Höhe der Lohnerhöhungen. Verdi will mit dem Streik den Druck auf die Arbeitgeber erhöhen.
Vom Streik betroffen sind in erster Linie die U-Bahnen und Busse der Hamburger Hochbahn. S-Bahnen, AKN-Züge und die Hafenfähren sind nicht betroffen. Im Busbereich wird versucht, einen Notfahrplan aufrechtzuerhalten, während bei den U-Bahnen mit einem kompletten Ausfall zu rechnen ist.
Der aktuelle Warnstreik bei der Hamburger Hochbahn beginnt am Donnerstag, den 18. März 2026, um 3 Uhr und endet am Freitag, den 19. März 2026, um 3 Uhr. Insgesamt dauert der Streik also 24 Stunden.
Ja, Reisende können auf S-Bahnen, AKN-Züge und Hafenfähren ausweichen, da diese nicht vom Streik betroffen sind. Zudem empfiehlt es sich, Fahrgemeinschaften zu bilden oder auf das Fahrrad umzusteigen. Auch Taxen und Mietwagen stehen als Alternativen zur Verfügung.
Aktuelle Informationen zum HVV Streik und den Auswirkungen auf den Fahrplan sind auf der Webseite des HVV, in der HVV-App sowie in den sozialen Medien verfügbar. Auch die Verkehrsbehörde Hamburg informiert über die aktuelle Verkehrslage.
Die Deutsche Presse-Agentur (dpa) berichtete ebenfalls über den erneuten Streik bei der Hamburger Hochbahn. SZ.de übernahm die Meldung.
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