Gründonnerstag 2026: Bedeutung, Datum und Traditionen
Am 2. April 2026 ist Gründonnerstag. Dieser Tag markiert den Beginn der Osterfeiertage und hat sowohl für Christen als auch für viele andere Menschen eine besondere Bedeutung. Während einige die letzten Vorbereitungen für das Osterfest treffen, gedenken Christen weltweit dem letzten Abendmahl Jesu mit seinen Jüngern.

Die Bedeutung von Gründonnerstag
Der Gründonnerstag ist der Donnerstag vor Ostern und leitet die Kar- und Ostertage ein. Für Christen ist dieser Tag von großer Bedeutung, da er an das letzte Abendmahl Jesu mit seinen zwölf Jüngern erinnert. Dieses Mahl fand im Abend vor seiner Kreuzigung statt. Während des Abendmahls setzte Jesus das Sakrament der Eucharistie ein, indem er Brot und Wein als seinen Leib und sein Blut darstellte. Dieses Sakrament wird in vielen christlichen Konfessionen bis heute gefeiert.
Neben dem Abendmahl wird am Gründonnerstag auch an die Fußwaschung erinnert, die Jesus an seinen Jüngern vornahm. Damit demonstrierte er Nächstenliebe und Demut. Der Verrat durch Judas, der Jesus an die römischen Behörden auslieferte, ist ebenfalls ein wichtiger Bestandteil der Gründonnerstagsgeschichte.
Woher kommt der Name Gründonnerstag?
Die Herkunft des Namens Gründonnerstag ist nicht abschließend geklärt. Es gibt verschiedene Theorien, die versuchen, den Ursprung des Namens zu erklären. Eine verbreitete Annahme ist, dass der Name vom althochdeutschen Wort “greinen” abgeleitet ist, was so viel wie “weinen” bedeutet. Dies könnte sich auf die Trauer und das Leid Jesu in der Nacht vor seiner Kreuzigung beziehen. (Lesen Sie auch: Vollmond April 2026 Sternzeichen: 2026: "Pink Moon")
Eine andere Theorie besagt, dass der Name von den “grünen Fastenspeisen” stammt, die im Mittelalter an diesem Tag gegessen wurden. Diese Speisen bestanden hauptsächlich aus Kräutern und Gemüse. Eine dritte Erklärungsmöglichkeit ist, dass sich der Name auf die Farbe Grün bezieht, die in der Liturgie des Gründonnerstags verwendet wird. Grün ist die Farbe der Hoffnung und des Lebens und symbolisiert die Hoffnung auf die Auferstehung Jesu.
Die Augsburger Allgemeine geht der Frage nach dem Ursprung des Namens ebenfalls nach und liefert weitere Details. Augsburger Allgemeine berichtet, dass der Name entweder vom Mittelhochdeutschen “grînen” (weinen) oder von der Tradition herrührt, an diesem Tag grüne Speisen zu essen.
Bräuche und Traditionen am Gründonnerstag
Am Gründonnerstag gibt es verschiedene Bräuche und Traditionen, die je nach Region und Konfession unterschiedlich ausgeprägt sind. In vielen Kirchen finden spezielle Gründonnerstagsgottesdienste statt, in denen das letzte Abendmahl gefeiert und an die Ereignisse vor der Kreuzigung Jesu erinnert wird. Ein bekannter Brauch ist das “Austeilen des heiligen Abendmahls”, bei dem Brot und Wein an die Gläubigen verteilt werden.
Ein weiterer Brauch ist das Schweigen der Kirchenglocken. Nach dem Gloria in der Gründonnerstagsmesse verstummen die Glocken und Orgeln. Sie bleiben bis zur Osternacht stumm und symbolisieren die Trauer um den Tod Jesu. Stattdessen ziehen Kinder mit Ratschen durch die Straßen, um die Gläubigen zum Gottesdienst zu rufen. (Lesen Sie auch: Vollmond April: im 2026: Der "Pink Moon"…)
In einigen Regionen gibt es auch den Brauch des “Gründonnerstagfeuers”. Dabei werden am Abend des Gründonnerstags Feuer entzündet, um den Winter zu vertreiben und den Frühling zu begrüßen. Das Feuer symbolisiert auch die Reinigung und Erneuerung.
Gründonnerstag heute: Ein Tag der Besinnung und Vorbereitung
Auch wenn der Gründonnerstag kein gesetzlicher Feiertag ist, nutzen viele Menschen den Tag, um sich auf das Osterfest einzustimmen. Es ist ein Tag der Besinnung und Vorbereitung auf die kommenden Feiertage. Viele Christen nehmen an Gottesdiensten teil und verbringen Zeit mit ihren Familien. Andere nutzen den Tag, um letzte Einkäufe für das Osterfest zu erledigen oder Reisevorbereitungen zu treffen.
Wie BILD berichtet, stellt sich auch die Frage, ob man bereits “Frohe Ostern” wünschen darf. Traditionell wünscht man sich erst ab dem Ostersonntag “Frohe Ostern”, da die Karfreitag und Karsamstag der Trauer und des Gedenkens an den Tod Jesu gewidmet sind.

Die Bedeutung des Gründonnerstags liegt heute vor allem in der Erinnerung an die zentralen Ereignisse der christlichen Heilsgeschichte und in der Vorbereitung auf das Osterfest. Es ist ein Tag der Besinnung, der Gemeinschaft und der Hoffnung auf die Auferstehung Jesu. (Lesen Sie auch: Palmsonntag 2026: Bedeutung, Datum und Traditionen erklärt)
Eine Übersicht über die Bedeutung der einzelnen Tage der Karwoche bietet die Internetseite des Erzbistums Köln.
Gründonnerstag: Was bedeutet das für die kommenden Osterfeiertage?
Der Gründonnerstag bildet den Auftakt zu den wichtigsten Tagen des Kirchenjahres. Er leitet über zum Karfreitag, dem Tag der Kreuzigung Jesu, und zum Ostersonntag, dem Tag der Auferstehung. Die Ereignisse des Gründonnerstags sind eng mit den Geschehnissen der folgenden Tage verbunden. Das letzte Abendmahl, die Fußwaschung und der Verrat durch Judas sind wichtige Elemente der Passionsgeschichte, die in den kommenden Tagen im Mittelpunkt stehen.
Die Osterfeiertage sind für Christen von zentraler Bedeutung, da sie die Auferstehung Jesu feiern. Die Auferstehung ist der Kern des christlichen Glaubens und symbolisiert den Sieg über den Tod und die Hoffnung auf ewiges Leben. Die Osterfeiertage sind daher eine Zeit der Freude, der Hoffnung und des Glaubens.
FAQ zum Gründonnerstag
Häufig gestellte Fragen zu gründonnerstag
Welches Ereignisses gedenken Christen am Gründonnerstag?
Am Gründonnerstag gedenken Christen weltweit des letzten Abendmahls Jesu mit seinen Jüngern. Dieses Mahl fand am Abend vor seiner Kreuzigung statt und ist ein zentraler Bestandteil der christlichen Heilsgeschichte. (Lesen Sie auch: Osterferien Berlin 2026: Verkehrsprognosen und Reisehinweise)
Woher stammt der Name Gründonnerstag?
Die Herkunft des Namens ist nicht eindeutig geklärt. Eine Theorie besagt, dass er vom althochdeutschen Wort “greinen” (weinen) stammt. Andere Theorien vermuten einen Zusammenhang mit grünen Fastenspeisen oder der liturgischen Farbe Grün.
Welche Bräuche gibt es am Gründonnerstag?
Zu den Bräuchen am Gründonnerstag gehören spezielle Gottesdienste, das Austeilen des heiligen Abendmahls, das Schweigen der Kirchenglocken und in einigen Regionen das Entzünden von Gründonnerstagsfeuern. Kinder ziehen mit Ratschen durch die Straßen.
Ist Gründonnerstag ein gesetzlicher Feiertag?
Nein, der Gründonnerstag ist in den meisten Bundesländern Deutschlands kein gesetzlicher Feiertag. Arbeitnehmer müssen regulär zur Arbeit gehen, können den Tag aber für Besinnung und Vorbereitung auf Ostern nutzen.
Darf man am Gründonnerstag schon “Frohe Ostern” wünschen?
Traditionell wünscht man sich erst ab dem Ostersonntag “Frohe Ostern”, da Karfreitag und Karsamstag der Trauer und des Gedenkens an den Tod Jesu gewidmet sind. Einige wünschen es aber bereits am Gründonnerstag.

Gründonnerstag 2026: Bedeutung, Datum und Bräuche erklärt
Am 2. April 2026 steht der Gründonnerstag vor der Tür, ein Tag von besonderer Bedeutung im christlichen Glauben. Er markiert den Beginn der Osterfeiertage und ist reich an Traditionen und religiöser Bedeutung. Doch was genau feiern Christen an diesem Tag, und woher kommt der ungewöhnliche Name?

Die Bedeutung des Gründonnerstags
Der Gründonnerstag ist der Tag, an dem Christen weltweit des letzten Abendmahls gedenken, das Jesus mit seinen Jüngern vor seiner Kreuzigung teilte. Laut BILD setzte Jesus bei diesem Mahl das Sakrament der Eucharistie ein, ein zentrales Element des christlichen Glaubens. Katholiken, Orthodoxe und Anglikaner bezeichnen es als „Danksagung“. Die Eucharistie symbolisiert die Gegenwart Jesu in Brot und Wein.
Neben der Einsetzung der Eucharistie erinnert der Gründonnerstag auch an die Ereignisse, die unmittelbar auf das letzte Abendmahl folgten. Dazu gehört Jesu Gebet in Todesangst im Garten Gethsemane und die anschließende Verhaftung. In vielen christlichen Traditionen beginnt mit dem Gründonnerstag die eigentliche Leidensgeschichte Jesu. (Lesen Sie auch: Vollmond April 2026 Sternzeichen: 2026: "Pink Moon")
Ursprung und Deutung des Namens
Die Herkunft des Namens “Gründonnerstag” ist nicht eindeutig geklärt. Eine verbreitete Theorie besagt, dass der Name vom mittelhochdeutschen Wort “grînen” abgeleitet ist, was so viel wie “weinen” oder “klagen” bedeutet. Dieser Deutung zufolge bezieht sich der Name auf die Trauer über das bevorstehende Leiden Jesu. Eine andere Theorie besagt, dass sich der Name auf die grüne Farbe der Gewänder bezieht, die Priester an diesem Tag tragen konnten. Eine dritte Erklärung führt den Namen auf das althochdeutsche Wort “gronan” für “weinen” zurück.
Es gibt auch volkstümliche Erklärungen, die den Namen mit dem Brauch in Verbindung bringen, an diesem Tag grüne Kräuter oder Speisen zu essen. So ist es in manchen Regionen Tradition, an Gründonnerstag Spinat oder andere grüne Gemüse zu essen. Die Farbe Grün symbolisiert Hoffnung und neues Leben.
Bräuche und Traditionen am Gründonnerstag
Der Gründonnerstag ist in vielen christlichen Gemeinschaften von besonderen Gottesdiensten und Bräuchen geprägt. In katholischen Kirchen wird beispielsweise die Chrisam-Messe gefeiert, in der die heiligen Öle geweiht werden, die im Laufe des Jahres für Sakramente verwendet werden. Viele Gemeinden feiern auch das letzte Abendmahl mit einer besonderen Liturgie und teilen Brot und Wein miteinander. (Lesen Sie auch: Vollmond April: im 2026: Der "Pink Moon"…)
Ein weiterer Brauch ist die Fußwaschung, bei der der Priester stellvertretend für Jesus den Gläubigen die Füße wäscht. Dieser Brauch erinnert an Jesu Demut und seinen Dienst an den Menschen. Nach dem Gottesdienst verstummen traditionell die Kirchenglocken und Orgeln bis zur Osternacht. Stattdessen ziehen Ministranten mit Ratschen durch die Straßen, um zum Gebet aufzurufen.
Gründonnerstag 2026: Was erwartet uns?
Auch im Jahr 2026 wird der Gründonnerstag am 2. April begangen. Viele Menschen nutzen den Tag, um letzte Vorbereitungen für die Osterfeiertage zu treffen, Einkäufe zu erledigen oder zu verreisen. Für Christen ist es ein Tag der Besinnung und des Gebets, an dem sie sich auf das Leiden und Sterben Jesu vorbereiten.
Die Bedeutung des Gründonnerstags heute
in der religiöse Traditionen oft in den Hintergrund treten, ist es wichtig, sich die Bedeutung des Gründonnerstags bewusst zu machen. Er erinnert uns an die zentralen Werte des christlichen Glaubens: Nächstenliebe, Demut und Vergebung. Er lädt uns ein, über unser eigenes Leben nachzudenken und uns auf das Wesentliche zu besinnen. Der Gründonnerstag kann auch eine Gelegenheit sein, sich mit anderen Menschen zu verbinden und gemeinsam zu feiern, unabhängig von religiöser Zugehörigkeit. (Lesen Sie auch: Palmsonntag 2026: Bedeutung, Datum und Traditionen erklärt)
Die Augsburger Allgemeine erklärt, dass der Tag dazu einlädt, über die Bedeutung von Gemeinschaft und Solidarität nachzudenken, Werte, die in unserer modernen Gesellschaft oft zu kurz kommen.

Gründonnerstag: Was bedeutet das? / Ausblick
Der Gründonnerstag ist mehr als nur ein Datum im Kalender. Er ist ein Tag der Erinnerung, der Besinnung und der Hoffnung. Er erinnert uns an die Wurzeln unserer Kultur und lädt uns ein, über die Bedeutung von Glaube, Liebe und Gemeinschaft nachzudenken. Ob man nun religiös ist oder nicht, der Gründonnerstag kann eine Gelegenheit sein, sich auf das Wesentliche zu besinnen und sich auf die kommenden Osterfeiertage einzustimmen.
Termine der kommenden Gründonnerstage
Damit Sie die kommenden Gründonnerstage nicht verpassen, hier eine Übersicht der nächsten Jahre: (Lesen Sie auch: Osterferien Berlin 2026: Verkehrsprognosen und Reisehinweise)
| Jahr | Datum |
|---|---|
| 2027 | 25. März |
| 2028 | 13. April |
| 2029 | 29. März |
| 2030 | 18. April |
Häufig gestellte Fragen zu gründonnerstag
Häufig gestellte Fragen zu gründonnerstag
Welches Ereignis wird am Gründonnerstag gefeiert?
Am Gründonnerstag gedenken Christen dem letzten Abendmahl Jesu mit seinen Jüngern. Bei diesem Mahl setzte Jesus das Sakrament der Eucharistie ein, ein zentrales Element des christlichen Glaubens, das die Gegenwart Jesu in Brot und Wein symbolisiert.
Woher kommt der Name Gründonnerstag?
Die Herkunft des Namens ist nicht eindeutig geklärt. Eine Theorie besagt, dass er vom mittelhochdeutschen “grînen” (weinen) stammt, eine andere von grünen Gewändern der Priester. Volkstümlich wird er auch mit dem Essen grüner Speisen in Verbindung gebracht.
Welche Bräuche gibt es am Gründonnerstag?
Zu den Bräuchen gehören besondere Gottesdienste, die Chrisam-Messe in katholischen Kirchen, die Feier des letzten Abendmahls und die Fußwaschung. Traditionell verstummen die Kirchenglocken bis zur Osternacht, und Ministranten ziehen mit Ratschen durch die Straßen.
Ist Gründonnerstag ein Feiertag?
Nein, der Gründonnerstag ist in den meisten Bundesländern Deutschlands kein gesetzlicher Feiertag. Arbeitnehmer müssen regulär arbeiten oder Urlaub nehmen, um den Tag für religiöse Zwecke oder Vorbereitungen auf Ostern nutzen zu können.
Welche Bedeutung hat der Gründonnerstag heute?
Auch heute erinnert der Gründonnerstag an christliche Werte wie Nächstenliebe, Demut und Vergebung. Er lädt dazu ein, über das eigene Leben nachzudenken und sich auf das Wesentliche zu besinnen. Er kann auch eine Gelegenheit sein, Gemeinschaft und Solidarität zu leben.
Mehr Informationen zum Thema finden Sie auf der offiziellen Seite der Katholischen Kirche.

