Deutschland Fax Digitalisierung – ein Thema, das EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen auf humorvolle Weise im Europäischen Parlament ansprach. Mit einem Augenzwinkern thematisierte sie die in Deutschland immer noch verbreitete Nutzung von Faxgeräten, was im Saal für einige Lacher sorgte und die Frage aufwirft: Wie digital ist Deutschland wirklich?
| Steckbrief: Ursula Gertrud von der Leyen | |
|---|---|
| Vollständiger Name | Ursula Gertrud von der Leyen |
| Geburtsdatum | 08. Oktober 1958 |
| Geburtsort | Brüssel, Belgien |
| Alter | 65 Jahre |
| Beruf | EU-Kommissionspräsidentin, Ärztin |
| Bekannt durch | EU-Kommissionspräsidentin, Bundesministerin (Deutschland) |
| Aktuelle Projekte | Leitung der EU-Kommission (bis 2024) |
| Wohnort | Brüssel |
| Partner/Beziehung | Heiko von der Leyen (Ehemann) |
| Kinder | 7 |
| Social Media | @vonderleyen (Twitter, 1.8M Follower) |
Die Bemerkung von Ursula von der Leyen über die deutsche Fax-Kultur im Kontext des Bürokratieabbaus traf einen Nerv. Viele EU-Abgeordnete und Beobachter sehen darin ein Sinnbild für die teils zögerliche Digitalisierung in Deutschland. Während andere europäische Länder längst auf digitale Prozesse setzen, hängen deutsche Behörden und Unternehmen oft noch an traditionellen Kommunikationswegen fest. Die Heiterkeit resultiert aus dem Kontrast zwischen dem Anspruch an eine moderne, digitale Wirtschaft und der Realität, in der das Faxgerät weiterhin eine Rolle spielt.
In ihrer Rede, wie Stern berichtet, ging es von der Leyen konkret um den grenzüberschreitenden Transport von Müll innerhalb der EU. Stern zitiert Kommissionskreise, wonach Deutschland bei der entsprechenden EU-Richtlinie für den Mülltransport weiterhin auf Fax-Geräte setzt. Dies führt zu unnötigen Verzögerungen und erschwert den Handel, da Händler monatelang auf die Genehmigung ihrer Lieferungen warten müssen.
Der Weg von Ursula von der Leyen an die Spitze der Europäischen Kommission war lang und von einigen Wendepunkten geprägt. Geboren in Brüssel als Tochter des späteren niedersächsischen Ministerpräsidenten Ernst Albrecht, verbrachte sie ihre Jugend in Deutschland. Nach dem Medizinstudium und der Promotion arbeitete sie als Ärztin und engagierte sich früh in der CDU.
Ein entscheidender Moment in ihrer politischen Karriere war die Berufung zur Familienministerin im Jahr 2003 unter Bundeskanzler Gerhard Schröder. In diesem Amt profilierte sie sich mit familienpolitischen Reformen wie dem Elterngeld. Später übernahm sie das Arbeits- und Sozialministerium und schließlich das Verteidigungsministerium – ein Amt, das sie bis zu ihrer Wahl zur EU-Kommissionspräsidentin innehatte. Ihre Zeit als Verteidigungsministerin war von Herausforderungen wie der Modernisierung der Bundeswehr und Auslandseinsätzen geprägt. (Lesen Sie auch: Plastikmüll Reduzieren: Tipps für Weniger Abfall im…)
Ihre Wahl zur EU-Kommissionspräsidentin im Jahr 2019 war denkbar knapp. Sie setzte sich mit nur wenigen Stimmen Vorsprung gegen andere Kandidaten durch. Seitdem leitet sie die EU-Kommission und gestaltet die Politik der Europäischen Union in einer Zeit großer Umbrüche und Herausforderungen.
Die von von der Leyen angesprochene Fax-Affäre wirft ein Schlaglicht auf ein tieferliegendes Problem: die schleppende Digitalisierung in Deutschland. Während in vielen Bereichen des öffentlichen Lebens und der Wirtschaft noch immer auf analoge Prozesse gesetzt wird, drängen andere Länder längst auf digitale Lösungen. Dies betrifft nicht nur die Kommunikation mit Behörden, sondern auch Bereiche wie Bildung, Gesundheitswesen und Infrastruktur.
Ein Blick auf den Digitalisierungsgrad anderer europäischer Länder zeigt, dass Deutschland Nachholbedarf hat. Laut dem Digital Economy and Society Index (DESI) der Europäischen Kommission liegt Deutschland im europäischen Vergleich nur im Mittelfeld. Länder wie Dänemark, Finnland und Schweden sind in Sachen Digitalisierung deutlich weiter fortgeschritten. Der DESI-Index bewertet die Digitalisierung anhand verschiedener Kriterien, darunter Konnektivität, digitale Kompetenzen, Nutzung des Internets und Integration digitaler Technologien.
Der Digital Economy and Society Index (DESI) ist ein von der Europäischen Kommission entwickelter Index, der den Fortschritt der EU-Mitgliedstaaten bei der Digitalisierung misst.
Die Gründe für die schleppende Digitalisierung sind vielfältig. Dazu gehören unter anderem bürokratische Hürden, fehlende Investitionen in digitale Infrastruktur, mangelnde digitale Kompetenzen in der Bevölkerung und eine gewisse Skepsis gegenüber neuen Technologien. Um den Anschluss an die digitale Spitze nicht zu verlieren, sind massive Anstrengungen in allen Bereichen erforderlich. (Lesen Sie auch: Schufa Auskunft Kostenlos: Was sich ab Ende…)
Die Digitalisierung ist ein zentrales Thema auf der politischen Agenda von Ursula von der Leyen. Sie hat sich zum Ziel gesetzt, Europa in den nächsten Jahren zu einem digitalen Vorreiter zu machen. Dazu hat die EU-Kommission eine umfassende Digitalstrategie vorgelegt, die unter anderem Investitionen in digitale Infrastruktur, die Förderung digitaler Kompetenzen und die Schaffung eines digitalen Binnenmarktes vorsieht. Die EU will die digitale Transformation nutzen, um die Wirtschaft zu stärken, Arbeitsplätze zu schaffen und die Lebensqualität der Bürger zu verbessern. Auf der offiziellen Seite der EU-Kommission finden sich detaillierte Informationen zur Digitalstrategie.
Ein wichtiger Baustein der Digitalstrategie ist der Aufbau einer europäischen Datenwirtschaft. Die EU will die Nutzung von Daten fördern, um Innovationen anzutreiben und neue Geschäftsmodelle zu ermöglichen. Dazu sollen unter anderem gemeinsame europäische Datenräume geschaffen werden, in denen Unternehmen und Forschungseinrichtungen Daten austauschen und nutzen können. Ein weiteres wichtiges Ziel ist die Stärkung der digitalen Souveränität Europas. Die EU will unabhängiger von ausländischen Technologieanbietern werden und eigene digitale Technologien entwickeln.
Abseits der politischen Bühne ist Ursula von der Leyen eine Frau mit einer großen Familie. Sie ist seit 1986 mit Heiko von der Leyen verheiratet, einem Professor für Medizin und Unternehmer. Gemeinsam haben sie sieben Kinder. Trotz ihrer hohen politischen Ämter legt sie Wert auf ein intaktes Familienleben. Über ihren Alltag ist wenig bekannt, da sie ihr Privatleben weitgehend aus der Öffentlichkeit heraushält.
In den sozialen Medien ist von der Leyen aktiv, insbesondere auf Twitter, wo sie unter dem Namen @vonderleyen regelmäßig über ihre Arbeit und politische Themen informiert. Sie nutzt die Plattform, um mit Bürgern in Kontakt zu treten und ihre Positionen zu vertreten. Ihre Tweets sind oft in mehreren Sprachen verfasst, um ein breites Publikum zu erreichen.
Ein aktuelles Highlight in ihrem Privatleben ist sicherlich die Zeit, die sie mit ihrer Familie verbringen kann, wenn ihr voller Terminkalender es zulässt. Trotz der hohen Belastung durch ihre politische Arbeit versucht sie, ein Gleichgewicht zwischen Beruf und Privatleben zu finden. Ihr Wohnort ist Brüssel, wo sie während ihrer Amtszeit als EU-Kommissionspräsidentin lebt. (Lesen Sie auch: Heineken Stellenabbau: Brauerei streicht 6.000 Stellen)
Ursula von der Leyen wurde am 8. Oktober 1958 geboren. Sie ist aktuell 65 Jahre alt (Stand: 2024).
Ja, Ursula von der Leyen ist mit Heiko von der Leyen verheiratet. Die beiden sind seit 1986 ein Paar.
Ja, Ursula von der Leyen hat sieben Kinder. Sie legt Wert auf ein intaktes Familienleben. (Lesen Sie auch: Lufthansa Streik: Was Passagiere Jetzt Unbedingt Wissen…)
Die Digitalisierung ist ein zentrales Thema ihrer politischen Agenda. Sie hat sich zum Ziel gesetzt, Europa zu einem digitalen Vorreiter zu machen und eine umfassende Digitalstrategie vorgelegt.
Deutschland liegt im europäischen Vergleich nur im Mittelfeld, was den Digitalisierungsgrad betrifft. Länder wie Dänemark, Finnland und Schweden sind weiter fortgeschritten.
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