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Firmen verkaufen: Expertenwissen für Unternehmer – klar erklärt

Wussten Sie, dass über 80% der Unternehmen beim Verkauf strategische Fehler machen? Der Weg zum erfolgreichen Verkauf ist oft komplexer als gedacht – doch mit dem richtigen Know-how lässt sich jedes Geschäft optimal positionieren.

Die Plattform firma-verkauf.de unterstützt monatlich 80.000 Besucher mit praxisnahen Informationen. Dabei stehen drei Schritte im Fokus: präzise Dokumentation, realistische Bewertung und zielgerichtete Käufersuche.

Professionelle M&A-Berater spielen hier eine Schlüsselrolle. Sie minimieren Risiken – von der Due Diligence bis zur finalen Transaktion. Ob Google-Agentur oder Boutique am Kurfürstendamm: Jeder Verkauf erfordert individuelle Strategien.

Warum Sie Ihr Unternehmen verkaufen sollten

Der Verkauf eines Unternehmens ist eine strategische Entscheidung mit weitreichenden Folgen. Oft stehen persönliche und wirtschaftliche Gründe im Vordergrund – sei es der Wunsch nach einem entspannten Ruhestand oder die Suche nach neuen beruflichen Herausforderungen.

Altersnachfolge und Ruhestand planen

Viele Inhaber denken spät über die Übergabe nach. Dabei zeigt eine Studie: 30% der KMU-Besitzer sind über 55 Jahre alt. Eine frühzeitige Planung bringt Vorteile:

  • Bessere Verhandlungsposition durch systematische Vorbereitung
  • Steueroptimierung bei längerfristiger Nachfolgeregelung
  • Sicherung der Kunden-Beziehungen durch geordnete Übergabe

Ein Beispiel: Eine Fensterbaufirma mit 45-jähriger Geschichte suchte zwei Jahre vergeblich einen Nachfolger. Erst nach professioneller Bewertung und gezielter Präsentation fand sich ein Käufer.

Strategische Neuanfänge und Branchenwechsel

Nicht nur der Ruhestand motiviert zum Verkauf. Immer mehr Unternehmer nutzen den Markt für neue Perspektiven:

  • Branchenwechsel wie beim Stuttgarter Immobilienmakler, der ins Tech-Startup investierte
  • Gesundheitsgründe – etwa bei einem Haushaltsauflösungsunternehmen
  • Wachstumsgrenzen überwinden durch Investor-Know-how

Dietmar Henke von semiQuarz GmbH zeigt: Manchmal wird ein Verkauf zur Chance. Nach gescheiterten Verhandlungen fand er einen strategisch besseren Käufer.

“Der richtige Zeitpunkt ist entscheidend – nicht nur finanziell, sondern auch emotional.”

Ob rational oder emotional: Jeder Verkaufsgrund erfordert individuelle Lösungen. Wichtig ist, die eigenen Ziele klar zu definieren.

Erste Schritte: Vorbereitung auf den Verkauf

Systematische Planung bildet das Fundament für einen reibungslosen Verkaufsprozess. Jeder Bereich des Unternehmens muss transparent und nachvollziehbar aufbereitet werden – von Finanzen bis zu Kundenbeziehungen.

Dokumentation und Finanzdaten aufbereiten

Seriöse Käufer verlangen lückenlose Dokumentation. Eine Google-Agentur steigerte ihren Verkaufspreis um 20%, indem sie automatisierte Prozesse detailliert darstellte. Essenzielle Unterlagen:

  • 5-Jahres-Finanzberichte mit Gewinnentwicklung
  • Gesellschafterverträge und Patenturkunden
  • Due-Diligence-Checklisten für schnelle Prüfung

Digitale Datenräume – wie beim Dubai-E-Commerce-Shop – beschleunigen die Unterstützung durch externe Berater. Sensible Daten bleiben durch Geheimhaltungsvereinbarungen geschützt.

Interne und externe Kommunikation steuern

Der Ruf des Unternehmens darf nicht unter Verhandlungen leiden. Eine Social-Media-Strategie kann diskret Interessenten ansprechen, ohne Mitarbeiter zu verunsichern. Wichtige Maßnahmen:

Bereich Maßnahme Beispiel
Intern Krisenkommunikation Mitarbeiterbriefings vor offizieller Ankündigung
Extern NDA-Verträge Vorlage für potenzielle Käufer
Öffentlich Pressemitteilungen Generische Formulierungen ohne Details

Rechtsanwälte und Steuerberater bieten Unterstützung, um Fallstricke im Prozess zu vermeiden. Klare Regeln verhindern Missverständnisse.

Firmen verkaufen: Der Wert Ihres Unternehmens

Ein realistischer Preis ist der Schlüssel, um Käufer anzuziehen und den Gewinn zu maximieren. Doch wie lässt sich der faire Wert ermitteln? Wir zeigen bewährte und innovative Wege.

Bewertung mit klassischen Methoden

Traditionelle Verfahren wie das Ertragswertverfahren oder die Discounted-Cashflow-Methode basieren auf vergangenen Zahlen. Sie eignen sich besonders für etablierte Betriebe mit stabilen Erträgen.

Beispiel: Ein Dubai-E-Commerce-Unternehmen erzielte durch präzise Kalkulation eine Gewinnmarge von 70%. Branchenspezifische Multiplikatoren – etwa 4–6 für Gastronomie – passen die Werte an.

Methode Vorteile Nachteile
AWH-Standard Marktorientiert, praxisnah Berücksichtigt keine Extremwerte
Bewertungsgesetz Rechtlich abgesichert Oft überhöhte Werte

Digitale Tools für präzise Wertermittlung

Moderne Tools wie KI-gestützte Prognosemodelle analysieren Markttrends. Sie bewerten auch immaterielle Werte:

  • SEO-Ranking und Automatisierungsgrad bei Digitalagenturen
  • Kundenstammdaten einer Wohnmobilvermietung
  • Goodwill bei Marken wie ZILLI-Luxusmode

Diese Faktoren fließen in zukunftsorientierte Bewertungen ein – entscheidend für den Kauf moderner Unternehmen.

Den richtigen Käufer finden

Über 1.000 Finanzinvestoren in Deutschland suchen nach lukrativen Beteiligungen. Doch nicht jeder Käufer passt zum Unternehmen – die Auswahl entscheidet über langfristigen Erfolg. Strategische Partner bringen oft mehr als nur Kapital.

Interne Nachfolger oder externe Investoren?

Mitarbeiterbeteiligungen sichern Know-how. Private-Equity-Gesellschaften hingegen fokussieren auf Rendite. Ein Stuttgarter Immobilienbüro nutzte sein Netzwerk aus 35+ Partnern, um beide Optionen zu prüfen.

Vorteile interner Lösungen:

  • Kontinuität für Kunden und Prozesse
  • Motivierte Teams durch Beteiligungsmodelle
  • Kürzere Due-Diligence-Phase

Branchenspezifische Käuferprofile

Eine IT-Security-Firma mit europäischem Kundenstamm benötigt andere Käufer als eine Gastronomie. Verbände wie der Bitkom bieten gezielte Kontakte.

Beispiel Dubai: Ein Investor übernahm ein E-Commerce-Unternehmen – wegen dessen Branchen-Know-how im Nahen Osten. Solche Interessen lassen sich durch Filter auf Plattformen wie DUB.de identifizieren.

“Emotionen entscheiden oft schneller als Fakten – zeigen Sie Perspektiven auf.”

Checklisten helfen bei der Bewertung:

  1. Finanzkraft des Käufers prüfen
  2. Strategische Passform analysieren
  3. Vertraulichkeitsvereinbarungen vorab klären

Verkaufsprozess gestalten

Transparente Schritte von der ersten Anfrage bis zum Vertragsabschluss minimieren Risiken. Ein durchdachter Prozess gibt Sicherheit – sowohl für Verkäufer als auch Käufer. Wir zeigen, wie Sie jede Phase systematisch steuern.

Von der LOI bis zur Due Diligence

Der Letter of Intent (LOI) markiert den Startschuss. Eine Google-Agentur benötigte 18 Monate bis zum Closing – wegen unklarer Daten-Vorlagen. Essenzielle Schritte:

  • Digitale Datenräume für Finanzberichte und Patente
  • Geheimhaltungsvereinbarungen (NDA) vor Dokumentenfreigabe
  • Due-Diligence-Checklisten mit KPIs wie Lagerumschlag

Tools wie Lexoffice oder Calendly optimieren den Prozess. Beispiel Schmuckgroßhandel: Earn-out-Klauseln sicherten 30% des Preises bei Umsatzzielen.

Vertragsdetails und Closing

Notarielle Beurkundung ist bei GmbHs Pflicht. Escrow-Konten schützen bei Zahlungsmodalitäten – besonders bei internationalen Verkäufen. Wichtige Vertrag-Elemente:

Klausel Funktion Beispiel
Earn-out Zahlung bei Zielerreichung IT-Firma: 15% Bonus bei Kundenbindung
Wettbewerbsverbot Schutz des Käufers 3 Jahre Branchenpause

“Ein stufenweiser Zahlungsplan reduziert Risiken – für beide Seiten.”

Übergabeprotokolle dokumentieren physische Assets. Ein Online-Shop plante 3 Monate Übergabe – inklusive CRM-Daten-Migration. Rechtlich klare Regelungen vermeiden spätere Konflikte.

Digitale Plattformen nutzen

Digitale Plattformen revolutionieren den Unternehmensverkauf – wenn man sie strategisch nutzt. Über 42% aller Transaktionen starten heute in Suchmaschinen oder spezialisierten Börsen. Die richtige Webseite wird zum Schaufenster für potenzielle Käufer.

Vorteile von Unternehmensbörsen

Professionelle Plattformen wie Firmenzukaufen.de bieten mehr als nur Sichtbarkeit. Sie strukturieren den gesamten Prozess:

  • Reichweite: Kontakt zu 80.000 monatlichen Besuchern
  • Tools für Bewertungen und virtuelle Datenräume
  • KI-gestütztes Matching mit passenden Investoren

Das GAIA-X Projekt stärkt europäische Vernetzung. Ein Midcentury-Vintage-Shop verdoppelte so sein Angebot durch anbieter aus Österreich und den Niederlanden.

Plattform Vorteile Zielgruppe
Firmenzukaufen.de Deutschsprachiger Markt KMU
Internationale Anbieter Cross-border Deals Investoren

Reichweite in ganz Europa aufbauen

Eine optimierte Webseite ist erst der Anfang. Erfolgreiche Profile nutzen:

  1. Videopräsentationen mit Assets-Übersicht
  2. SEO-Texte mit Branchenkeywords
  3. Datenvisualisierungen für internationale Due-Diligence

Beispiel: Eine IT-Firma aus Stuttgart fand über eine Suchmaschine Investoren aus Südosteuropa. Digitale Pitch Decks beschleunigten die Entscheidung.

“Die beste Plattform nützt nichts ohne klare Positionierung – zeigen Sie USP und Wachstumspotenzial.”

Online-Tools reduzieren die Verkaufsdauer um bis zu 40%. Automatisierte Analysen identifizieren passende Käufer in ganz Europa – ohne manuelle Suche.

Rechtliche und steuerliche Aspekte

Steuerliche und rechtliche Rahmenbedingungen beeinflussen jeden Unternehmensverkauf entscheidend. Während die Übertragung bei Einzelunternehmen vergleichsweise einfach erscheint, erfordern Kapitalgesellschaften komplexe Vertrags-Konstruktionen. Experten raten, diese Fragen frühzeitig zu klären.

GmbH vs. Einzelunternehmen: Unterschiede beim Verkauf

Bei einer GmbH erfolgt die Übertragung meist als Share Deal – der Käufer übernimmt Anteile. Einzelunternehmer verkaufen dagegen einzelne Assets. Das hat steuerliche Konsequenzen:

  • Share Deals unterliegen der Kapitalertragsteuer (25% + Soli)
  • Asset Deals werden mit dem persönlichen Steuersatz verrechnet
  • Mantelkäufe nutzen vorhandene GmbH-Strukturen

Ein Praxisbeispiel: Eine EDV-GmbH aus München wurde als Mantel verkauft. Der Käufer sparte so Gründungskosten und behielt bestehende Vertrags-Verhältnisse.

Steueroptimierung beim Verkaufserlös

Kluge Planung kann die Steuerlast deutlich reduzieren. Bewährte Methoden:

Methode Wirkung Voraussetzung
Fünftel-Regelung Steuerverteilung auf 5 Jahre Natürliche Personen
Verlorene Darlehen Stundung der Steuern Ratenzahlung vereinbart
Holding-Struktur Bis zu 95% Steuerfreiheit Beteiligungsquote ≥10%

Internationale Beispiele zeigen weitere Möglichkeiten. Ein Dubai-E-Commerce-Shop nutzte die Steuer-Vorteile der VAE durch geschickte Strukturierung. Wichtig: Jede Strategie erfordert individuelle rechtliche Prüfung.

“Steuerplanung beginnt drei Jahre vor dem Verkauf – spontane Entscheidungen kosten bares Geld.”

Besondere Branchen wie Pharmabetriebe benötigen oft Genehmigungen. Hier lohnt sich frühzeitige Abstimmung mit Behörden. Die Übertragung regulierter Unternehmen dauert meist länger.

Professionelle Unterstützung einbinden

Expertenwissen macht den Unterschied zwischen einem durchschnittlichen und einem optimalen Verkaufsergebnis. Spezialisierte Berater bringen nicht nur Fachkenntnis, sondern auch ein wertvolles Netzwerk mit – entscheidend für komplexe Transaktionen.

M&A-Berater als strategische Partner

Erfahrene Experten strukturieren den gesamten Prozess. Ein Stuttgarter Immobilienmakler steigerte seinen Umsatz auf 1,5 Mio. EUR durch gezielte Beratung. Ihre Hauptaufgaben:

  • Marktgerechte Bewertung mit Branchenbenchmarks
  • Diskrete Käufersuche über internationale Netzwerke
  • Verhandlungstaktiken zur Risikominimierung

Kreditinstitute wie die BW-Bank bieten spezielle Bewertungsservices. Diese ergänzen die Arbeit externer Berater – besonders bei mittelständischen Unternehmen.

Kostenstrukturen und ROI der Expertise

Die Kosten professioneller Begleitung variieren stark. Erfolgsbasierte Modelle (Success Fee) liegen typischerweise bei 3-5% des Verkaufspreises. Festpreismodelle eignen sich für klar definierte Projekte:

Leistung Kostenrahmen Nutzen
Due Diligence 15.000–50.000€ Risikoerkenntnis vor Vertrag
Internationale Transaktion 1,5–3% des Dealvolumens Steueroptimierung

“Investitionen in Beratung amortisieren sich durch höhere Verkaufserlöse – oft um das 5- bis 10-fache.”

Interim-Manager überbrücken Übergangsphasen. Branchengutachter liefern spezifische Bewertungen – etwa für Nischenmärkte wie Medizintechnik. Diese Experten reduzieren Risiken und beschleunigen den Prozess.

Steuerberater sind bei Asset Deals verpflichtend. Ihre Beratung sichert steueroptimierte Strukturen. Die Kosten hierfür liegen meist unter 1% der Transaktionssumme – bei erheblichem Einsparpotenzial.

Fallbeispiele erfolgreicher Unternehmensverkäufe

Praktische Beispiele zeigen, wie Unternehmen unterschiedlicher Branchen erfolgreich verkauft wurden. Wir analysieren konkrete Transaktionen – von der traditionellen Gastronomie bis zur digitalen Agentur. Diese Fallbeispiele liefern wertvolle Erkenntnisse für eigene Verkaufsprozesse.

KMU aus der Gastronomiebranche

Ein Münchner Traditionsgasthaus erzielte durch strategische Vorbereitung 20% mehr Umsatz im Verkaufsjahr. Entscheidend waren:

  • Langjährige Kunden-Bindung durch Stammgästekartei
  • Transparente Dokumentation der Ertragsentwicklung
  • Earn-out-Klausel für 15% des Kaufpreises bei Zielerreichung

Die neue Betreiberfamilie nutzte das bestehende Konzept weiter. So blieben 90% der Stammgäste erhalten. Der Gewinn stieg im ersten Jahr um 12%.

Digitalagenturen mit automatisierter Prozessstruktur

Eine Berliner SEO-Agentur mit 1.250 Kunden verkaufte für das 4,5-fache des Jahresgewinns. Schlüsselfaktoren:

  • Vollständige Automatisierung der Reporting-Prozesse
  • Skalierbares White-Label-System für Partner
  • 450.000€ Jahresumsatz mit 70% Marge

Der Käufer – ein internationaler Investor – übernahm die Technologie für eigene Märkte. Die Automatisierung reduzierte die Übergabezeit auf 6 Wochen.

Kriterium Gastronomie Digitalagentur
Bewertungsmultiplikator 3,2 x Gewinn 4,5 x Gewinn
Übergabedauer 9 Monate 6 Wochen
Kundenbindung 90% erhalten Technologie-Transfer

“Jeder Verkauf ist einzigartig – aber erfolgreiche Transaktionen folgen ähnlichen Mustern: Transparenz, Vorbereitung und passende Käufer.”

Ein weiteres Fallbeispiel zeigt den Turnaround eines Immobilienmaklers. Durch Sanierung und klare Kunden-Segmentierung verdoppelte sich der Unternehmenswert in 18 Monaten. Solche Beispiele beweisen: Mit der richtigen Strategie lassen sich selbst schwierige Ausgangslagen erfolgreich verkaufen.

Alternativen zum vollständigen Verkauf

Nicht jeder Unternehmer möchte sein Unternehmen vollständig abgeben – es gibt flexible Alternativen. Diese Lösungen bieten oft Vorteile wie geringere Risiken und bessere Kontrolle über die Zukunft des Betriebs.

Beteiligungsmodelle und Joint Ventures

Eine Beteiligung ermöglicht schrittweisen Rückzug. Ein IT-Security-Unternehmen verkaufte 30% seiner Anteile an einen Investor. Diese Lösung brachte:

  • Frisches Kapital für Expansion
  • Strategisches Know-how des Partners
  • Geringere Steuerlast als beim Vollverkauf

Joint Ventures sind besonders für internationale Kooperationen interessant. Ein Südosteuropa-Projekt nutzte Lizenzfertigung als Einstieg. Mezzanine-Finanzierungen können solche Projekte absichern.

Teilverkauf und schrittweise Übergabe

Beim Teilverkauf bleibt der Gründer oft im Unternehmen. Earn-out-Regelungen verknüpfen die Zahlung mit künftigen Ergebnissen. Dies mindert das Risiko für beide Seiten.

Management-Buy-outs geben Führungskräften die Chance zur Übernahme. Ein Immobilienmakler nutzte Franchise-Modelle als Exit-Strategie. Stillhaltervereinbarungen sichern schrittweise Übergaben ab.

“Flexible Modelle passen sich den Bedürfnissen an – sie sind oft die bessere Lösung als radikale Schnitte.”

Vendor-Loan-Modelle helfen bei Finanzierungsengpässen. Neue Kooperationen mit Start-ups können zusätzliche Perspektiven eröffnen, wie aktuelle Studien zeigen. Jede Alternative erfordert individuelle Planung.

Nach dem Verkauf: Das sollten Sie beachten

Nach Vertragsunterzeichnung beginnt die kritischste Phase jedes Unternehmensverkaufs. Die Übergabe entscheidet über nachhaltigen Erfolg – sowohl für Verkäufer als auch Käufer. Systematische Planung reduziert Risikoen und sichert Know-how-Transfer.

Übergabephase managen

Typische Übergabefristen liegen zwischen 3 und 24 Monaten. Ein Dubai-E-Commerce-Shop benötigte beispielsweise 3 Monate für die vollständige Einarbeitung. Wichtige Schritte:

  • Strukturierter Support durch Dokumentation aller Prozesse
  • Mitarbeiterbindung via Bonusregelungen während der Transition
  • Klärung von Gewährleistungsansprüchen und Altlasten

Eine IT-Security-Firma ermöglichte den Know-how-Transfer durch wöchentliche Workshops. Laut Lexware-Experten spart frühe Einbindung des Käufers bis zu 40% der Übergabezeit.

Wettbewerbsverbote und Karenzklauseln

Wettbewerbsverbote schützen den Käufer – müssen aber verhältnismäßig sein. Üblich sind:

  1. Räumliche Begrenzung (z.B. 50 km Umkreis)
  2. Zeitliche Dauer (1–3 Jahre)
  3. Branchenspezifische Ausnahmen

Ein Münchner Gastronomiebetrieb vereinbarte 2 Jahre Karenzzeit. Das schützte den neuen Inhaber, ohne den Verkäufer zu stark einzuschränken. Kunden-Daten bleiben besonders sensibel – hier gelten oft strengere Regelungen.

“Ein fair gestaltetes Wettbewerbsverbot schafft Vertrauen – auf beiden Seiten.”

Steuerliche Nachfolgeverantwortung betrifft häufig Garantiezeiten. Experten raten zu klaren Fristen im Vertrag. So vermeiden beide Parteien unerwartete Risikoen.

Reputationsmanagement nach dem Verkauf sichert den Goodwill. Kontinuierlicher Support stärkt die Beziehung zum Käufer. Gleichzeitig sollte der Verkäufer neue Wettbewerbsaktivitäten transparent kommunizieren.

Fazit

Mit der passenden Strategie wird der Verkauf zum Meilenstein für die Zukunft. Eine klare Zusammenfassung aller Prozesse und die frühzeitige Einbindung von Experten nutzen alle Chancen optimal. Dokumentation und Marktkenntnis sind dabei ebenso wichtig wie realistische Zeitpläne.

Jede Entscheidung wirkt langfristig – von der Bewertungsmethode bis zur Käuferauswahl. Digitale Tools und professionelle Netzwerke beschleunigen den Prozess. Gleichzeitig sichern vertragliche Regelungen wie Earn-out-Klauseln nachhaltige Ergebnisse.

Der Markt verlangt heute schnelles Handeln mit Weitblick. Wir empfehlen dringend, frühzeitig Beratung einzuholen. So wird die Zukunft des Unternehmens gesichert – und Ihre persönlichen Ziele erreicht.

FAQ

Welche Gründe sprechen für den Verkauf eines Unternehmens?

Häufige Motive sind Ruhestandsplanung, fehlende Nachfolge oder strategische Neuausrichtung. Auch Branchenwechsel oder gesundheitliche Gründe können eine Rolle spielen.

Wie bereite ich mein Unternehmen optimal auf den Verkauf vor?

Wichtige Schritte sind die Aufbereitung von Finanzdaten, die Dokumentation aller Prozesse und die Klärung von Eigentumsverhältnissen. Eine transparente Darstellung steigert den Marktwert.

Nach welchen Kriterien wird der Wert einer Firma berechnet?

Bewertungsmethoden reichen von Ertragswertverfahren über Discounted Cashflow bis zu branchenspezifischen Multiplikatoren. Digitale Tools ermöglichen heute präzisere Analysen.

Wo finde ich seriöse Käufer für mein Unternehmen?

Neben internen Nachfolgern kommen externe Investoren, Wettbewerber oder branchenfremde Interessenten infrage. Spezialisierte Plattformen bieten Zugang zu potenziellen Erwerbern in ganz Europa.

Welche rechtlichen Fallstricke gibt es beim Verkauf?

Besonderheiten gelten bei GmbH-Anteilen, Personengesellschaften oder Einzelunternehmen. Steuerliche Gestaltungsspielräume und Haftungsfragen sollten früh geklärt werden.

Lohnt sich professionelle Beratung beim Verkauf?

Erfahrene M&A-Berater optimieren den Prozess – von der Bewertung über Käufersuche bis zur Vertragsgestaltung. Ihre Expertise rechtfertigt meist die Kosten.

Gibt es Alternativen zum Komplettverkauf?

Teilverkäufe, stille Beteiligungen oder schrittweise Übergaben ermöglichen flexible Lösungen. Joint Ventures können Wachstumschancen ohne vollständigen Ausstieg bieten.

Was passiert nach dem Verkaufsabschluss?

Typische Nachverkaufsphasen umfassen Know-how-Transfer, Mitarbeiterintegration und Einhaltung von Wettbewerbsklauseln. Klare Regelungen sichern den Erfolg.
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