Emma Delaney, eine erfahrene Managerin des britischen Mineralölkonzerns BP, soll ab September 2026 die neue Vorstandsvorsitzende des österreichischen Öl- und Gaskonzerns OMV werden. Der Aufsichtsrat muss ihrer Bestellung noch zustimmen, was jedoch als Formsache gilt. Delaney folgt auf Alfred Stern, der seinen Abgang bereits vor Monaten angekündigt hatte.
Emma Delaney ist eine international anerkannte Energieexpertin mit über 30 Jahren Branchenerfahrung. Derzeit ist sie bei BP als Vorständin für die Bereiche Kraftstoffe und Biokraftstoffe, die Industrie- und Fahrzeugschmierstoffherstellung sowie Luftfahrkraftstoffe und E-Mobilität zuständig. In dieser Funktion leitet sie eine Organisation mit mehr als 50.000 Mitarbeitern in rund 50 Ländern. Mit ihrer Expertise soll sie die OMV in einer Zeit des Umbruchs und der Transformation führen. Laut DiePresse.com bringt Delaney breite Fachexpertise mit und ist nicht mit Seilschaften in die österreichische Politik verbunden.
Die Entscheidung für Emma Delaney fiel nach einem internationalen Suchprozess. Alfred Stern hatte seinen geplanten Abgang mit August 2026 frühzeitig bekannt gegeben, wodurch dem Aufsichtsrat genügend Zeit für die Suche nach einem Nachfolger blieb. Nun soll Delaney ab dem 1. September die Führung des teilstaatlichen Konzerns übernehmen. Wie die OMV mitteilte, ist das Mandat auf drei Jahre ausgelegt, mit einer Verlängerungsoption um zwei weitere Jahre. (Lesen Sie auch: Jan Smit: Wilde Partynacht mit Gert Verhulst…)
Die Berufung von Emma Delaney zur Vorstandsvorsitzenden der OMV ist eine bemerkenswerte Personalentscheidung. Erstmals in der Geschichte des Unternehmens wird eine Frau an der Spitze des Konzerns stehen. Dies stellt einen wichtigen Schritt in Richtung Diversität und Gleichberechtigung in der österreichischen Wirtschaft dar. Es zeigt, dass sich auch in traditionell von Männern dominierten Branchen ein Wandel vollzieht und Frauen zunehmend Führungspositionen übernehmen.
Die Entscheidung für Emma Delaney wurde von verschiedenen Seiten positiv aufgenommen. Experten loben ihre internationale Erfahrung und ihre Expertise im Energiebereich. Es wird erwartet, dass sie neue Impulse in die strategische Ausrichtung der OMV einbringen wird. Kritische Stimmen gibt es kaum, da Delaney als ausgewiesene Fachfrau gilt und über ein breites Netzwerk in der Branche verfügt. Der Aufsichtsratschef Lutz Feldman wollte eigentlich bis Ende 2025 eine Lösung finden, nun wurde es etwas später.
Die Berufung von Emma Delaney zur CEO der OMV könnte eine strategische Neuausrichtung des Unternehmens bedeuten. Angesichts ihrer Erfahrung im Bereich der erneuerbaren Energien und der E-Mobilität ist es wahrscheinlich, dass die OMV künftig verstärkt auf nachhaltige Geschäftsmodelle setzen wird. Dies würde dem aktuellen Trend in der Energiebranche entsprechen und die OMV zukunftsfähiger machen. Die OMV steht vor großen Herausforderungen, insbesondere im Hinblick auf die Energiewende und die Reduktion von CO2-Emissionen. Delaney wird eine Schlüsselrolle bei der Bewältigung dieser Herausforderungen spielen. Sie muss das Unternehmen in eine nachhaltige Zukunft führen und gleichzeitig die Wettbewerbsfähigkeit der OMV sichern.Ihre bisherige Erfahrung und Expertise lassen jedoch darauf schließen, dass sie eine klare Vision für die Zukunft des Unternehmens hat. Es ist zu erwarten, dass sie verstärkt auf Innovationen und neue Technologien setzen wird, um die OMV für die Herausforderungen der Energiewende zu rüsten. Die Bestellung muss noch vom Aufsichtsrat abgesegnet werden. Das gilt aber lediglich als Formalie. (Lesen Sie auch: Robert Lewandowski: Verkauf der Anteile an Marketingagentur)
Die OMV Aktiengesellschaft ist ein österreichisches, international tätiges Öl-, Gas- und Chemieunternehmen mit Sitz in Wien. Das Unternehmen ist in den Bereichen Exploration und Produktion von Öl und Gas, Raffinerie und Petrochemie sowie im Gashandel und in der Gaserzeugung tätig. Die OMV ist einer der größten börsennotierten Industriekonzerne Österreichs und beschäftigt weltweit rund 20.000 Mitarbeiter. Der österreichische Staat hält über die ÖBAG einen Anteil von 31,5 % an der OMV.
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Sitz | Wien, Österreich |
| Branche | Öl, Gas, Chemie |
| Mitarbeiterzahl | ca. 20.000 |
| Staatliche Beteiligung | 31,5 % (über ÖBAG) |
Neben der Bestellung von Emma Delaney zur Vorstandsvorsitzenden soll dem Aufsichtsrat auch die zweijährige Vertragsverlängerung von Finanzvorstand (CFO) Reinhard Florey zur Abstimmung vorgelegt werden. Dies deutet auf Kontinuität im Finanzbereich des Unternehmens hin.
Die OMV spielt eine zentrale Rolle in der österreichischen Wirtschaft. Als einer der größten Industriekonzerne des Landes sichert sie zahlreiche Arbeitsplätze und trägt maßgeblich zum Bruttoinlandsprodukt bei. Darüber hinaus ist die OMV ein wichtiger Energielieferant für Österreich und versorgt das Land mit Öl, Gas und Strom. Angesichts der Energiewende und der Klimaziele der Regierung steht die OMV jedoch vor großen Herausforderungen. Sie muss ihre Geschäftsmodelle anpassen und verstärkt auf erneuerbare Energien setzen, um ihre Rolle als wichtiger Energielieferant auch in Zukunft zu sichern. Die Nachhaltigkeitsstrategie der OMV spielt hierbei eine entscheidende Rolle. (Lesen Sie auch: PDC schließt Transgender-Dartspielerin Van Leuven)
Emma Delaney ist eine erfahrene Managerin von BP und soll ab September 2026 die neue Vorstandsvorsitzende der OMV werden. Sie wird Alfred Stern ablösen und die strategische Ausrichtung des Unternehmens maßgeblich beeinflussen.
Emma Delaney verfügt über mehr als 30 Jahre Erfahrung in der Energiebranche und gilt als ausgewiesene Expertin. Ihre internationale Erfahrung und ihre Expertise im Bereich der erneuerbaren Energien machen sie zur idealen Kandidatin für die Führung der OMV.
Emma Delaney soll voraussichtlich ab dem 1. September 2026 die Nachfolge von Alfred Stern antreten, sobald der Aufsichtsrat der OMV ihrer Bestellung zugestimmt hat. Dies gilt jedoch als Formsache. (Lesen Sie auch: Haselnuss Nougat Crème Nudossi: -Engpass befürchtet)
Emma Delaney wird die OMV in einer Zeit des Umbruchs und der Transformation führen. Sie muss das Unternehmen auf die Energiewende vorbereiten, die CO2-Emissionen reduzieren und gleichzeitig die Wettbewerbsfähigkeit der OMV sichern.
Die Berufung von Emma Delaney ist ein wichtiger Schritt in Richtung Diversität und Gleichberechtigung in der österreichischen Wirtschaft. Sie ist die erste Frau an der Spitze der OMV und soll neue Impulse in die strategische Ausrichtung des Unternehmens einbringen.
Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Anleger sollten eigene Recherche betreiben.
Das reiche Renteneintrittsalter ist ein Schlüsselthema in Deutschland am 10. April 2026, das die unterschiedlichen…
Jurij Rodionov hat das Viertelfinale beim ATP Challenger in Madrid erreicht. Er besiegte den Spanier…
Jurij Rodionov hat das Viertelfinale des ATP-Challenger-Turniers in Madrid erreicht. Nach Siegen gegen Federico Cina…
Jelena Ostapenko hat sich beim Upper Austria Ladies Linz Open im Achtelfinale gegen Alex Eala…
Jelena Ostapenko besiegte Alex Eala beim Upper Austria Ladies Linz Open im Achtelfinale mit 6:4,…
Johanna Puff, die deutsche Biathletin, hat sich nach ihrer im Dezember 2025 diagnostizierten Herzmuskelentzündung zurückgemeldet…