Gotteron davos lieferten sich im fünften Spiel des Playoff-Finals ein packendes Duell, das Davos in der Verlängerung mit 5:4 für sich entschied. Nach einem zwischenzeitlichen 0:3-Rückstand kämpfte sich Davos zurück und sicherte sich den ersten Matchpuck in der Best-of-Seven-Serie.
Die Finalserie zwischen Gottéron und Davos verspricht von Beginn an Spannung. Gottéron, angeführt vom rebellischen Coach Roger Rönnberg, strebt nach dem Titel, während Davos seine Erfahrung und Klasse in die Waagschale wirft. Bereits vor dem entscheidenden fünften Spiel war die Serie von Auswärtssiegen geprägt. Die Teams neutralisierten sich weitgehend, was zu knappen Ergebnissen führte. Die Serie ist ein Spiegelbild der Schweizer Eishockeyliga, in der Taktik, Leidenschaft und Kampfgeist aufeinandertreffen. (Lesen Sie auch: HC Davos Fribourg Gottéron: gegen: Auswärtssiege prägen)
Das fünfte Spiel begann denkbar schlecht für Davos. Gottéron legte furios los und führte schnell mit 3:0. Marcus Sörensen (12.) und Lucas Wallmark (13.) sorgten mit einem Doppelschlag für eine frühe Führung, ehe Jan Dorthe (16.) auf 3:0 erhöhte. Doch Davos zeigte Moral und kämpfte sich zurück in die Partie.
Im Mitteldrittel verkürzte Davos durch Tore von Dennis Rasmussen (24.) und Leon Bristedt (33.) auf 2:3. Im Schlussdrittel gelang Davos der Ausgleich durch ein Tor von Joa Janett (47.). Doch Gottéron schlug zurück und ging durch Killian Mottet (51.) erneut in Führung. Davos gab jedoch nicht auf und erzwang durch ein Tor von Dennis Rasmussen (54.) die Verlängerung. In der Verlängerung war es Adam Tambellini, der nach nur 2:26 Minuten den Siegtreffer für Davos erzielte. Zuvor hatte Nathan Marchon von Gottéron den Puck unbedrängt über das Plexiglas spediert und musste wegen Spielverzögerung auf die Strafbank. Wie SRF berichtet, war es der unglückliche Anfang vom Ende für Fribourg-Gottéron. (Lesen Sie auch: HC Davos Fribourg Gottéron: gegen: Auswärtssiege prägen)
Mit dem Sieg im fünften Spiel hat sich Davos einen wichtigen Vorteil im Kampf um den Meistertitel verschafft. Davos führt nun in der Serie mit 3:2 und hat am Samstag in Spiel sechs in Freiburg den ersten Matchpuck. Für Davos wäre es der erste Meistertitel seit 2015. Der Sieg im fünften Spiel war ein wichtiger Schritt in diese Richtung.
«Ich habe geschossen, so schnell ich konnte», sagte HCD-Matchwinner Adam Tambellini nach dem Spiel gegenüber Blick. Die Erleichterung über den wichtigen Sieg war ihm anzumerken. (Lesen Sie auch: HCD Fribourg: Davos dreht Finalspiel gegen: Titelchance)
Julien Sprunger, Captain von Gottéron, zeigte sich enttäuscht über die Niederlage, gab sich aber kämpferisch: «Wir werden am Samstag alles geben, um die Serie auszugleichen.» Laut NZZ fehlen dem Gottéron-Urgestein nur noch zwei Siege zur Unsterblichkeit.
Der Sieg von Davos im fünften Spiel bedeutet, dass sie nun kurz vor dem Gewinn des Meistertitels stehen. Mit einer 3:2-Führung in der Serie haben sie am Samstag in Spiel sechs in Freiburg den ersten Matchpuck. Gottéron steht nun mit dem Rücken zur Wand und muss das Spiel unbedingt gewinnen, um die Serie am Leben zu erhalten. Die Ausgangslage verspricht ein spannendes sechstes Spiel. (Lesen Sie auch: Hockey Club Fribourg-Gottéron: im Halbfinale: Ein Blick)
| Spiel | Datum | Heimmannschaft | Gastmannschaft | Ergebnis |
|---|---|---|---|---|
| 1 | 18. April 2026 | Gottéron | Davos | 1:2 |
| 2 | 20. April 2026 | Davos | Gottéron | 2:3 |
| 3 | 22. April 2026 | Gottéron | Davos | 1:3 |
| 4 | 24. April 2026 | Davos | Gottéron | 5:2 |
| 5 | 26. April 2026 | Davos | Gottéron | 5:4 n.V. |
Das fünfte Finalspiel zwischen Davos und Gottéron endete mit einem 5:4-Sieg nach Verlängerung für Davos. Nach einem zwischenzeitlichen 0:3-Rückstand kämpfte sich Davos zurück in die Partie und sicherte sich den Sieg in der Overtime.
Nach dem fünften Spiel führt Davos in der Finalserie mit 3:2. Davos benötigt noch einen Sieg, um den Meistertitel zu gewinnen, während Gottéron die nächsten beiden Spiele gewinnen muss, um die Serie zu drehen.
Das sechste Spiel der Finalserie zwischen Davos und Gottéron findet am Samstag, den 27. April 2026, in Freiburg statt. Gottéron spielt zu Hause und ist auf einen Sieg angewiesen, um ein entscheidendes siebtes Spiel zu erzwingen.
Auf Seiten von Davos sind Dennis Rasmussen und Adam Tambellini wichtige Spieler, während bei Gottéron Marcus Sörensen und Lucas Wallmark zu den Leistungsträgern zählen. Auch die Torhüter beider Teams spielen eine entscheidende Rolle.
Die Spiele der Finalserie zwischen Davos und Gottéron werden live im Schweizer Fernsehen (SRF) übertragen. Zudem gibt es Livestreams auf den Webseiten der Sportportale und über die Streaming-Dienste der TV-Anbieter.
Mehr Informationen zur Schweizer Eishockeyliga finden Sie auf der offiziellen Webseite des Schweizerischen Eishockeyverbands.
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