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Gürtelrose Impfung: -: Kassen zahlen Impfung

Die Gürtelrose-Impfung ist in den Fokus gerückt, da sie nun in Deutschland für Risikogruppen bereits ab 18 Jahren von den Krankenkassen übernommen wird. Diese Entscheidung des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) markiert einen wichtigen Schritt hin zur Prävention und zum Schutz von gefährdeten Personen.

Symbolbild: Gürtelrose Impfung (Bild: Pexels)

Hintergrund zur Gürtelrose-Impfung

Gürtelrose, auch Herpes Zoster genannt, wird durch das Varizella-Zoster-Virus verursacht, das auch Windpocken auslöst. Nach einer durchlebten Windpocken-Erkrankung verbleibt das Virus inaktiv im Körper und kann bei einer Schwächung des Immunsystems reaktiviert werden. Dies führt zu Gürtelrose, die sich durch einen schmerzhaften Hautausschlag äußert. Besonders ältere Menschen und Personen mit geschwächtem Immunsystem sind gefährdet. Komplikationen wie langanhaltende Nervenschmerzen, Sehkraft- oder Hörminderungen sowie Gesichtslähmungen können die Folge sein. Mehr Informationen zur Erkrankung und den Erreger bietet das Robert Koch-Institut.

Gürtelrose-Impfung ab 18 Jahren: Die aktuelle Entwicklung

Bisher wurde die Gürtelrose-Impfung standardmäßig für alle Menschen ab 60 Jahren empfohlen. Nun hat der G-BA beschlossen, die Impfempfehlung auf jüngere Erwachsene mit bestimmten Risikofaktoren auszuweiten. Wie die Deutsche Apotheker Zeitung (DAZ) berichtet, trat der entsprechende Beschluss am Freitag, dem 14. Februar 2026 in Kraft. Demnach haben Personen ab 18 Jahren mit einem erhöhten Risiko Anspruch auf die Impfung als Kassenleistung. (Lesen Sie auch: Valentine's Day: Vorfreude und Trends im Einzelhandel)

Wer profitiert von der neuen Regelung?

Ein erhöhtes Risiko für Gürtelrose besteht laut G-BA bei:

  • Schwer ausgeprägten chronischen Grunderkrankungen wie Diabetes mellitus
  • Niereninsuffizienz
  • Rheumatoider Arthritis
  • Entzündlichen Darmerkrankungen
  • Asthma
  • Chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD)
  • Immunschwäche

Die Pharmazeutische Zeitung hebt hervor, dass die Impfung mit einem Totimpfstoff erfolgt, der zweimal im Abstand von zwei bis sechs Monaten verabreicht wird.

Reaktionen und Einordnung

Die Ausweitung der Impfempfehlung wird von Medizinern und Gesundheitsexperten begrüßt. Sie sehen darin eine wichtige Maßnahme, um das Risiko von Gürtelrose und ihren oft schwerwiegenden Komplikationen bei Risikogruppen zu reduzieren. Es wird erwartet, dass die neue Regelung dazu beiträgt, die Lebensqualität vieler Betroffener deutlich zu verbessern und die Gesundheitskosten langfristig zu senken. (Lesen Sie auch: Sade Adu live im TV: Das Comeback…)

Was bedeutet die Gürtelrose-Impfung für die Betroffenen?

Für Menschen mit den genannten Risikofaktoren bedeutet die neue Regelung, dass sie nun die Möglichkeit haben, sich bereits in jungen Jahren vor Gürtelrose zu schützen, ohne die Kosten für die Impfung selbst tragen zu müssen. Es ist ratsam, sich bei einem Arzt über die individuelle Notwendigkeit und die Details der Impfung zu informieren. Die frühzeitige Impfung kann das Risiko einer Erkrankung und schwerwiegender Komplikationen deutlich reduzieren.

Ausblick

Die Entscheidung des G-BA ist ein wichtiger Schritt zur Verbesserung der Prävention von Gürtelrose in Deutschland. Es bleibt zu hoffen, dass die Impfquote in den Risikogruppen durch die Kostenübernahme der Krankenkassen deutlich steigt. Zukünftig könnten weitere Anpassungen der Impfempfehlungen erfolgen, um den Schutz der Bevölkerung vor dieser schmerzhaften Erkrankung weiter zu optimieren.

Kostenübernahme der Gürtelrose-Impfung im Überblick

Die folgende Tabelle fasst die wichtigsten Informationen zur Kostenübernahme der Gürtelrose-Impfung zusammen: (Lesen Sie auch: Nino Niederreiter: Schweizer NHL-Star im Fokus)

Symbolbild: Gürtelrose Impfung (Bild: Pexels)
Zielgruppe Alter Kostenübernahme Voraussetzung
Standardimpfung Ab 60 Jahren Ja Keine
Risikogruppe Ab 18 Jahren Ja Vorliegen einer schwer ausgeprägten chronischen Grunderkrankung oder Immunschwäche
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Weitere Informationen zur Gürtelrose und der Impfung finden Sie auf der Website des IQWiG.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Anleger sollten eigene Recherche betreiben.

Symbolbild: Gürtelrose Impfung (Bild: Pexels)
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