Herford – Herford: Geschichte, Kultur & aktuelle Entwicklungen am 02.04.2026
Herford, die charmante Hansestadt in Nordrhein-Westfalen, präsentiert sich am 02. April 2026 als lebendiger Ort, der Historie und Moderne auf einzigartige Weise verbindet. Die Stadt, bekannt für ihr kulturelles Erbe und ihre wirtschaftliche Dynamik, ist heute Schauplatz verschiedener Entwicklungen und Ereignisse, die das Leben ihrer Bürger prägen.
Herford ist eine große kreisangehörige Stadt im Regierungsbezirk Detmold, Nordrhein-Westfalen, und die Kreisstadt des Kreises Herford. Sie liegt im Ravensberger Hügelland, etwa 15 Kilometer nordöstlich von Bielefeld, eingebettet zwischen Teutoburger Wald und Wiehengebirge. Die Stadt, die ihren Ursprung um 789 hat, blickt auf eine lange und ereignisreiche Geschichte zurück, die sie zu einem bedeutenden Zentrum in Westfalen gemacht hat.
Die Wurzeln von Herford reichen weit zurück. Um das Jahr 789 wird die Stadtwerdung datiert, was Herford zu einem der ältesten Siedlungsplätze in der Region macht. Eine zentrale Rolle in der frühen Entwicklung spielte das um 800 gegründete Frauenstift Herford, dessen Einfluss weit über die regionalen Grenzen hinausreichte. Kaiser Ludwig der Fromme stellte das Kloster bereits 823 unter seinen persönlichen Schutz und verlieh ihm 833 mutmaßlich Markt-, Münz- und Zollrechte.
Diese Rechte wurden 973 von Otto dem Großen bestätigt, wodurch Herford zu einem der ältesten Marktplätze Deutschlands avancierte. Im Mittelalter entwickelte sich Herford zu einer bedeutenden und stark befestigten Handelsstadt Westfalens und trat 1342 der Hanse bei. Die Geschichte der Stadt ist geprägt von ihrer Rolle als freie Reichsstadt bis zur Annexion durch Preußen im Jahr 1652. Seit 2013 darf sich Herford offiziell „Hansestadt Herford“ nennen, ein Titel, der die historische Bedeutung im europäischen Handelsnetzwerk würdigt. Historische Bauwerke wie das Herforder Münster, dessen Bau um 1220 begann, und das Wulferthaus von 1560 zeugen noch heute von der langen Geschichte Herfords.
Ein herausragendes Merkmal des modernen Herford ist das Marta Herford, ein international renommiertes Museum für zeitgenössische Kunst, Design und Architektur. Das vom weltberühmten Architekten Frank Gehry entworfene Gebäude, das 2005 eröffnet wurde, ist selbst ein architektonisches Meisterwerk mit seiner unverwechselbaren, wogenden Dachlandschaft aus Edelstahl und rotem Klinkerstein. Es gilt als eines der ungewöhnlichsten Museumsgebäude weltweit. Das Marta Herford zeigt wechselnde Ausstellungen und stellt eine wichtige Verbindung zwischen Kunst, Design und Architektur her. Es ist ein Anziehungspunkt für Kunstliebhaber aus aller Welt und wurde 2014 vom Internationalen Kunstkritikerverband (AICA) als Museum des Jahres ausgezeichnet.
Neben dem Marta bereichern weitere kulturelle Angebote das Leben in Herford. Das Stadttheater bietet ein vielfältiges Programm, und die Stadt ist bekannt für ihre historischen Kirchen wie die Jakobikirche, in der noch heute eine Walrippe als Zeugnis früherer Hanse-Handelsbeziehungen zu sehen ist. Wer sich für die Bedeutung religiöser Feiertage interessiert, findet in der Region um Herford viele Traditionen, die besonders am Gründonnerstag 2026 und an Ostern lebendig sind. Am 02.04.2026 ist zudem bekannt geworden, dass die Herforder Linke am Ostermarsch der Friedensinitiative OWL teilnehmen wird.
Die Wirtschaft in Herford und dem gesamten Kreis Herford ist traditionell stark und vielfältig aufgestellt. Sie profitiert von Branchen wie der Möbelindustrie, dem Maschinenbau, der Bekleidungsindustrie mit bekannten Marken wie Brax, Pierre Cardin und Bugatti sowie der Kunststoffindustrie. Der Kreis Herford ist sogar ein Zentrum der deutschen Möbelindustrie, wo 70% der gesamten Küchenproduktion in Deutschland stattfindet.
Trotz dieser Stärken ist die aktuelle Geschäftslage im Kreis Herford angespannt, wie die IHK-Konjunkturumfrage Frühjahr 2024 zeigte. Gründe hierfür sind geopolitische Krisen, Sparmaßnahmen im Bundeshaushalt, hohe Energiepreise und der Arbeitskräftemangel. Insbesondere die Industrie spürt kaum Erholung. Die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen und die Bürokratie werden von den Unternehmen als große Herausforderungen genannt. Die Diskussion um die effiziente Verwendung von Steuergeldern und die Suche nach Impulsen für die Wirtschaft sind daher von großer Bedeutung für Herford.
Seit dem 1. November 2025 steht Anke Theisen (CDU) an der Spitze der Hansestadt Herford. Sie setzte sich in der Stichwahl gegen ihren Vorgänger Tim Kähler durch. Nach den ersten 100 Tagen im Amt, die sie als anstrengend, aber lehrreich beschrieb, hat Bürgermeisterin Theisen einen 10-Punkte-Plan für Herford vorgestellt. Zu ihren Zielen gehört die Modernisierung der Verwaltung und die Vereinfachung der Kommunikation mit den Bürgern, unter anderem durch Bürgersprechstunden. Zudem setzt sie sich für flexiblere Arbeitsmodelle und eine bessere Vernetzung der kulturellen Akteure in Herford ein.
Herford etabliert sich zunehmend als wichtiger Bildungsstandort. Die Hochschule für Kirchenmusik der Evangelischen Kirche von Westfalen ist die einzige protestantische kirchliche Musikhochschule in Nordwestdeutschland und eine der größten ihrer Art bundesweit. Sie bietet Bachelor- und Masterstudiengänge in Kirchenmusik an, seit Wintersemester 2016/2017 auch mit dem Schwerpunkt „Kirchenmusik Popular“.
Darüber hinaus hat die Hochschule für Finanzen NRW seit 2017 einen Standort am BildungsCampus Herford, wo etwa 470 Studierende in der Steuerbeamtenausbildung unterrichtet werden. Auch die Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe (TH OWL) bietet in Herford Studiengänge an, die weitestgehend digital erfolgen, aber auch Präsenzphasen auf dem BildungsCampus umfassen. Diese Vielfalt an Bildungseinrichtungen trägt zur Attraktivität Herfords für Studierende und Fachkräfte bei.
Herford verfügt über eine gute Verkehrsanbindung. Die Stadt ist an das Nah- und Fernverkehrsnetz der Deutschen Bahn angeschlossen, und der Bahnhof Herford ist ein IC-Halt. Der öffentliche Nahverkehr im Kreis Herford ist mit einem ausgebauten Schienennetz, Stadtbussystemen und Regionalbuslinien gut organisiert.
Am 02. April 2026 kam es jedoch zu einer Beeinträchtigung: Eine Bahnstrecke bei Herford musste wegen eines Feuerwehreinsatzes gesperrt werden. Aus einem Güterwaggon trat Schwefelsäure aus, was den Zugverkehr zwischen Bielefeld und Löhne unterbrach und zu Umleitungen im Fernverkehr führte. Solche Vorfälle zeigen die Bedeutung einer robusten Infrastruktur und effektiver Notfallpläne für die Mobilität in der Region.
Herford bietet das ganze Jahr über ein breites Spektrum an Veranstaltungen und Freizeitmöglichkeiten. Ein jährliches Highlight ist das Hoekerfest, ein großes Stadtfest, das Ende August/Anfang September stattfindet und zahlreiche Besucher anzieht. Für das Jahr 2026 sind bereits diverse Konzerte und Events im Kulturwerk Herford und anderen Spielstätten geplant. Dazu gehören Auftritte von Bands wie Lord Of The Lost und VÖLKERBALL, aber auch ein exklusives Konzert der Funk- und Soul-Künstlerin Candy Dulfer im Oktober 2026.
Für Familien und Erholungssuchende bietet das Freizeitbad H2O mit Wasserrutschen, Wellenbad und Sprungbrettern viel Abwechslung. Die ausgedehnte Fußgängerzone und die Alte Markthalle laden zum Bummeln, Shoppen und Verweilen ein. Radrouten und Wandermöglichkeiten in der reizvollen Landschaft des Ravensberger Hügellandes, sowie der Bismarckturm mit seiner Aussicht, runden das Freizeitangebot ab.
Die Stadt Herford ist weiterhin ein beliebtes Ausflugsziel, wie die Tourismuszahlen belegen. Im vergangenen Jahr kamen fast 130.800 Gäste in den Kreis Herford, was einem Plus von drei Prozent entspricht. Die meisten Besucher stammen aus Deutschland, aber auch rund 17.900 internationale Gäste wurden gezählt.
| Merkmal | Wert | Quelle |
|---|---|---|
| Einwohnerzahl (31. Dez. 2024) | ca. 67.503 | |
| Fläche | 79,15 km² | |
| Bundesland | Nordrhein-Westfalen | |
| Regierungsbezirk | Detmold | |
| Kreisstadt von | Kreis Herford | |
| Bürgermeisterin (seit 01.11.2025) | Anke Theisen (CDU) | |
| Gründung | um 789 | |
| Titel „Hansestadt“ seit | 2013 |
Herford präsentiert sich am 02. April 2026 als eine Stadt, die stolz auf ihre über 1200-jährige Geschichte als Hansestadt ist und gleichzeitig mutig in die Zukunft blickt. Mit dem weltberühmten Marta Herford als kulturellem Leuchtturm, einer vielfältigen Wirtschaftsstruktur und einem engagierten politischen Willen, die Stadt weiterzuentwickeln, bietet Herford seinen Bewohnern und Besuchern eine hohe Lebensqualität. Die aktuellen Herausforderungen in Wirtschaft und Infrastruktur werden aktiv angegangen, um die Attraktivität und Dynamik von Herford nachhaltig zu sichern. Diese Mischung aus historischem Erbe, kultureller Innovation und zukunftsorientierter Entwicklung macht Herford zu einem spannenden Ort im Herzen Ostwestfalens.
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