Eva Schütz, Gründerin und Herausgeberin der Rechts-außen-Plattform “Exxpress”, hat ihre Bewerbung um die Position der ORF-Generaldirektorin bekannt gegeben. Diese Kandidatur sorgt für Aufsehen, da Schütz eine klare Agenda für Reformen im öffentlich-rechtlichen Rundfunk anstrebt.
Eva Schütz ist eine bekannte Figur in der österreichischen Medienlandschaft. Sie hat “Exxpress” aufgebaut, ein Online-Boulevardmedium, das 2021 gegründet wurde. “Exxpress” befindet sich mehrheitlich im Besitz des deutschen Unternehmens Vius, das auch das rechtspopulistische Onlinemedium “Nius” von Ex-“Bild”-Chefredakteur Julian Reichelt verantwortet. Obwohl Schütz ihre Anteile an “Exxpress” reduziert hat, ist sie weiterhin als Herausgeberin und Chefredakteurin tätig. Zuvor war sie als Rechtsanwältin und im Kabinett des ÖVP-geführten Finanzministeriums tätig. Mehr Informationen zur Geschichte des ORF finden sich auf der Wikipedia-Seite des ORF. (Lesen Sie auch: Gladbach: Transfer von Zento Uno verzögert sich)
In einer Aussendung am Dienstag kündigte Eva Schütz ihre Kandidatur für die ORF-Generaldirektion an. Sie plant eine “umfassende Reformagenda unter dem Titel ‘ORF 2030′”. Zu ihren Zielen gehört eine strategische Neuausrichtung des ORF, die Bereitstellung finanzieller Mittel auch für private Medien mit öffentlich-rechtlichem Auftrag und die Beendigung von “Privilegien im Haus”, wie VOL.AT berichtet.
Die Kandidatur von Eva Schütz wird in der Medienlandschaft kontrovers diskutiert. Ihre Verbindung zu “Exxpress”, einem Medium, das in der Vergangenheit wiederholt Kritik am ORF geäußert hat, wirft Fragen auf. Laut Der Standard ist die Wahrscheinlichkeit ihrer Bestellung zur ORF-Generaldirektorin eher gering, da das ORF-Gesetz ein Angestelltenverhältnis oder eine Beteiligung an einem anderen Medienunternehmen als Ausschlussgrund für ORF-Direktoren vorsieht. Schütz selbst betont, sie bewerbe sich als unabhängige Kandidatin. (Lesen Sie auch: Stefan Kölliker: Machtwechsel beim FC St. Gallen?)
Die Kandidatur von Eva Schütz wirft ein Schlaglicht auf die Debatte um die Zukunft des ORF und seine Rolle im österreichischen Mediensystem. Ihre Agenda zielt auf eine Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks ab, die sowohl Befürworter als auch Kritiker hat.Die Entscheidung, wer die nächste Generaldirektion übernimmt, wird maßgeblich die Richtung des ORF in den kommenden Jahren bestimmen. Informationen zur aktuellen Führung des ORF finden sich auf der offiziellen Webseite des ORF.
Neben Eva Schütz gibt es weitere Bewerber für die Position des ORF-Generaldirektors. Die “Kronen Zeitung” berichtete beispielsweise über die Kandidatur der Verlobten von Georg Dornauer. Eine Übersicht über alle Kandidaten und ihre jeweiligen Schwerpunkte wird in den kommenden Wochen erwartet. (Lesen Sie auch: Elektro Ferrari: enthüllt ersten -Sportwagen: "Luce" kommt)
Eva Schütz kandidiert, um eine umfassende Reformagenda namens “ORF 2030” umzusetzen. Sie möchte den ORF strategisch neu ausrichten, finanzielle Mittel für private Medien mit öffentlich-rechtlichem Auftrag bereitstellen und Privilegien innerhalb des ORF beenden.
Schütz strebt eine Verkleinerung des Stiftungsrats ohne Regierungs- oder Parteimandate an, den Abbau von Sonderverträgen und intransparenten Zulagen sowie die Begrenzung und Nachvollziehbarkeit der Gehälter an der Spitze des ORF. (Lesen Sie auch: Deutschlandticket für Bürgergeldempfänger? CDU plant)
Kritiker sehen ihre Verbindung zu “Exxpress” problematisch, da das Medium in der Vergangenheit den ORF kritisiert hat. Zudem könnte ihre Beteiligung an einem anderen Medienunternehmen ein Hindernis gemäß dem ORF-Gesetz darstellen.
Die Wahrscheinlichkeit ihrer Bestellung wird als gering eingeschätzt, da das ORF-Gesetz Beteiligungen an anderen Medienunternehmen als Ausschlussgrund nennt. Schütz selbst betont jedoch ihre Unabhängigkeit als Kandidatin.
Schütz sieht Reformbedarf im ORF und will das öffentlich-rechtliche Medienhaus strategisch neu ausrichten. Sie fordert eine effizientere Mittelverwendung und die Förderung von Medien, die einen öffentlich-rechtlichen Auftrag erfüllen.
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