Am Rande der Olympischen Spiele in Mailand erhebt die ARD schwere Vorwürfe gegen die Deutsche Eisschnelllauf- und Shorttrack-Gemeinschaft (DESG) und deren Präsidenten Matthias Große. Athleten sollen mitunter jahrelang auf ihnen zustehende Prämien warten und sich finanziell an Trainingslagern, Wettkampfreisen sowie der Ausrüstung beteiligen müssen. Zudem würden sie nicht ausreichend über die finanzielle Situation des Verbandes informiert.
Die Deutsche Eisschnelllauf- und Shorttrack-Gemeinschaft (DESG) ist der Dachverband für Eisschnelllauf und Shorttrack in Deutschland. Sie organisiert den Trainings- und Wettkampfbetrieb, stellt Nationalmannschaften auf und ist für die Förderung des Nachwuchses zuständig. Der Verband ist Mitglied im Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) und vertritt die deutschen Interessen im internationalen Eisschnelllauf.
Die ARD-Recherche, die von Hajo Seppelt und Jörg Mebus durchgeführt wurde, zeichnet ein düsteres Bild der Zustände innerhalb der DESG. Demnach müssen die Athleten regelmäßig sogenannte “Teilnahmegebühren” für wichtige Wettkampfreisen an den Verband entrichten. Der Höchstbetrag soll für die Weltcupreise 2024 nach Salt Lake City erhoben worden sein: bis zu 2000 Euro pro Person. Wie die Sportschau berichtet, liegen der ARD entsprechende Rechnungen und Dokumente vor. (Lesen Sie auch: Ixi Putz Chiara Pisati ist Mutter geworden:…)
Auch in der aktuellen Olympiasaison soll die DESG ihre Athleten zur Kasse gebeten haben, etwa für die Reise zur EM ins polnische Tomaszow und für die Eigenbeteiligung an offizieller Teamkleidung. Ein weiterer Vorwurf: Die Auszahlung von Prämien an die Athleten stocke. Teils jahrelang würden die Sportler auf die Gelder warten, die sie erlaufen haben, heißt es in dem Bericht.
Die ARD zitiert in ihrem Bericht den Fall des 18-jährigen Finn Sonnekalb, der als einzige Medaillenhoffnung der deutschen Eisschnellläufer in Mailand gilt. Laut Bild müssen sich die Sportler nicht nur an Trainingslagern und Wettkampfreisen beteiligen, sondern werden auch nicht auf dem Laufenden gehalten, was die finanzielle Situation des Verbandes angeht.
Bislang liegt noch keine offizielle Stellungnahme der DESG oder ihres Präsidenten Matthias Große zu den Vorwürfen vor. (Lesen Sie auch: West Indies Cricket Team VS England Standings:…)
Der rbb24.de berichtet, dass die Vorwürfe besonders brisant sind, da Matthias Große auch Präsident des Berliner Sportclubs ist. Der Sender zitiert Stimmen, die eine umfassende Aufklärung der Vorwürfe fordern.
Die Vorwürfe gegen die DESG kommen zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt, nämlich am Rande der Olympischen Spiele in Mailand. Sie werfen ein schlechtes Licht auf den deutschen Eisschnelllauf und könnten die ohnehin schwierige Situation des Verbandes weiter verschärfen. Sollten sich die Vorwürfe bestätigen, drohen der DESG Konsequenzen seitens des DOSB und der internationalen Eislaufunion ISU. Es ist zu befürchten, dass die Affäre das Vertrauen in den Verband und seine Führung nachhaltig beschädigen wird.
Die Vorwürfe könnten auch Auswirkungen auf die sportliche Leistung der Athleten haben. Wenn sich die Sportler nicht auf ihr Training und ihre Wettkämpfe konzentrieren können, weil sie sich um ihre finanzielle Situation sorgen müssen, ist es unwahrscheinlich, dass sie ihr volles Potenzial ausschöpfen können. (Lesen Sie auch: Doppelsitzer Rodeln: Olympia 2026: Deutsche Rodler)
Es bleibt zu hoffen, dass die Vorwürfe schnell und umfassend aufgeklärt werden und dass die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden. Nur so kann das Vertrauen in den deutschen Eisschnelllauf wiederhergestellt und die Zukunft des Sports gesichert werden.
Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) ist die Dachorganisation des deutschen Sports. Auf der offiziellen Webseite des DOSB finden sich weitere Informationen zur Struktur und den Aufgaben des Sports in Deutschland.
Die ARD erhebt schwere Vorwürfe gegen die DESG und ihren Präsidenten Matthias Große. Athleten sollen für Wettkampfreisen zur Kasse gebeten werden und jahrelang auf Prämienzahlungen warten müssen. Zudem sollen sie nicht ausreichend über die finanzielle Situation des Verbandes informiert werden. (Lesen Sie auch: Masern-Alarm in Washington D.C.: Virus breitet sich)
Laut ARD-Recherche betrugen die “Teilnahmegebühren” für den Weltcup 2024 in Salt Lake City bis zu 2000 Euro pro Person. Die Athleten erhielten demnach eine Rechnung, deren Zusammensetzung jedoch nicht transparent war.
Sollten sich die Vorwürfe bestätigen, drohen der DESG Konsequenzen seitens des DOSB und der internationalen Eislaufunion ISU. Es ist zu befürchten, dass die Affäre das Vertrauen in den Verband und seine Führung nachhaltig beschädigen wird.
Bislang liegt noch keine offizielle Stellungnahme der DESG oder ihres Präsidenten Matthias Große zu den Vorwürfen vor.
Die ARD-Recherche wurde von Hajo Seppelt und Jörg Mebus durchgeführt. Sie deckten auf, dass Athleten der DESG für Wettkampfreisen zahlen müssen und jahrelang auf Prämienzahlungen warten.
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